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Die Dampfmaschine aus der “Vogelperspektive”

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Reparaturarbeiten am Innendach der Maschinenhalle Fürst Leopold erlaubten in diesen Tag einen ungewöhnlichen Blick auf die denkmalgeschützte Dampfmaschine.

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Flächensanierung auf Fürst Leopold

Mit Hochdruck wird jetzt an der Flächensanierung auf Fürst Leopold gearbeitet. Der Unterbau für die Fürst-Leopold-Allee muss hergerichtet werden, kontaminierte Böden werden zu einer kleinen Halde aufgeschüttet - bis Ende 2014 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein, damit dann die gesamte Fläche bis auf den Bereich der Wasserhaltung am Schacht 2 aus der Bergaufsicht entlassen werden kann. Anders als beim Abriss der Gebäude sollen sich die Belästigungen für die Hervester Wohngebiete diesmal in Grenzen halten.

Ausführliche Berichte in der Logo_WAZ und in der Logo_Dorstener_Zeitung

 


Spannende Vorträge bei der gut besuchten Mitgliederversammlung

Drei ebenso spannende wie anschauliche Blicke in die Zukunft prägten die Mitgliederversammlung 2013 des Vereins für Bergbau-, Industrie- und Sozialgeschichte Dorsten in der Gaststätte Lunemann. Axel Steinau stellte für die Architektengemeinschaft Steinau die Pläne für die Maschinenhalle und das Soziokulturelle Zentrum vor, Martin Hagemann erläuterte, wie die historische Dampfmaschine dynamisiert werden soll.

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Bergbauverein sammelt Exponate

Borsdorf_Ulrich_Ruhr_MuseumMit einem Aufwand von rund 750.000 € soll in den kommenden zwei Jahren die denkmalgeschützte Maschinenhalle Fürst Leopold zum Informations- und Begegnungszentrum umgerüstet werden. Ausstellungen, als Dauer- wie als Themenausstellung, sind ein wichtiger Baustein bei der künftigen Nutzung des Industriedenkmals und deshalb freut sich der Verein für Bergbau-, Industrie- und Sozialgeschichte Dorsten, durch Vermittlung der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur mit dem Historiker Prof. Dr. Ulrich Borsdorf (Bild) einen ganz besonders fachkundigen Berater für die Vorbereitung dieser Ausstellung an seiner Seite zu haben. Ulrich Borsdorf (68) war von 2008 bis zu seinem Abschied in den Ruhestand Ende 2011 Direktor des Ruhr Museums auf der Zeche Zollverein in Essen.

Zur Vorbereitung dieser Ausstellungen gehört es natürlich, dass der Bergbauverein akribisch dokumentiert, welche denkbaren Exponate sich an und in der Maschinenhalle befinden, aber der Verein will auch noch an vielen anderen Stellen stöbern bzw. stöbern lassen.

Jede(r), der (die) Fotos, Bilder, Dokumente, Urkunden aller Art, Ausrüstungsgegenstände, Werkzeug oder auch alte Grubenlampen zu einer Ausstellung beisteuern kann und möchte, ist herzlich eingeladen, sich bei Manfred Wissing zu melden, der diese Aktion koordiniert. Dabei geht es nicht darum, dass der Bergbauverein die möglichen Exponate geschenkt bekommen möchte, natürlich freut sich der Verein auch über Leihgaben wie zum Beispiel Uhren oder Ehrenteller, die zu besonderen Anlässen wie Jubiläen überreicht wurden.

Besonders wichtig sind dem Verein die Geschichten hinter den Exponaten, also die Erinnerungen, die mit diesem oder jenem Ausstellungsstück verbunden sind. Also sollte sich auch, wer nichts zum Ausstellen anzubieten hat, aber vielleicht viel zu erzählen, unbedingt bei Manfred Wissing melden. Er ist telefonisch in Dorsten unter T 24357 zu erreichen oder auch per Email unter der Adresse mb.wissing@t-online.de
 


Prominente Besucher in der Maschinenhalle

Mit NRW-Bauminister Michael Groschek und Landrat Cay Süberkrüb konnte der Bergbauverein zwei prominente Politiker zu Informationsbesuchen in der Maschinenhalle Fürst Leopold begrüßen.

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Jahresausflug 2013 geht zur Braunkohle

Wie schon in den vergangenen Jahren arbeitet unser Mitglied Werner Markus mit Hochdruck an der Planung für den Jahresausflug. In diesem Jahr soll der Braunkohletagebau Garzweiler besucht werden.

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Die Maschinenhalle als Standesamt

Heiraten an der Dampfmaschine - auch das soll nach der Herrichtung der denkmalgeschützten Maschinenhalle Fürst Leopold zu einem öffentlichen Veranstaltungsort möglich sein, so sieht es das Nutzungskonzept vor. Wer sich fürs Standesamt in der Maschinenhalle interessiert....

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Die letzte Schicht auf dem Bergwerk West in Kamp-Lintfort

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105 Jahre wurde in Kamp-Lintfort Kohle gefördert, am 21. Dezember 2012 wurde die letzte Schicht verfahren. Die letzte Schicht auf dem Bergwerk West - in Kamp-Lintfort hieß und heißt der Pütt noch immer Zeche Friedrich Heinrich, benannt nach Friedrich Freiherr von Diergardt und seinen Sohn Friedrich Heinrich.

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Atelierfest - gelungene Premiere

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Zu einer mehr als gelungenen Premiere wurden die beiden je zweitägigen Atelierfeste im Creativ-Quartier Fürst Leopold, zu denen Jürgen Tempelmann und Norbert Then eingeladen hatten. Im ehemaligen Magazin - auch bekannt als Trafo-Gebäude - wurde stimmungsvoll gefeiert.

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Pressegespräch in der Maschinenhalle

Prominente Gäste konnte der Bergbauverein am Nikolaustag zum Pressegepräch in der Maschinenhalle Fürst Leopold begrüßen. Im Mittelpunkt stand der Förderbescheid für die Umnutzung der denkmalgeschützten Maschinenhalle zum Informations- und Begegnungszentrum.

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Glühweinabend in der Maschinenhalle

Stimmungsvoll war wieder einmal der schon traditionelle Glühweinabend in der Maschinenhalle Fürst Leopold - ein Abend mit einem besonderen Akzent.

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Spannende Projekttage mit dem Gymnasium Petrinum

Gleich fünf fünfte Klassen und eine klassenübergreifende Gruppe “Geocaching” waren während der Projekttage des Gymnasium Petrinum am 15. und 16. November am Standort Fürst Leopold mit dem Bergbauverein unterwegs. Es waren ereignisreiche und vor allen Dingen spannende Tage.

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“Goldrausch” beim stimmungsvollen Lichterfest

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Reger Andrang herrschte beim Lichterfest (11.11.) in der Dorstener Altstadt am Stand des Bergbauvereins. Die kleineren Besucher hatten ihren Spaß an der Dampfmaschine, die Erwachsenen ließen sich u.a. von Vorstandsmitglied Detlef Nieswandt über die aktuellen Aktivitäten des Vereins informieren oder kamen auch einfach nur auf einen Apfelpunsch und einen Plausch vorbei.

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Ein neuer Garten für die Gartenstadt Fürst Leopold

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Zu jeder Wohnung in der Zechensiedlung Fürst Leopold gehörte einst ein 250 bis 400 qm großer Nutzgarten zur Selbstversorgung der Bergarbeiter-Familien mit Obst und Gemüse. Mit den Jahrzehnten haben die Nutzgärten an Bedeutung verloren, einen klassischen Siedlungsgarten gibt es heute in dieser Zechensiedlung nicht mehr.

Der Bergbauverein möchte mit Unterstützung der Vivawest Wohnen GmbH und dem Stadtteilbüro Hervest auf einer rund 650 Quadratmeter großen Fläche einen interkulturellen historischen Siedlungsgarten anlegen. Deutsche und türkische Familien wollen gemeinsam diesen Garten bestellen.

Ein erstes Treffen mit sieben Familien, die sich an dem Projekt beteiligen wollen, hat jetzt stattgefunden – unter anderem, um einen ersten Gartenplan (Bild) zu diskutieren.

Wer sich an diesem spannenden Projekt bei der Planung oder auch bei der gärtnerischen Arbeit beteiligen möchte, meldet sich bei g.schute@t-online.de
 


“Initiative ergreifen” - Beirat gibt “Grünes Licht” für Maschinenhalle

Die Umrüstung der denkmalgeschützten Maschinenhalle Fürst Leopold rückt in greifbare Nähe, denn der Beirat des Landesprogramms “Initiative ergreifen” hat in seiner vergangenen Sitzung (31. Oktober) eine Förderempfehlung beschlossen. Offiziell ist diese gute Nachricht noch nicht, weil noch Abstimmungen mit dem NRW-Bauministerium notwendig sind, aber aus dem Beirat wurde die Information bestätigt.

Die letzte Entscheidung liegt nun nach dem amtlichen Verfahren beim Bauminister des Landes, da aber die Fördermittel bereits in allen Etatplanungen berücksichtigt sind, hat diese Entscheidung mehr formalen Charakter.

Insgesamt 605.000 € - davon zehn Prozent Eigenleistung des Bergbauvereins - sollen in den nächsten Jahren in die “Umnutzung” der Maschinenhalle investiert werden, um sie dann als Informations- und Begegnungszentrum nutzen zu können. Der Bergbauverein wird als Mieter der Maschinenhalle - sie ist bekanntlich im Besitz der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur - dieses Informations- und Begegnungszentrum betreiben.

Mit der Förderung der Umnutzung ist eine zentrale Voraussetzung dafür verbunden, dass die Dampfmaschine von 1912 wieder bewegt werden kann. Für dieses wichtige Vorhaben hatte die NRW-Stiftung bereits im Juli einen Zuschuss von bis zu 117.000 € bewilligt - Bedingung: Die Finanzierung der Umnutzung der Halle muss gesichert sein.

