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“Oscar-Feeling” für den Bergbauverein

Post aus Berlin: Herzlichen Glückwunsch - der Verein für Bergbau-, Industrie- und Sozialgeschichte Dorsten ist für den Deutschen Engagementpreis 2016 nominiert! Um Ihr ausgezeichnetes Engagement zu würdigen, hat der Ausrichter des Engagementpreises NRW Sie für den Deutschen Engagementpreis vorgeschlagen.

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Der Deutsche Engagementpreis ist der Preis der Preise für freiwilliges Engagement in Deutschland und ehrt herausragend engagierte Personen, Projekte, Initiativen und Organisationen sowie Verwaltungen und Unternehmen, die seit Juli 2015 einen Ehrenamts- oder Bürgerpreis erhalten haben.

Natürlich freut sich der Verein über diese Nominierung und die damit verbundene Anerkennung seiner Arbeit, in diesem konkreten Fall über das Lob für das Projekt Siedlungsgarten Fürst Leopold. Die Nominierung für den Deutschen Engagementpreis ist quasi eine gang besondere Zugabe für den Sonderpreis der NRW-Stiftung, mit dem das Gartenprojekt beim NRW Engagementpreis 2015 ausgezeichnet worden war.

Bis Mitte September wird sich nun entscheiden, ob der Nominierung auch eine Preisverleihung folgt - “Oscar-Feeling”, für das wir ausgesprochen dankbar sind.


Musikalische Auferstehung der Dampfmaschine

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Der „Klanglandschaft Ruhrgebiet“ gehört die ganze Leidenschaft von BPO (Bereckis-Projekte-Ortmann), die seit vielen Jahren im ganzen Revier gefragt sind, wenn es darum geht, musikalisch einen Ort der Industriekultur zu inszenieren. Am Sonntag (19. Juni) ist das in der Veranstaltungsreihe „Anne Koepe“ (an der Koepescheibe) in der Maschinenhalle Fürst Leopold zu erleben, wenn Michael Bereckis und Richard Ortmann die historische Dampfmaschine von 1912 musikalisch auferstehen lassen.

Wie von vielen Industrieanlagen im Re-vier hat das Duo auch von dieser Dampfmaschine den Originalsound zur aktiven Zeit von Fürst Leopold aufgenommen und bringt ihn im Konzert in eine ganz besondere Harmonie mit ihren Saxofones.

Ob im Rahmen der vielen Veranstaltungen zur Kulturhauptstadt 2010 oder bei ExtraSchicht, kaum eine ehemalige Zeche oder ein altes Stahlwerk, wo BPO nicht schon aufgetreten wäre und für Begeisterung gesorgt hätte. Das wird ein Sonntag ein Konzert für die Freunde von Musik und Technik gleichermaßen, auf das man sich freuen darf.

Das Konzert in der Maschinenhalle beginnt um 11 Uhr und natürlich werden auch wieder Getränke aller Art angeboten. Der Eintritt (3 €) gilt für den ganzen Sonntag, also auch für den Besuch der aktuell drei Ausstellungen in der Maschinenhalle sowie der Vorführung der historischen Dampfmaschine von 1912, die nachmittags um 14 Uhr wieder in Bewegung gesetzt wird.
 


Wu Wei spielt die Sheng und die chinesische Mundorgel

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Allein die Sheng konnte einst den Streit der Götter befrieden. Und als sie, damals schon über 3.000 Jahre alt, im 18. Jh. in Europa für Aufsehen sorgte, nannte die Presse sie „liebliche Chinesische Orgel“. Die Mundorgel mit den (Bambus-)Pfeifen ist eines der wichtigsten Instrumente der traditionellen chinesischen Musik und heute dabei, auch klassische Konzertsäle zu erobern – mit Wu Wei als einem ihrer führenden Protagonisten.

Der Chinese und Wahlberliner, Komponist, Professor am Musikkonservatorium in Shanghai, gilt weltweit als einer der größten Sheng-Virtuosen. Er hat für das Instrument neue Techniken entwickelt, mit ihm große Preise gewonnen, als Solist trat er mit herausragenden Orchestern wie den Berliner Philharmonikern oder dem London Symphony Orchestra auf.

Am 14. Juli (Beginn 20 Uhr) konzertiert Wu Wei als Solist in der Maschi-nenhalle Fürst Leopold, inspiriert von der dort aktuell präsentierten Ausstellung „Bloom“ seiner Landsmännin Chen Xiaodan. In diese Ausstellung führt Sabine Bachem als Vorsitzende des Kunstvereins VirtuellVisuell um 19.15 Uhr mit einem Kurzvortrag ein.

Das Konzert wird veranstaltet von der GWK (Gesellschaft zur Förderung der Westfälischen Kulturarbeit). Karten (15 €, erm. 10 €) gibt es im Vorverkauf im Internet unter www.summerwinds.de oder auch unter www.adticket.de und in Dorsten auch in der Buchhandlung Widdel (Recklinghäuser Str. 3).

Das Konzert findet statt im Rahmen von „summerwinds münsterland“, Europas Holzbläser Festival. Ausführliche Infos dazu und zu allen Konzerten dieses Festivals unter www.summerwinds.de

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Bergbauverein macht Theater im “Leo” - Das Produkt

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In Kooperation mit dem Kunst- und Kulturverein VirtuellVisuell sowie dem Soziokulturellen Zentrum „Das Leo“ präsentiert der Bergbauverein am 8. Juli um 20 Uhr eine Aufführung des Freien Theaters „glassbooth“ mit dem Stück „Das Produkt“.

Der Inhalt des Stückes von Mark Ravenhill: Um seine Wunschbesetzung für sein neuestes Filmprojekt zu gewinnen, erzählt der Produzent James der Schauspielerin Olivia den Plot des Drehbuches: Die Geschäftsfrau Amy, deren Freund beim Anschlag auf das World Trade Center starb, verliebt sich in den Terroristen Mohammed. Er zieht in ihr Penthouse ein, das so zur Planungszentrale der Al-Quaida wird. Osama Bin Laden höchstpersönlich erlaubt es Amy, gemeinsam mit ihrem Geliebten bei einem Selbstmordattentat in den Tod zu gehen. Da Amy jedoch Gewissensbisse bekommt, verrät sie Mohammed. Als sie Fernsehbilder von seiner Misshandlung im Gefängnis sieht, wechselt sie die Seiten.

„Das Produkt“, gespielt von Dominik Hertrich und Alexandra Schlösser (Bild) unter der Regie von Jens Dornheim, ist eine aberwitzige Satire auf die gewinnbringende Umwandlung von politischen Ereignissen in Waren der Unterhaltungsindustrie. Es erzählt vom Terror und davon, was die Angst davor in den Köpfen der westlichen Welt anrichtet. Und davon, wie sich die Unterhaltungsindustrie auch das zu Nutzen macht.

Die Karten kosten im Vorverkauf 13 und an der Abendkasse 15 €, Kartenreservierungen beim Bergbauverein unter Tel 02362-9972177 und auch per Email an info@bergbau-dorsten.de
 


2016 - die Führungen am Standort Fürst Leopold

Auch in diesem Jahr gibt