 

Dazu in der Logo_WAZ Positive Signale für Maschinenhalle

In der Logo_Dorstener_Zeitung Förderzusage: 600.000 Euro für Maschinenhalle

Zum Nutzungskonzept Maschinenhalle

Alles über den Beirat “Initiative ergreifen”

Natürlich steht dieses spannende Thema beim nächsten Monatstreff (offene Vorstandssitzung) am 6. November um 19 Uhr im Begegnungszentrum Brunnenplatz auf der Tagesordnung. Architekt Axel Steinau, der gemeinsam mit Christian Löer die Planung für den Umbau in der Hand hat, wird die Pläne für den Umbau erläutern.


So macht auch Lehrern das Lernen Spaß

KP_Fortbildung06_(c)_gsWie kann ein Kunstprojekt in der Maschinenhalle Fürst Leopold aussehen? Zwei Tage (25. und 26. Oktober) probierten Kunster- zieherinnen auf Einladung von Kunstverein Dorsten und Bergbau- verein in der Maschinenhalle Fürst Leopold aus, welche spannenden Möglichkeiten das Industriedenkmal bietet. Am zweiten Projekttag
tauschte sich Peter Broich (Bild), Vorsitzender des Kunstvereins, mit den Teilnehmerinnen aus.

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Fest der Kulturen auf dem Brunnenplatz

So kalt - trifft aber nur auf das Wetter zu - wie bunt war einmal mehr am Freitag (26. Oktober) das vom Dorstener Integrationsforum (dif) veranstaltete Fest der Kulturen auf dem Brunnenplatz.

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“Grubengold” für Leopold

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„Grubengold“ gibt es als Bier und Schnaps, als Badesalz und Brieföffner, Schlüsselanhänger und Kerzenständer – Souvenirshops sind voll mit „Grubengold“ aller Art. Aber: Das „Grubengold“, das der Bergbauverein anzubieten hat, gibt es (meines Wissens) in keinem Laden zu kaufen, nämlich „vergoldete“ Kohle, die man auch beim Bergbauverein nicht kaufen kann im Sinne des Wortes, sondern die man geschenkt bekommt. Als Dankeschön für eine Spende von mindestens 2 €, Unterstützung für die vielen Projektes des Vereins. Am Freitag (26. Oktober) gibt’s das „Grubengold“ von 16 bis 20 Uhr während des „Festes der Kulturen“ auf dem Brunnenplatz in der Geschäftsstelle des Vereins direkt am Brunnenplatz. – Wir freuen uns auf Sie!

Dazu in der Logo_Dorstener_Zeitung Bergbauverein vergoldet Spenden

 


Das Lied von den schwarzen Diamanten

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Musik von Eckard Koltermann und Literatur von Herbert Somplatzki ergänzten sich zum “Lied von den schwarzen Diamanten” in einer gemeinsamen Veranstaltung (4.11.) von Bergbauvereinn und “Baumhaus” im “Baumhaus” an der Stadtverwaltung.

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Raschelgang durch die herbstliche Zechensiedlung

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Bei prächtigem Herbstwetter veranstaltete der Bergbauverein am Mittwoch (24. Oktober) mit dem Raschelgang die letzte Themenführung dieses Jahres durch die Zechensiedlung Fürst Leopold. Petra Eißing, fachkundige Leiterin diese Führung, hatte das Thema „Herbst“ um den spannenden Aspekt „Der Siedlungsgarten und das Essen im Herbst“ erweitert – so mancher Teilnehmer, der in der Siedlung aufgewachsen ist, erinnerte sich an die Erntezeit, ans Einkochen, ans Wursten nach dem Schlachten und vieles mehr. Beim kleinen Bergmannsschmaus in der Geschäftsstelle des Vereins wurden dann weitere Erinnerungen, Geschichten und sogar Rezepte ausgetauscht – „eine runde Sache“, so das einhellige Urteil.

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Bergbauverein freut sich über Sparkassenspende

„Das sind die schönsten Tage im Leben eines Vereinskassierers“, freute sich Dr. Gerhard Lapke, Kassierer des Vereins für Bergbau-, Industrie- und Sozialgeschichte Dorsten, im Heimathaus Wulfen. Die Sparkasse Vest Recklinghausen hatte dorthin zur jährlichen Spendenausschüttung eingeladen. Wie Willi Keeren, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Sparkasse mitteilte, wird das in acht Städten des Kreises Recklinghausen mit 84 Geschäftsstellen und rd. 1400 Mitarbeitern vertretene Geldinstitut in diesem Jahr entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen rd. 2,3 Mio € an Vereine, Verbände und Initiativen ausschütten. Der Bergbauverein darf sich über eine Spende von 2.000 € freuen - „und das ist angesichts der vor uns liegenden gewaltigen Aufgaben eine natürlich hoch willkommene Unterstützung“, so Gerhard Lapke.

Bürgermeister Lambert Lütkenhorst dankte der Sparkasse nicht zuletzt vor dem Hintergrund der Dorstener Finanznot für die Hilfen, insgesamt allein in Dorsten rd. 116.000 € für 42 verschiedene Organisationen, die von Matthias Feller, Leiter der Sparkassen-Hauptzweigstelle Dorsten, einen der begehrten Umschläge in Empfang nehmen durften.


Auch die zweite LiteraTour war ein Bestseller

LiteraTour_02_(c)_gs Auch die zweite Siedlungsführung “LiteraTour” durch die Zechensiedlung Fürst Leopold war buchstäblich ein Bestseller - leider mussten wir einige Anmeldungen auf das Frühjahr des nächsten Jahres vertrösten.

Bei herrlichstem Oktober-Wetter nahm sich die von Gisela Poppek (links) geleitete Gruppe viel Zeit, um an verschiedenen Plätzen der denkmalgeschützten Siedlung Text zu hören aus der und über die Welt der Arbeit sowie über das Leben der Bergarbeiterfamilien in einer Zechensiedlung.

... mehr zur LiteraTour

 

 


Die Wassermänner von Fürst Leopold

“Früher”, und das meint in diesem Fall nicht graue Vorzeiten, in denen die Autos noch aus Holz waren, sondern die ersten Jahre um 2001, füllten die Geräusche von Fürst Leopold die Nacht. Je nach Windrichtung hörte man in der Altstadt, in Holsterhausen und natürlich auch im Marienviertel das harte Koppeln der Loren und vieles mehr. Hat’s gestört? Eher nicht, es waren in der Bergstadt Dorsten eben Geräusche wie der Wind in den Bäumen oder der Regen auf dem Dach.

2012 sind andere Zeiten, der eine oder andere liebe Mitmensch hat inzwischen feinere Öhrchen und empört sich öffentlichen über offenbar mangelnden Lärmschutz auf der stillgelegten Zeche. Der Lüfter sei einfach zu laut, so die Kritik - die RAG hat Abhilfe versprochen und ist dabei, den Worten Taten folgen zu lassen.

Wozu braucht’s noch einen Lüfter auf Fürst Leopold? Über den Schacht 2 wird mindestens noch bis 2018 die Wasserhaltung untertage betrieben, bedeutet: Von Fürst Leopold aus wird dafür gesorgt, dass die noch auf Auguste Victoria in Marl und Prosper Haniel in Bottrop arbeitenden Bergleute keine “nassen Füße” bekommen.

Was nach 2018 (Ende des Bergbaus) und dem Einbau ferngesteuerter Pumpen aus dem Schacht 2 von Fürst Leopold wird, steht noch in den Sternen. Denkbar ist unter anderem der Betrieb einer Geotherme - wenn’s denn nicht zu laut wird...

Dazu in der Logo_WAZ Das letzte Stück Bergbau

und in der Logo_Dorstener_Zeitung RAG-Lüfter lärmt ungestört


Logo_Dorstener_Zeitung sucht Bergbau-Fotos

Wie sah das aus am Arbeitsplatz im Dorstener Bergbau? Die Dorstener Zeitung hat ihre Leser/innen aufgerufen, in Fotoalben und Schubladen zu stöbern und der Redaktion Bilder zur Verfügung zu stellen. Mit Erfolg. Hier die bisher veröffentlichten Bilder:

Erinnerungen an die Bergbau-Ära in Dorsten Symbol_PDF_download (12. Oktober)

Bergmann aus Leidenschaft Symbol_PDF_download (12.Oktober)

So sah der Arbeitsalltag untertage aus Symbol_PDF_download (16. Oktober)

So sah der Arbeitsalltag untertage aus Symbol_PDF_download (19. Oktober)

So sah der Arbeitsalltag untertage aus Symbol_PDF_download (22. Oktober)

So sah der Arbeitsalltag untertage aus Symbol_PDF_download (23. Oktober)

So sah der Arbeitsalltag untertage aus Symbol_PDF_download (29. Oktober)

So sah der Arbeitsalltag untertage aus Symbol_PDF_download (15. November)

So sah der Arbeitsalltag untertage aus Symbol_PDF_download (20. November)

So sah der Arbeitsalltag untertage aus Symbol_PDF_download (27. November)

So sah der Arbeitsalltag untertage aus Symbol_PDF_download (7. Dezember)

So sah der Arbeitsalltag untertage aus Symbol_PDF_download (14. Dezember)

So sah der Arbeitsalltag untertage aus Symbol_PDF_download (22. Dezember)

So sah der Arbeitsalltag untertage aus Symbol_PDF_download (28. Dezember)

So sah der Arbeitsalltag untertage aus Symbol_PDF_download (2. Januar)

 


Spannende Ausstellung im Büro des Bürgermeisters

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Das Büro von Bürgermeister Lambert Lütkenhorst dient regelmäßig als kleine Kunstgalerie, aktuell stellt dort der Dorstener Industriefotograf Peter Koerber aus. Die Motive: Fürst Leopold und ganz besonders steht dabei die Maschinenhalle mit der heute denkmalgeschützten Dampfmaschine im Fokus. Entstanden sind die Bilder vor 15 Jahren - da war noch Hochbetrieb auf Fürst Leopold. Eine sehenswerte Ausstellung - und wenn man “nebenbei” auch noch mit dem Bürgermeister plaudern darf, kann’s ja nicht schaden.

Dazu in der Logo_Dorstener_Zeitung Öltriefende Dampfmaschine erinnert...

zum gleichen Thema Logo_Dorstener_Zeitung Peter Koerber weckt...

 


Tisa von der Schulenburg - Drei Ausstellungen und ein neues Buch

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Der Dorstener Ehrenbürgerin Schwester Paula Tisa von der Schulenburg sind aktuell in Recklinghausen drei Ausstellungen gewidmet. Zeitgleich stellte Bernd Tönjes (Mitte) als Vorstandsvorsitzender der RAG Aktiengesellschaft und Vorsitzender des Kuratoriums der Tisa von der Schulenburg-Stiftung ein neues Buch über Leben und Lebenswerk der Ordensfrau und Künstlerin vor.

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Dazu in der Logo_WAZ
Aus dem Dunkel ins LichtSymbol_PDF_download
100 Jahre Bergbau in Dorsten...Symbol_PDF_download

und in der Logo_Dorstener_Zeitung
Furcht vor dem KitschSymbol_PDF_download
RAG will Tisas Erbe bewahrenSymbol_PDF_download
Erlöse kommen der Arbeit der Stiftung zu GuteSymbol_PDF_download


Festlicher Jubiläumsauftakt in der Maschinenhalle

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Auch wenn das Bergwerk geschlossen wurde, Fürst Leopold in Dorsten hat mit dem denkmalgeschützten Maschinenhaus alle Chancen für eine gute Zukunft - das zog sich wie ein roter Faden durch die Reden und Grußworte beim festlichen Auftakt zum Doppeljubiläum Fürst Leopold am Freitag (14.9.) in der Maschinenhalle. Bei der Begrüßung auf unserem Bild von links: Hans-Udo Schneider (Vorsitzender des Bergbauvereins), Ursula Mehrfeld (Geschäftsführerin der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur), Bernd Tönjes (Vorstandsvorsitzender der RAG Aktiengesellschaft und stellvertretender Vorsitzender des Stiftungs-Kuratoriums), Bürgermeister Lambert Lütkenhorst und Horst Heinrich (Geschäftsführung der Stiftung).

Dazu in der Logo_WAZ Die Kolonie feiert Geburtstag

und in der Logo_Dorstener_Zeitung Erinnern, und nicht vergessen

Am Samstag wurde mit großem Programm an und in der Maschinenhalle sowie auf dem Brunnenplatz weitergefeiert.

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Dampfmaschine soll sich wieder bewegen - NRW-Stiftung hilft mit 117.000 €

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Jetzt hat es der Verein für Bergbau-, Industrie- und Sozialgeschichte Dorsten auch schwarz auf weiß: Die NRW-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege unterstützt die geplante Dynamisierung der denkmalgeschützten schwarzen Dampfmaschine von 1912 mit einem Zuschuss von bis zu 117.000 € - die fehlenden Mittel für die Gesamtinvestition von rd. 130.000 € wird der Verein in Eigenleistung erbringen. Auf dem Bild (von links): Ursula Mehrfeld, Geschäftsführerin der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur, Dr. Hans-Udo Schneider, Vorsitzender des Bergbauvereins, und Martina Grote, Geschäftsführerin der NRW-Stiftung.

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Dazu in der Logo_WAZ Bescherung beim Bergbauverein

und in der Logo_Dorstener_Zeitung Und sie wird sich doch bewegen

und in der Logo_Dorstener_Zeitung Dampfmaschine soll mit Strom laufen

 


LiteraTour in der Gartenstadt Fürst Leopold

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Zu einer ganz besonderen Themenführung durch die denkmalgeschützte Zechensiedlung Fürst Leopold hatte der Bergbauverein am 24. August eingeladen. Literatour aus der und über die Welt der Arbeit sowie das Leben in einer Zechensiedlung standen im Mittelpunkt und der Andrang zu dieser von Gisela Poppek (rechts) liebevoll vorbereiteten und geleiteten Führung war so groß, dass sofort ein Wiederholungstermin für den 19. Oktober angesetzt wurde - aber auch dieser Termin ist schon wieder ausgebucht. Versprochen: 2013 werden wir zwei Siedlungsführungen “LiteraTour” veranstalten! Wer kurzfristig noch an einer Themenführung teilnehmen möchte, hat dazu am 24. Oktober Gelegenheit. Dann steht ein herbstlicher Raschelgang auf dem Programm, Start um 15 Uhr am Brunnenplatz.

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Dazu in der WAZ Logo_WAZ Die etwas andere LiteraTour

 


Ein neuer alter Garten für die Gartenstadt Fürst Leopold

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Gartenstadt Fürst Leopold - bei Gründung der heute unter Denkmalschutz stehenden Zechensiedlung dachte man dabei nicht an Ziergärten, sondern an Nutzgärten zur Selbstversorgung der Bergarbeiterfamilien. An diese Tradition möchte der Bergbauverein anknüpfen und mit Familien aus der Siedlung einen historischen Nutzgarten anlegen.

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Dazu in der Logo_WAZ Bergbauverein sucht Gärtner

und in der Logo_Dorstener_Zeitung 600 Quadratmeter für einen Nutzgarten


Spannende Fotoschicht

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Spannend und ertragreich war (am 26. Juli) die Themenführung “Fotoschicht” in der Zechensiedlung Fürst Leopold. Einen Teil der “Ernte” finden Sie hier

Dazu in der WAZ Logo_WAZ Bergbauverein legt Fotoschicht ein

 


Neues JugendKunstProjekt in der Maschinenhalle

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JugendKunstProjekt in der Maschinenhalle Fürst Leopold statt Unterricht in der Schule, so sah für zehn Schüler/innen des Gymnasium Petrinum die letzte Woche vor den großen Ferien aus.

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Dazu in der Logo_WAZ “Ein merkwürdiger Ort”

und in der Logo_Dorstener_Zeitung Stillleben mit Tröpfchen-Öler


Die geschenkte Kulturhauptstadt

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Als bleibende Erinnerung an die tollen Veranstaltungen der “Kulturhauptstadt 2010” und als dauernden Appell an die 53 beteiligten Städte und Gemeinden, die Zusammenarbeit in Sachen Kultur nicht als einmaliges Ereignis zu verstehen, sondern als Daueraufgabe, hat der Lembecker Hans Nienhaus mit Freunden und Sponsoren die mobile Installation “Kulturhauptstadt 53” geschaffen, 53 Ortsschilder mit dem Zusatz “Kulturhauptstadt”, die bei Kultur-Events aller Art im Jahr der Kulturhauptstadt und danach durch die Region gereist sind. Jetzt hat diese Installation einen festen Platz, nämlich Fürst Leopold, denn Hans Nienhaus hat “Kulturhauptstadt 53” dem Bergbauverein geschenkt. - Herzlichen Dank!

 


ExtraSchicht trotz WDR-”Konkurrenz” ein schöner Erfolg

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Keine Frage: Die ExtraSchicht in Dorsten hat die WDR-”Konkurrenz” mit dem großen Festival (bis zu 30.000 Besucher) nur einen Steinwurf entfernt ebenfalls auf Fürst Leopold gespürt, aber die Nacht der Industriekultur setzt nicht auf die Vielzahl von Beinen, sondern zielt auf die Köpfe ab. Interesse wecken für die Industriekultur, die ehemaligen Arbeitsstätten der Montanindustrie als attraktive Lebensräume entdecken, Lust machen auf ein Wiederkommen, das sind die Anliegen der ExtraSchicht; und in diesem Sinne war auch die ExtraSchicht 2012 ein schöner Erfolg.

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Jahresausflug 2012 - ein schöner Erfolg

Zum Geldmuseum der Deutschen Bundesbank in Frankfurt am Main führte der Jahresausflug 2012. Alles über den Ausflug in vielen Bildern finden Sie hier


Spiel mal wieder - weil’s viel Spaß macht

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Spiel mal wieder - unter diesem Thema stand eine ganz besondere Führung unter der Leitung von Rainer Schöneweiß durch die Hervester Zechensiedlung Fürst Leopold. Gezeigt und gespielt wurden die “Spiele von damals”, an denen Erwachsene wie Kinder ihren Spaß hatten.

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Schwungvolle Zeiten in Hervest

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“Hervest soll lebens- und liebenswerter werden”, so beschrieb Marc Lohmann, Leiter des Dorstener Planungsamtes das Anliegen des Projektes Soziale Stadt bei der Enthüllung der ersten neuen Hervester Landmarke. Was sich unter dem Fallschirm verbarg, das finden Sie...

... hier


“Die riecht nach Öl und nach Arbeit”

KP_03_2012_05_09_(c)_gs“Wahnsinn, wie groß die ist” oder “Die riecht nach Öl und nach Arbeit” oder “Alt sieht die aus, abgenutzt und auch müde” - das sind nur drei von vielen Kommentaren, mit denen gestern (9. Mai) 25 Schülerinnen der St. Ursula-Realschule erste Bekanntschaft machten mit der denkmalgeschützten Zwillingstandemdampffördermaschine in der Maschinenhalle Fürst Leopold.

Die ersten Eindrücke beim Betreten der Halle auf kleinen Zetteln festzuhalten, das war die erste Aufgabe beim jetzt dritten KunstProjekt in der Maschinenhalle. Kooperationspartner ist wieder der Kunstverein Dorsten.

Aber anders als bei den ersten Projekten mit der Gesamtschule Wulfen kommt dieser Wahlpflichtkurs der Realschule nicht tageweise in die Maschinenhalle, sondern nur stundenweise. Das Thema Dampfmaschine wird jetzt im wöchentlichen Wechsel im klassischen Schulunterricht und weiteren Besuchen in der Maschinenhalle vertieft. Am Ende wird dann eine Kunstausstellung in der Maschinenhalle eröffnet.

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Das Ruhrgebiet sinkt und sinkt

Noch bis Ende Mai sind im gesamten Ruhrgebiet nördlich der A 40 insgesamt 37 Messtrupps unterwegs, um auf den Millimeter genau festzuhalten, ob und wie stark das Ruhrgebiet noch sinkt. Seit Beginn der Vermessungsarbeiten vor rund 90 Jahren ist diese Region als Folge des Bergbaus um durchschnittlich elf Meter gesunken, aber mit dem Ende des Bergbaus kommt diese rasante Absenkung jetzt fast zum Stillstand.

Die ganze Reportage der Logo_WAZ

 


Wenn wir schreiten Seit’ an Seit’ - Siedlungsführung mit Musik

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Kräftig gesungen wurde am 3. Mai bei der Siedlungsführung “Wenn wir schreiten Seit an Seit”, dafür sorgte schon die musikalische Begleitung durch Heinzbert Peeters. Am Brunnenplatz wie später auch am Mahnwachen-Gedenkstein an den Torhäusern von Fürst Leopold staunten die Passanten nicht schlecht über die Gruppe und die Lieder - ein Ausflug in die Welt der Arbeiter- und Gewerkschaftslieder.

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Spannender Besuch beim “Taubenvatter”

Taubenvatter02_2012_04_18_(c)_vjFachkundig,spannend und humorvoll präsentierte ich “Taubenvatter” Harald Kühn als Gastgeber der zweiten Themenführung dieses Jahres durch die Zechensiedlung Fürst Leopold -”Beim Taubenvatter”, so hieß die am 18. April veranstaltete Führung.

Mit Geschichten aus seiner eigenen Karriere als Taubensportler faszinierte der ehemalige Bergmann seine aufmerksamen Zuhörer ebenso wie mit seinem Wissen um den Taubensport insgesamt.

Die kleine “Enttäuschung” für den Witwer: Keine der Zuhörerinnen erklärte sich bereit, von Zeit zu Zeit mal ein Taubensüppchen zu kochen, das man dann ja gemeinsam genießen könnte... - aber die Frage war auch nicht ganz ernst gemeint.

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So berichtete die Logo_Dorstener_Zeitung

 

 


JugendKunstprojekt in der Zechensiedlung

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Wenn Schüler und Schülerinnen in der Zechensiedlung auf dem Pflaster hocken und Häuser skizzieren, muss es einen besonderen Anlass geben: „Digital und Draußen“, so war das dreitägige JugendKunstprojekt vom 28. bis 30. März betitelt, veranstaltet vom Kunstverein Dorsten in bewährter Kooperation mit der Gesamtschule und dem Bergbauverein. Und weil es bei diesem Projekt jedenfalls an den ersten beiden Tagen auch darum ging, per GPS („Fußgänger-Navi“) die Zechensiedlung Fürst Leopold zu entdecken und hier die verschiedensten Aufgaben zu erledigen, hatte der Kunstverein einen fachkundigen Partner mit ins Boot geholt: Den Jugendfilmclub (JFC) Köln, ein mit modernster Technik ausgestattetes medienpädagogisches Zentrum für Jugendliche.

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Spende der SparDa-Bank West aus Essen für Bergbauverein

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“Anerkennung und Hilfe für den Bergbauverein, aber auch Dankeschön an unsere Dorstener Kunden”,l so beschreibt Wolfgang Adolf (Bildmitte) die Motivation der SparDa-Bank West aus Essen, den Bergbauverein wieder mit einer Spende von 500 Euro zu unterstützen. Für den Bergbauverein nahmen Rainer Poppek (links) und Ulrich Wilke (rechts) die Spende entgegen. Treffpunkt für die Spendenübergabe war die rollende Bankfiliale der SparDa-Bank am Bahnhof in der Dorstener Innenstadt - wo der bunte Bank-Bus an jedem Mittwoch vormittags zu finden ist. Der im Sinne des Vereins nicht ganz uneigennützige Wunsch von Poppek und Wilke: “Möge die Bank noch viele Jahre viele Gründe haben, ihren Dorstener Kunden zu danken.”


“Im Märzen der Siedler...” - Traumstart in den Frühling

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Bei bestem Frühlingswetter fand mit “Im Märzen der Siedler” am 20. März die erste der für dieses Jahr geplanten Themenführungen des Bergbauvereins durch die denkmalgeschützte Zechensiedlung Fürst Leopold statt. Brigitte Stüwe (zweite von rechts) ist nicht nur ausgebildete Fremdenführerin und Künstlerin, sondern auch gelernte Landschaftsgärtnerin. Das machte den Siedlungs-Spaziergang zu einem besonders spannenden Erlebnis. 

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30. Juni - ExtraSchicht und WDR-Party auf Fürst Leopold?

Nach dem fulminanten Sieg von Dorsten im Städtewettbewerb “WDR2 für eine Stadt” laufen jetzt die Vorbereitungen für das große Event am 30. Juni auf Hochtouren. Den ganzen Tag über will der WDR2 am 30. Juni aus Dorsten senden, Höhepunkt soll am Abend ein großes Open Air-Konzert mit Rea Garvey, Stefanie Heinzmann und der norwegischen Band Katzenjammer werden. Wo kann man in Dorsten ein solches Konzert veranstalten, zu dem nach den bisherigen Erfahrungen des WDR zwischen 15.000 und 30.000 Besucher erwartet werden? Die Stadt will dem WDR als erste Wahl das Areal Fürst Leopold vorschlagen. Das kleine “Problem”: Am gleichen Abend findet auf Fürst Leopold die beliebte ExtraSchicht statt, die lange Nacht der Industriekultur.

Dazu berichteten Logo_WAZ und Logo_Dorstener_Zeitung

 


Im Märzen der Siedler...

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Pünktlich zum Frühlingsbeginn startet der Bergbauverein seine für 2012 geplanten Themenführungen durch die Zechensiedlung Fürst Leopold. Das Motto der Auftaktführung am 20. März: „Im Märzen der Siedler“.

Die von Brigitte Stüwe geleitete Führung durch die Kolonie dauert etwa 90 Minuten und hat das Gartenstadt-Konzept des Architekten Eggeling als Schwerpunktthema. Warum hatten die Gärten bei Planung und Bau der heute denkmalgeschützten Siedlung vor 100 Jahren eine so große Bedeutung? Wie wurden die Gärten in den Gründerjahrzehnten der Siedlung genutzt und warum hat sich die Nutzung über die Jahrzehnte so grundlegend geändert? Diese und mehr Fragen sollen während der Führung beantwortet werden.

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Aufbruchstimmung im Bergbauverein

„Dieser Verein hat in den vergangenen zwei Jahren viel geleistet, aber es liegt auch noch sehr viel Arbeit vor uns.“ – Der Rechenschaftsbericht von Dr. Hans-Udo Schneider als Vorsitzender des Dorstener Vereins für Bergbau-, Industrie- und Sozialgeschichte Dorsten vor der Mitgliederversammlung in den Räumen der Freien Christengemeinde im ehemaligen Hervester Bahnhof war stolze Bilanz und Aufbruchssignal gleichermaßen.
 

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Erstes Arbeitstreffen mit der NRW-Stiftung - Hoffnung auf Förderung

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Mit der Investition von rund 565.000 € aus Mitteln der Sozialen Stadt ist die denkmalgeschützte Maschinenhalle Fürst Leopold zwar schon gut vorbereitet für die geplante Nutzung als Informations- und Begegnungszentrum, aber um hier dann auch zum Beispiel Ausstellungen, Konzerte, Lesungen, Hochzeiten oder auch Projekte unter der Überschrift Außerschulischer Lernort veranstalten zu können, bedarf es weiterer Investitionen.

In Abstimmung mit der Eigentümerin der Halle, der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur, soll zunächst die wissenschaftliche Grundlage für ein Ausstellungskonzept erarbeitet werden, erst dann geht es daran, die konkrete Ausstellungsarchitektur zu planen und zu installieren. Mögliche Partnerin bei diesen wichtigen Schritten könnte die NRW-Stiftung werden. Ein erstes Arbeitstreffen weckte beim Bergbauverein die Hoffnung auf Förderung durch die NRW-Stiftung.

Auf unserem Bild vom Ortstermin in der Maschinenhalle (von links): Dr. Marita Pfeiffer (Stiftung Industriedenkmalpflege), Barbara Pötsch (Bergbauverein), Mona Wehling (NRW-Stiftung), Martin Hagemann, Ulrich Wilke, Hans-Udo Schneider und Hannes Fischak (alle Bergbauverein).

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Freud und Leid in der Winterzeit

Spaziergang-Idylle am Kanal

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Bibbern in der Zechensiedlung

Knapp 400 Haushalte in der Zechensiedlung Fürst Leopold mussten tagelang frieren, weil durch eine Pannenserie fünf voneinander unabhängige Koksbrenner ausgefallen waren. Der Wohnungsverwalter Viva West ließ Heizlüfter an die betroffenen Haushalte verteilen und sicherte zu, die Stromkosten für diese Geräte zu übernehmen. Inzwischen sind alle Defekte behoben.

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JugendkunstProjekt geht in die zweite Runde

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Die Maschinenhalle Fürst Leopold soll - so steht es im Nutzungskonzept des Bergbauvereins - nach Abschluss von Sanierung und Umbau nicht zuletzt als Außerschulischer Lernort genutzt werden. Weil die Bauarbeiten aber voraussichtlich erst Mitte 2014 abgeschlossen sein werden, soll die denkmalgeschützt Halle auch jetzt schon genutzt werden; natürlich nur im Rahmen des Denkmalschutzes und unter Beachtung aller entsprechenden Richtlinien und und und und - aber es wäre viel zu schade, eine so wertvolle Veranstaltungsstätte nicht im Rahmen der Möglichkeiten schon jetzt zu nutzen.

Was alles schon geht, wurde 2011 eindrucksvoll unter Beweis gestellt, nicht zuletzt mit dem erfolgreichen JugendkunstProjekt, das unter Federführung des Kunstvereins mit Schülerinnen und Schülern der Gesamtschule im Oktober in der Maschinenhalle veranstaltet wurde.

Bei einem Treffen in der Gesamtschule Wulfen vereinbarten Martin Hagemann, Peter Broich und Ursel Kipp (auf dem Bild von links) nicht nur die Fortsetzung des JugendkunstProjektes, sie fanden auch weitere Mitstreiter.

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Spannender Vortrag über die Steinkohlevergasung in Dorsten

Über die Geschichte(n) der Steinkohledruckvergasung in Dorsten referierte Walter Schulte in einer Veranstaltung des Bergbauvereins. Nach dem ebenso aufschlussreichen wie unterhaltsamen Vortrag entwickelte sich eine spannende Diskussion mit gesamtdeutscher Note.

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Lippetor hat 2012 Vorrang gegenüber Hervest

Damit die Stadt Dorsten ihren Anteil am Umbau des Lippetor-Centers finanzieren kann, werden rund eine Million Euro Städtebau-Fördermittel in diesem Jahr umgeschichtet. Projekte im Planbereich Soziale Stadt Hervest werden vertagt, weil jetzt das Lippetor zunächst einmal Vorrang hat. Betroffen sind Projekte der Grün- und Freiflächenplanung in Hervest, nicht betroffen sind die für die Maschinenhalle Fürst Leopold geplanten Investitionen.

Im Umwelt- und Planungsausschuss der Stadt betonte Stadtbaurat Holger Lohse, die Hervester Projekte seien nur aufgeschoben, aber keineswegs aufgehoben. Die Stadt habe aber angesichts der ultimativen Forderung der Bezirksregierung, klare Prioritäten für 2012 zu setzen, keine Möglichkeit gehabt, anders zu entscheiden, um nicht den Umbau des Lippetores zu gefährden.

Dazu schrieben  Logo_WAZ  und  Logo_Dorstener_Zeitung


Bergbauverein feiert 2012 zwei Jubiläen

2012 beschert dem Bergbauverein zwei Jubiläen: 1912 wurde in der Maschinenhalle Fürst Leopold die â€žschwarze Maschine“ aufgebaut und im gleichen Jahr begannen die Bauarbeiten für die Zechensiedlung. Am 21. Januar traf sich in der Geschäftsstelle des Vereins eine Arbeitsgruppe zur Vorbereitung der Jubiläen. Dabei ging es noch nicht darum, ein fertiges Programm zu Papier zu bringen, sondern erst einmal sollten Ideen gesammelt werden.

Die AG Dampfmaschine und die AG Siedlungsführung hatten sich bereits vorab getroffen; und nach ihren Überlegungen, die sich das Treffen in der Geschäftsstelle zu eigen machte, sollen die beiden Jubiläen vom 14. bis 16. September gefeiert werden.

Der Auftakt könnte danach ein offizieller Festakt am 14. September abends in der Maschinenhalle Fürst Leopold sein. Mit einem Vortrag - zum Beispiel von Manfred Wissing - mit Gesprächen, einer Podiumsdiskussion, Musik und Filmen. Auch am 15. September (Samstag) würde die Maschinenhalle ein wichtiger Schauplatz bleiben mit regelmäßigen Führungen und attraktiven Veranstaltungen in und an der Halle, zusätzlich würde an diesem Tag aber die Zechensiedlung Fürst Leopold in den Blickpunkt rücken.

Straßentheater, Malaktionen, Führungen, Volksfest auf dem Brunnenplatz, Tanz am Abend - bei all diesen Aktionen geht es dem Bergbauverein darum, nicht alleine das Programm zu bestreiten, sondern alle Vereine und Verbände, Initiativen und Gruppen sind eingeladen, sich mit besonderem Fokus auf die Bedeutung von Zeche und/oder Zechensiedlung für die eigene Geschichte zu beteiligen. Ein erstes Echo in diese Richtung kam bereits vom Dorstener Luftsportverein, der immer sehr enge Beziehungen zu Fürst Leopold hatte und sich gut vorstellen kann, in Kooperation mit dem Bergbauverein fünf Rundflüge für eine Tombola oder ein Gewinnspiel zur Verfügung zu stellen.

Am 16. September (Sonntag) schließlich steht eine Fahrt mit einem historischen Schienenbus auf dem Programm. Rund drei Stunden soll der Ausflug an der Zeche vorbei Richtung Kusenhorst dauern.

All das sind noch keine festen Programmpunkte, sondern Ideen, an denen jetzt weiter gearbeitet wird. Wer dabei mitmachen möchte, ist herzlich willkommen beim nächsten Treffen am 8. März um 18 Uhr in der Geschäftsstelle am Brunnenplatz.

Dazu schrieb die Logo_WAZ


Baubeginn an der Fürst Leopold-Allee

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Auf geht’s - jetzt haben die Bauarbeiten für die Fürst Leopold-Allee begonnen. An der Ecke Halterner Straße / Harsewinkel laufen die Vorarbeiten für die Errichtung des hier geplanten Kreisverkehrs auf Hochtouren. Verkehrsbehinderungen auf der Halterner Straße sind die Folge, aber die unvermeidlichen Staus und Wartezeiten halten sich noch in Grenzen, zumal Ortskundige die Baustelle auch umfahren können.
Die Fürst Leopold-Allee soll vom Harsewinkel aus nördlich der Kauengebäude und des Maschinenhauses parallel zur Halterner Straße über das Leopold-Gelände geführt werden und dann Höhe Freiligrathstraße wieder mit einem Kreisverkehr an die Halterner Straße angebunden werden. Nordöstlich des Maschinenhauses ist ebenfalls ein Kreisverkehr geplant - hier soll dann die neue Straße Richtung Wenge (Wulfen) angebunden werden.


Auch Dorsten ist ein “Starker Ort”

“Starke Orte” ist ein Netz lokaler Künstlerbünde. Dass auch Dorsten zu den “Starken Orten” zählt, ist vier Künstlern aus dem Bergbauverein zu danken.

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Hauptversammlung mit Vorstandswahl

In den Räumen der Freien Christengemeinde Dorsten (Bahnhof Hervest, Am Holzplatz 4) veranstaltet der Bergbauverein am 6. März (19 Uhr) seine diesjährige Mitgliederver- sammlung. Entsprechend der Satzung stehen in diesem Jahr neben den Berichten von Vorstand und Kassierer auch Vorstandswahlen auf der Tagesordnung. Einladung und Tagesordnung werden rechtzeitig vor der Sitzung an die Mitglieder verschickt.
 

Ausflug nach Frankfurt vom 3. auf den 17. Juni verschoben

„… leider haben wir aktuell erfahren, dass am 03.06.2012 nachmittags eine Sportveran- staltung in Frankfurt stattfinden wird, im Zuge dessen es zu Verkehrssperrungen im Innenstadtbereich kommen wird. Daher ist die gebuchte Rundfahrt…“ – nach dieser E-Mail aus Frankfurt hat Werner Markus schnell reagiert und eine gute Lösung gefunden: Soll Frankfurt doch am 3. Juni seinen Stadtlauf veranstalten, wir starten unseren Ausflug zum Geldmuseum dann eben zwei Wochen später, also am 17. Juni.

Alle Details zu diesem Auflug gibt es hier Symbol_PDF_download

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Es muss nicht immer Schokolade sein...

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... bei den Führungen von Schulklassen durch die Zechensiedlung Fürst Leopold stehen jedenfalls Möhren und auch Ziegenkäse viel höher im Kurs.

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Maschinenhalle jetzt im Eigentum der Stiftung Industriedenkmalpflege

Der 30. November 2011 ist ein historischer Tag für die Maschinenhalle Fürst Leopold, denn genau an diesem Tag wurde die Eigentumsübertragung von der RAG auf die Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur vollzogen. Im Dezember 2010 hatte das Kuratorium der Stiftung einstimmig die Eigentumsübernahme beschlossen.

Ursula Mehrfeld, Geschäftsführerin der Stiftung, freut sich, “gemeinsam mit dem engagierten Bergbauverein ein wichtiges Objekt der Dorstener Bergbaugeschichte für die Nachwelt bewahren zu können”. Die Stiftung werde künftig die Kosten für die Instandhaltung an Dach und Fach tragen sowie den Bergbauverein im Hinblick auf den Betrieb des Hauses aktiv unterstützen.

Für den Bergbauverein begrüßte sein Vorsitzender, Dr. Hans-Udo Schneider, die formelle Eigentumsübernahme durch die Stiftung. Der Bergbauverein werde jetzt einen Miet- und Betreibervertrag mit der Stiftung abschließen und hoffe, dass dann mit den zugesagten Mitteln aus dem Etat Soziale Stadt (rd. 625.000 €) zügig die Sanierung sowie Um- und Ausbau der Maschinenhalle realisiert werden, damit die Maschinenhalle möglichst schnell für Veranstaltungen aller Art, das Projekt Außerschulischer Lernort und als Ausstellungsstätte genutzt werden kann. Schneider: “Dem Bergbauverein geht es nicht darum, Industrieromantik zu konservieren, sondern um eine zeitgemäße offene Nutzung, die dem Charakter des Industriedenkmals gerecht wird.”


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Die Mauer ist gefallen - Freier Blick auf die einst “verbotene Stadt”

Mauer_05_2011_11_(c)_gsVorarbeiten für den geplanten Kreisverkehr an der Ecke Halterner Straße / Im Harsewinkel machten es nötig: Ein Teil der Mauer ums Arteal der Zeche Fürst Leopold ist in diesen Tagen gefallen und gibt den Blick frei auf die einst “verbotene Stadt”. Neue Perspektiven nicht nur Hervest werden so eröffnet. Und was wird mit den anderen Teilen der Mauer? Es gibt Überlegungen, mindestens einen Teil der mächtigen Backsteinmauer schon aus historischen Gründen stehen zu lassen. Voraussetzung dafür: Die Mauer darf nicht etwa baufällig sein. Sehr kurzfristig will die Stand das jetzt im Detail untersuchen und dann auch schnell über Abriss oder Erhalt entscheiden.

 



Glühweinabend in der Maschinenhalle

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Zum bald schon traditionellen Glühweinabend hatte der Bergbauverein am 25. November in die Maschinenhalle Fürst Leopold eingeladen. “Dieser Abend ist”, so der Vereinsvorsitzende Dr. Hans-Udo Schneider, “der richtige Rahmen, um sich bei allen Mitgliedern für die geleistete Arbeit sowie bei allen Freunden und Gönnern für die Unterstützung in diesem Jahr zu bedanken”. Beim Glühweinabend wurden noch einmal die Bilder gezeigt, die gerade im Oktober erst beim Jugend-KunstProjekt in der Maschinenhalle entstanden sind. Nicht nur für Ursel Kipp und Wilhelm Müller (Bild), die das Kunstprojekt geleitet bzw. künstlerisch unterstützt hatten, war der Glühweinabend aber nicht nur wegen der Kunstausstellung “eine wunderschöne Veranstaltung”.

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Bergbauverein zeigte viel Kunst beim Lichterfest 2011

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Lichterfest05_2011_11_07_(c)_wmNicht nur Ursel Kipp und Martin Hagemann (Bild) hatten beim Lichterfest 2011 in der Dorstener Altstadt am Stand des Bergbauvereins beste Laune, aber sie hatten besonderen Grund dazu: Die Ausstellung der Arbeiten aus dem Jugend-KunstProjekt, das im Oktober unter der Federführung von Ursel Kipp und betreut von Martin Hagemann in Kooperation von Dorstener Kunstverein und Gesamtschule Wulfen in der Maschinenhalle Fürst Leopold gestaltet worden war, lockte viele Interessenten und sorgte für spannende Gespräche.

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Tolles KunstProjekt in der Maschinenhalle

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Außerschulischer Lernort - was sich im Nutzungskonzept des Bergbauvereins für die Zukunft der denkmalgeschützten Maschinenhalle Fürst Leopold etwas akademisch liest, erlebte in der letzten Schulwoche vor den Herbstferien eine mehr als lebendige Vorpremiere. Ein JugendKunstprojekt des Dorstener Kunstvereins mit elf Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Wulfen wurde für alle Beteiligten “zur vielleicht schönsten Woche dieses Jahres” und bewies objektiv: Die Maschinenhalle Fürst Leopold wartet nur darauf, für solche Nutzungen erobert zu werden. Das KunstProjekt unter dem Titel “Ein Industriedenkmal im Portrait” ist, so sagte es Hans-Udo Schneider als Vorsitzender des Bergbauvereins, ein Meilenstein auf dem Weg der Maschinenhalle in eine spannende Zukunft.

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Herbstempfang beim Bergbauverein

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Zum Herbstempfang hatte der Bergbauverein in seine Geschäftsstelle am Brunnenplatz eingeladen. Für die Gäste wurde es ein ereignisreicher Vormittag mit Spaziergang durch die Zechensiedlung Fürst Leopold und kleinem Konzert in der Maschinenhalle.

 

 

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Zurück zu den Wurzeln - in die Zechensiedlung

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Neustadt an der Weinstraße - keine Frage, da lebt man gut und gerne, aber Dirk Baxmeier (rechts mit Ehefrau Christiane) hat natürlich nicht vergessen, dass er in der Zechensiedlung Fürst Leopold aufgewachsen ist. “Schön war’s hier”, erinnert sich Dirk Baxmeier am Freitag (23. 9.) beim Besuch in der Geschäftsstelle des Bergbauvereins am Brunnenplatz.

Jedes Jahr startet Dirk Baxmeier in dieser Jahreszeit mit befreundeten Paaren zu einer längeren Radtour. In diesem Jahr ist die Reisegruppe nur ein Quartett, weil ein weiteres Paar aus gesundheitlichen Gründen absagen musste. Von Raesfeld aus, wo die Gruppe für fünf Tage ihr Quartier aufgeschlagen hat, werden Tagestouren ins Münsterland und ins nördliche Ruhrgebiet gemacht, am Freitag stand die Zechensiedlung Fürst Leopold auf dem Programm.

Eva und Andreas Bialek (links) hatten von Dirk Baxmeier schon sehr viel über “seine Kolonie” gehört, um so gespannter waren sie auf die fachkundige Führung durch die Siedlung mit Rainer Schöneweiß (Mitte). Am Ende des Spaziergangs waren die beiden Ehepaare begeistert- auch das “Siedlungskind” Dirk Baxmeier hatte viel gehört, “was ich vorher so nicht gewusst habe.”


Siedlungsführung mit der Albert-Schweitzer-Schule

ASS_09_2011_19_09_(c)_wazMit zwei Klassen der Albert-Schweitzer-Schule veranstaltete der Bergbauverein eine spannende Siedlungsführung - quasi der offizielle Einstieg in der Projekt “Außerschulischer Lernort”. Ergänzend zu der Siedlungsführung wird den Schulen unter dem Motto “Ein Bergmann erzählt” ein Unterrichtsbesuch angeboten und wenn die Maschinenhalle endgültig für die Öffentlichkeit freigegeben ist, soll natürlich auch das Industriedenkmal auf Fürst Leopold besucht werden.

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Bergbauverein freut sich über Sparkassen-Spende

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KSK_01_2011_09_19_(c)_gsWas sind die schönsten Momente im Leben eines Vereinskassierers? Wenn er eine Spende für seinen Verein entgegennehmen kann. Am Montag (19.9.) war es wieder so weit: Die Sparkasse Vest Recklinghausen hatte zur satzungsgemäßen Spendenaus- schüttung eingeladen. Und mit den Vertretern von 40 anderen Vereinen, Verbänden, Initiativen und anderen Organisationen durfte auch Gerd Lapke für den Bergbauverein einen Spendenumschlag abholen. 1500 € für die Kasse des Bergbauvereins - angesichts der vielen Aufgaben, die in den nächsten Monaten zu erledigen sind, ist das natürlich eine willkommene Unterstützung.

Bild: Gerd Lapke bekommt den Spendenscheck von Sparkassendirektor Matthias Feller.

Insgesamt unterstützt die Sparkasse Vest mit dieser Aktion 41 gemeinnützige Einrichtungen mit 116.000 €.

Dass der Empfang in der Stadtbücherei stattfand, war kein Zufall. Der Dorstener Bibliothek spendiert die Sparkasse gemütliche Sitzmöbel für den Lesegarten. Doch ob es die Bücherei noch lange geben wird, ist nach den Worten von Bürgermeister Lambert Lütkenhorst fraglich. Er sieht auch dieses Angebot durch die Finanznot der Stadt in Frage gestellt.


Nutzungskonzept für Maschinenhalle einstimmig verabschiedet

Einstimmig hat der Vorstand des Bergbauvereins in seiner jüngsten Vorstandssitzung (6. September) das in der AG Lenkungskreis erarbeitete Nutzungskonzept für die Maschinenhalle Fürst Leopold beschlossen. Dieses Nutzungskonzept ist Voraussetzung für Sanierung und Ausbau der denkmalgeschützten Maschinenhalle, die künftig als Informations- und Begegnungszentrum Fürst Leopold vom Bergbauverein betrieben werden soll.

Sanierung und Ausbau der Maschinenhalle sollen mit Mitteln von EU, Bund und Land sowie Eigenleistungen des Vereins mit einem Gesamtvolumen von rund 625.000 € aus Mitteln des Programms Soziale Stadt bis 2014 realisiert werden. Die “Initiative Startklar”, die den Bergbauverein ganz wesentlich bei der Erarbeitung des Nutzungskonzeptes unterstützt hat, ist sehr zuversichtlich, den am 5. Oktober auf Landesebene tagenden Beirat von den Förderungswürdigkeit des Projektes überzeugen zu können.

Ein ganz besonderes Dankeschön des Vorstandes ging an Bärbel Pötsch, stellvertretende Vorsitzende des Bergbauvereins und Leiterin der AG Lenkungskreis, für ihre engagierte Arbeit an dem jetzt beschlossenen Konzept. Bärbel Pötsch: “Aber es darf niemand glauben, dass damit die Arbeit erledigt ist. Realistisch betrachtet haben wir jetzt die erste Etappe eines langen Weges hinter uns gebracht.”

Ein weiteres Highlight der Sitzung war der Vortrag der Dorstener Eisenbahnfreunde “On Wheels”, die einen spannenden Blick auf die Industrialisierung von Dorsten warfen, die ohne Eisenbahn nicht möglich gewesen wäre.

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Fest der Kulturen auf dem Brunnenplatz - Nass, aber trotzdem toll

FdK_2011_17_(c)_gsMalaktion des Bergbauvereins beim Fest der Kulturen auf dem Brunnenplatz.
Unter der fachkundigen Anleitung der Kunsterzieherin Ursel Kipp stand “Malen mit Kohle” auf dem Programm.
Während die Kinder mit Eifer bei der Sache waren, sorgte im Hintergrund Volker Jenau dafür, dass das Zelt nicht davonflog.

 

 

 

 

So ist das eben bei Festen unter freiem Himmel: Du kannst ein tolles Programm planen, für ausreichend Essen und Trinken sorgen, Werbung für das Fest machen und dann am Tag der Veranstaltung alles rechtzeitig aufbauen, wenn Petrus nicht mitspielt, dann hat man Pech gehabt. Was dann tun? Trotzdem feiern! Und deshalb wurde das Fest der Kulturen auf dem Brunnenplatz mit dem öffentlichen Fastenbrechen am Abend trotz des miesen Wetters zum schönen Erlebnis.

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ExtraSchicht - Die spannende Nacht auf Fürst Leopold

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ExtraSchicht auf Fürst Leopold - die lange Nacht der Industriekultur am 9. Juli ließ erahnen, was möglich ist im denkmalgeschützten Ensemble der Zeche. Viel Musik, viele Kunstausstellungen, aktive Bildhauer vor Ort und viele viele viele Besucher, die die Chance nutzten, um die denkmalgeschützten Dampfmaschinen zu besichtigen.

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Siedlungsführung - Natürlich auch am Tag des Denkmals

Die nächsten Termine für die beliebten Siedlungsführungen stehen fest:
Sonntag, 11. September 2011 (Start 15 Uhr), also am Tag des Denkmals
Mittwoch, 19, Oktober 2011 (Start 11 Uhr), angelegt als Herbstspaziergang.

Die Führungen durch die historische Zechensiedlung Fürst Leopold dauern jeweils rund 90 Minuten, kosten 5 € je Person und Treffpunkt ist jeweils die Geschäftsstelle des Bergbauvereins am Brunnenplatz.

Weitere Infos und Anmeldungen unter Telefon 02369-248061 oder auch per E-mail unter der Adresse siedlung@bergbau-dorsten.de


ExtraSchicht, das Gewinnspiel: Die Gewinner stehen fest

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So sah es 2003 zur ExtraSchicht in der Kaue von Fürst Leopold aus. Die Kaue ist auch bei der ExtraSchicht 2011 ein wichtiger Spielort.

Wenn die Teilnahme am Gewinnspiel des Bergbauvereins ein Maßstab ist, dann wird es voll am Samstag (9. Juli) bei der ExtraSchicht auf Fürst Leopold. Knapp 200 Mitspieler bewarben sich darum, Ehrengast bei der ExtraSchicht sein zu dürfen, am Ende musste das Los entscheiden, denn die Fragen, über die man auf der Homepage des Bergbauvereins zur Lösungszahl kommen sollte, waren nicht zu schwer.

In welchem Jahr wurde auf Fürst Leopold die erste Kohle gefördert? – Antwort: 1913
In welchem Jahr wurde auf Fürst Leopold die letzte Kohle gefördert – Antwort: 2001
In welchem Jahr wurde mit dem Bau der Siedlung Fürst Leopold begonnen? – Antwort: 1912
Ergibt in der Addition 5826 – und das war die Lösungszahl.

Fortuna musste entscheiden und unter Ausschluss des Rechtsweges wurden folgende Gewinner gezogen: Dietrich Neubert (Richtersfeld 31, 46286 Dorsten), Elke Peter (Bestener Straße 210, 46282 Dorsten), Christoph van Doorn (Kapellenweg 28, 46514 Schermbeck), Christoph Brueggemann (Surick 95, 46286 Dorsten) und Klaus Klostermann (Auf dem Beerenkamp 8c, 46282 Dorsten.

Allen Gewinnern einen herzlichen Glückwunsch und allen anderen Mitspielern ein herzliches Dankeschön für die Teilnahme. Vielleicht klappt’s neim nächsten Mal...

Jeder Gewinner erhält zwei Spielort-Tickets für die ExtraSchicht auf Fürst Leopold. Zu Partybeginn um 18 Uhr werden die Paare am Torhaus mit Sekt und einem Ständchen des MGV Hervest begrüßt und dann als erste Gruppe zur Besichtigung der Maschinenhalle und der schwarzen Dampfmaschine geführt. Außerdem erhalten die Gewinner-Paare ein Armbändchen, das ihnen den Zutritt zum Backstage-Bereich im Trafogebäude öffnet, wo sie Gäste sind beim Catering für die an diesem Abend auftretenden Bands und Künstler.

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Vor der letzten Probe in der Lohnhalle von Fürst Leopold baute sich der MGV 1948 Hervest am Donnerstag vor den Fotografen auf. Erst vor dem Fotoreporter der WAZ...

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... und wenige Minuten später vor dem Fotoreporter der Dorstener Zeitung (Ruhr Nachrichten), erst dann ging es...

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... zur Probe und CD-Aufnahme in die Lohnhalle, wo Ralf Ehlert (ganz rechts) in ungewohnter Rolle agierte. Der Geschäftsführer der TeDo GmbH dirigierte den Chor. Gekonnt, schließlich ist Ehlert - er war mit 13 Jahren Deutschlands jüngster Cantor - gelernter Musiker und zudem stammen Text und Musik für das “Dorsten Lied”, das am Samtag bei der ExtraSchicht auf Fürst Leopold aufgeführt werden soll, aus seiner Feder.

Wer nicht abwarten kann bis zur Aufführung am Samstag und den Text sofort lesen möchte, hier gibt es ihn zum Download Symbol_PDF_download


ExtraSchicht jetzt auch wieder auf Fürst Leopold

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ExtraSchicht, das sind in der langen Nacht der Industriekultur ungewöhnliche Begegnungen an ungewöhnlichen Schauplätzen. Das ist Musik, Tanz, Schauspiel, Akrobatik - das ist ganz viel Kultur und vor allen Dingen ganz viel Lebensfreude an Spielorten, wo noch bis vor wenigen Jahren knochenhart gearbeitet wurde.

Besonders schön: In diesem Jahr (am 9. Juli) ist auch Fürst Leopold wieder Bühne der ExtraSchicht. Auf die Besucher warten ein tolles Programm und viele ungewöhnliche Begegnungen.

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Bergfest - Nur “Petrus” hatte schlechte Laune

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Verregnet und trotzdem schön - das Bergfest 2011 werden die Besucher trotz der zahlreichen Schauer an beiden Tagen in guter Erinnerung behalten. Das gilt nicht zuletzt auch für die Teilnehmer an der vom Bergbauverein veranstalteten Siedlungsführung am zweiten Tag des Bergfestes.

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Stiftungs-Geschäftsführerin referierte beim Bergbauverein

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Mit einem Bildgeschenk bedankte sich Hans-Udo Schneider bei Ursula Mehrfeld, Geschäftsführerin der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur, für ihren spannenden Vortrag beim Monatstreff des Bergbauvereins am 7. Juni.

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Prosper Haniel fördert aus der 7. Sohle

Der 27. Mai 2011 geht in doppelter Hinsicht in die Geschichte der Bottroper Zeche Prosper Haniel ein: In Berlin folgte der Bundesrat der Bundestagsentscheidung vom 14. April und strich die so genannte Revisionsklausel aus dem Bergbaufinanzierungsgesetz und in Bottrop eröffnete das Bergwerk die 7. Sohle in einer Tiefe von 1159 Metern, die das Fördern von Kohle bis zu einer Teufe von 1246 Metern ermöglicht.

Mit der Entscheidung von Berlin steht fest, dass die Bottroper Zeche (derzeit rund 4400 Mitarbeiter bei einer Jahresförderung von drei Millionen Tonnen Steinkohle) spätestens 2018 schließen muss, obschon mit der 7. Sohle Flöze erschlossen werden können, die eine Kohleförderung für weitere 20 Jahre denkbar machen könnte.

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StadtteilLeben - Messe in Duisburg und Fest auf dem Brunnenplatz

messe_dn_07_(c)_elschenbroich Pralles Leben auf dem Brunnenplatz in Hervest, dass live am 13. Mai auf einen Großbildschirm zur Messe StadtteilLeben in Duisburg übertragen wurde - der Beitrag des Bergbauvereins zum Messestand des Stadtteilbüros Hervest war eine runde Sache und ein schöner Erfolg.

Joachim Thiehoff, Leiter des Stadtteilbüros Hervest, durfte für “seinen” Stand viele Komplimente einheimsen, auch Bürgermeister Lambert Lütkenhorst und der SPD-Land- tagsabgeordnete Michael Hübner zeigten sich beim Besuch am Dorstener Stand im Industriedenkmal Land- schaftspark Nord beeindruckt. Wer nicht nach Duisburg gefahren war, sondern den Nachmittag auf dem Brunnenplatz verbrachte, musste einfach begeistert sein: Vom bunten Programm auf der kleinen Bühne - und vor allen Dingen von der ansteckenden Lebenslust auf einem Platz, der es verdienen würde, viel öfter bespielt zu werden.

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TeDo und Stadt einigen sich auf ein Konzept für Fürst Leopold

Am Ende zäher Verhandlungen - die WAZ spricht von “einjähriger Feilscherei” - haben sich die Stadtverwaltung und Investor Jürgen Tempelmann (TeDo GmbH) auf einen städtebaulichen Vertrag über die Zukunft von Fürst Leopold geeinigt. Mit breiter Mehrheit wurde dieser Vertragsentwurf im Planungsausschuss (17. Mai) zwar “abgesegnet”, aber aus den Fraktionen gab es auch Kritik und Zweifel an der Realisierbarkeit

Die Stadt will mit diesem Vertrag den Einzelhandel auf dem Areal begrenzen und vor allen Dingen den Erhalt der denkmalgeschützten Gebäude sichern, Investor Tempelmann hat natürlich ein Profit-Ziel mit der ausdrücklichen Zusage, Gewinne auch zu nutzen, um die Denkmalgebäude zu sanieren und zu erhalten.

Zwei wichtige “Details” aus dem Vertragsentwurf: Die in der Druckluftzentrale geplante Großdisco spielt in den Planungen keine Rolle mehr, aber dafür steht jetzt auf dem Papier ein Gebäude mit bis zu sechs Spielhallen.

Zum Plan mit allen Details


Inder kaufen Kokerei Prosper in Bottrop

Prosper in Bottrop, die letzte Kokerei der RAG, wechselt zum 1. Juni den Besitzer. Der indische Weltkonzern ArcelorMittal, der als weltgrößter Stahlkonzern auch in Duisburg, Bremen, Hamburg und Eisenhüttenstadt Hochöfen betreibt, hat den Kaufvertrag mit der RAG bereits unterschrieben. Inhalt dieses Vertrages ist auch eine Beschäftigungsgarantie für die knapp 500 Mitarbeiter der Kokerei bis zum Jahr 2021.

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Bundestag besiegelt Aus für Steinkohlebergbau

Ganze 81 Sekunden benötigte der Deutsche Bundestag, um das Aus für den deutschen Steinkohlebergbau zu besiegeln. Ohne Beratung strich er bei nur einer Gegenstimme (des CDU-Abgeordneten Dieter Jasper, in dessen Wahlkreis die Zeche Ibbenbüren liegt) die sogenannte Revisionsklausel, mit der das Parlament den Ausstiegsbeschluss aus dem Jahr 2007 noch einmal hätte überprüfen können.

Damit geht der traditionsreiche deutsche Steinkohlebergbau im Jahr 2018 endgültiog zu Ende. Nach dem Willen der EU sollten die Milliardensubventionen für die Steinkohleförderung eigentlich schon 2014 auslaufen. Brüssel lenkte jedoch im vergangenen Jahr ein, nachdem Deutschland die Streichung der Revisionsklausel zugesagt hatte und der Ausstieg zum Jahr 2018 damit unumkehrbar wird.

Damit steht fest, dass die Dorstener Bergleute, die nach dem Förderstopp auf Fürst Leopold und der Schließung des Bergwerks Lippe auf den Nachbarzechen Auguste Victoria (Marl) oder Prosper Haniel (Bottrop) einen neuen Arbeitsplatz gefunden hatten, bis spätestens 2018 ihren Arbeitsplatz verlieren werden. Nach den Vereinbarungen soll es aber auf keiner Zeche zu betriebsbedingten Kündigungen kommen.

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Aufbruchstimmung im Bergbauverein

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Nachdem in den letzten Wochen wiederholt hinter vorgehaltener Hand zu hören war, die „grüne Maschine“ im Maschinenhaus von Fürst Leopold solle demontiert werden, stellte jetzt Hans-Udo Schneider als Vorsitzender des Bergbauvereins nach Rücksprache mit der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur in der Mitgliederversammlung des Vereins klar: „Das Thema ist vom Tisch. Für die Stiftung ist zweifelsfrei, dass beide Maschinen unter Denkmalschutz stehen und an ihrem Standort erhalten bleiben.“

Aufbruchstimmung im Bergbauverein, das war die Tonlage bei der Mitgliederversammlung 2011. Zwar musste die als Gastrednerin eingeladene Geschäftsführerin der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur, Ursula Mehrfeld, kurzfristig absagen, aber auch der Jahresbericht des Vereinsvorsitzenden Hans-Udo Schneider (Bild) hatte es in sich.
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Natürlich hörten es die Mitglieder gerne, dass nicht zuletzt die Vorarbeit des Vereins den Stiftungsbeschluss zur Eigentumsübernahme von Maschinenhalle und Dampfmaschinen ermöglicht hat. Dass daraus nun folgt, dass der Bergbauverein in Kooperation mit der Stiftung Industriedenkmalpflege Träger des Denkmalschutzes vor Ort ist, sei, so Hans-Udo Schneider, einerseits eine Auszeichnung für den Verein, aber auch eine gewaltige Herausforderung.

Sehr zügig muss jetzt vom Bergbauverein ein detailliertes Konzept für die künftige Nutzung der Maschinenhalle und auch für das Informations- und Dokumentationszentrum erarbeitet werden – dieses Konzept und auch ein Wirtschaftsplan sind die Voraussetzungen für die Förderung mit öffentlichen Geldern.

Ein wichtiger Baustein für die künftige Arbeit des Bergbauvereins sei, so Hans-Udo Schneider, der Bau des Soziokulturellen Zentrums auf Fürst Leopold, in dem auch der Bergbauverein Räume erhallten soll. Die Stadtverwaltung habe inzwischen akzeptiert, dass wohl nur der kleinere Teil der für das Informations- und Dokumentationszentrum vorgesehenen Fördergelder (700.000 €) in das Soziokulturelle Zentrum fließen werde, der größere Teil sei für die Maschinenhalle reserviert.

Die der Mitgliederversammlung vom Vorstand vorgeschlagene und vom Kassierer Gerd Lapke ausführlich begründete Beitragserhöhung - der Jahresbeitrag steigt von 12 auf jetzt 18 € - wurde von der Mitgliederversammlung einstimmig beschlossen.

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Rollende Bank an der Maschinenhalle

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Eine Sparda-Filiale an der Maschinenhalle? Der Eindruck täuscht natürlich, denn die rollende Sparda-Bank West aus Essen, die den Dorstenern bestens bekannt ist durch ihre wöchentliche (mittwochs) Präsenz am Bahnhof in der Innenstadt, parkte nur kurz auf Fürst Leopold, um dem Verein eine Spende zu übergeben. Mit 500 € will die Sparda-Bank die Arbeit des Dorstener Vereins für Bergbau-, Industrie- und Sozialgeschichte unterstützen. Natürlich nutzte Wolfgang Adolf von der Sparda-Bank die Gelegenheit, die denkmalgeschützte Dampfmaschine zu besichtigen – und versprach, im nächsten Jahr mit weiteren 500 € als Spende seinen Besuch zu wiederholen, „weil es wichtig ist, ehrenamtliche Vereine bei ihrem Engagement für Industriekultur zu unterstützen.“
Auf dem Bild von links: Axel Steinau, Dr. Hans-Udo Schneider, Wolfgang Adolf von der Essener Sparda-Bank mit dem Spendenscheck, Volker Jenau, Ernst Koch, Dr. Gerhard Lapke und Rainer Poppek, dessen Kontakten zur Sparda der Verein diese Spende zu verdanken hat.


Eine strahlende Preisträgerin

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Joanna Schulte aus Hannover ist die fünfte Preisträgerin der Tisa von der Schulenburg-Stiftung und sie ist eine strahlende Preisträgerin. Am Dienstag erhielt sie in den Räumen der ViVi an der Wiesenstraße vom Kuratoriums-Vorsitzenden Bernd Tönjes und Bürgermeister Lambert Lütkenhorst den mit 5000 € dotierten Förderpreis für Nachwuchskünstler.

Der in Dorsten geborene RAG-Vorstandsvorsitzende Tönjes erinnerte bei der Preisverleihung an Tisa vcn der Schulenburg, die Dorstener Ehrenbürgerin Schwester Paula, an ihr künstlerisches Wirken, aber auch an ihren Einsatz für die Dorstener Bergleute, zum Beispiel bei der Mahnwache auf Fürst Leopold im Winter 1997. Die Preisverleihung fand nicht zufällig am zehnten Todestag von Schwester Paula statt.




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Was jetzt noch steht, das wird auch bleiben

Abgesehen von den Zweckbauten der Wasserhaltung (links neben dem Fördergerüst) stehen jetzt nur noch denkmalgeschützte Gebäude auf dem Gelände Fürst Leopold. Aber schon bis zum Sommer dieses Jahres will Investor TeDo GmbH das “Creativ-Quartier” eröffnet haben, im Spätherbst soll bereits ein Discounter auf der Fläche angesiedelt sein und noch in diesem Jahr müssen auch wohl auf der Fläche rechts von der Maschinenhalle die Bauarbeiten für das so genannte Soziokulturelle Zentrum beginnen, wenn das Projekt entsprechend den Förder- richtlinien bis Ende 2013 realisiert und abgerechnet sein soll.

Keine leichte Aufgabe, zumal noch viel Klärungsbedarf über Finanzierung und Mittelverteilung besteht. Zum Beispiel beim Info- und Dokumentationszentrum, das natürlich beim Bergbau- verein besonders im Fokus steht. Für dieses Projekt ist ein Zuschuss von 700.000 € vorge- sehen. Da sich dieses Info- und Dokumentationszentrum in zwei Bereiche gliedert - Maschinenhalle und Räume im Soziokulturellen Zentrum - muss also zunächst einmal geklärt werden, wie die Mittel aufgeteilt werden.


TeDo will im Sommer Creativ-Quartier eröffnen

Schon im Sommer dieses Jahres will die TeDo GmbH das so genannte “Creativ-Quartier” im denkmalgeschützten Kernensemble auf der Fläche Fürst Leopold eröffnen. Die dazu erforderlichen Bauarbeiten sollen in wenigen Wochen beginnen. Wie TeDo-Architekt Norbert Großer erklärte, seien alle großen Probleme gelöst, es gehe nur noch um das Feintuning. Erfüllen sich die Wünsche von Investor Tempelmann, dann wird das Gelände Fürst Leopold zeitgleich mit der Eröffnung der Gastronomie Spielort der Extraschicht.

Berichte WAZ und Dorstener Zeitung


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Abbruch auf Fürst Leopold dauert noch bis Mitte Mai

Noch bis Mitte Mai werden nach aktuellem Stand der Dinge die Abbrucharbeiten auf der Zechenfläche Fürst Leopold dauern. Von ehemals 52 Gebäuden stehen nur noch neun - 43 Gebäude wurden in 35.000 Kubikmeter Schotter verwandelt.

Bericht: WAZ


Glück Auf! - Auf der Homepage des Bergbauvereins

(zum Abspielen auf das Bild klicken)

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Das Steigerlied
 

1. Glück Auf! Glück Auf,
der Steiger kommt,
|: und er hat sein helles Licht bei der Nacht, :|
|: Schon angezünd´t. :|
 

2. Schon angezünd’t,
das wirft ein Schein,
|: und damit so fahren wir bei der Nacht, :|
|: ins Bergwerk ein. :|
 

3. Ins Bergwerk ein,
wo die Bergleut´ sein,
|: die da graben das Silber und Gold bei der Nacht, :|
|: aus Felsenstein. :|
 

4. Und kehr’ ich heim,
 zum Liebchen mein,
|: dann erschallet des Bergmanns Gruß bei der Nacht,:|
|: Glück Auf! Glück Auf! :|
 

5. Wir Bergleut’ sein
kreuzbrave Leut‘,
|: denn wir tragen das Leder vor dem Arsch bei der Nacht :|
|: und saufen Schnaps :|
 

Steigerlied (Text)

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Bergbau Fördergeruest_freigestellt_200px

Im Jahre 1900 wurden die Teufarbeiten der Zeche Baldur aufgenommen. Ab 1913 för- derte die Nachbarzeche “Fürst Leopold” die erste Kohle. Nach Stilllegung von Baldur übernahm “Fürst Leopold” 1931 die Grubenfelder. Die dritte Schachtanlage in Dorsten errichtete die Matthias Stinnes AG 1960 in Wulfen. Seit 2001 wird keine Kohle mehr in Dorsten gefördert.


Industrie industrie_mueller_klein_2

Die ersten Industrieansied- lungen in Dorsten erfolgten Ende des 19. Jahrhunderts. Die größten Betriebe waren seiner- zeit eine Glashütte sowie eine Papierfabrik. In Hervest grün- dete sich 1873 die „Dorstener Eisengießerei und Maschinen- fabrik“. Eine Garnbleicherei und eine Teppichfabrik produzierten ebenfalls schon im 19. Jahrhun- dert auf industrielle Art und Weise.
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Wiki-Industriegeschichte


Sozialgeschichte sozialgeschichte1

Der Bau von Bergarbeitersied- lungen war ein geeignetes Mittel zur Anwerbung von Beschäftigten. Schon 1910 wurden in Holsterhausen und 1912 in Hervest die ersten Zechenhäuser errichtet. Mehr als die Hälfte der angeworbe- nen Arbeitskräfte stammten ursprünglich aus dem Osten. Schnell entwickelte sich trotz der unterschiedlichsten geo- grafischen Herkunft eine soziale Gemeinschaft, da die schweren Arbeits- und Lebensbedingungen den Zusammenhalt förderten.


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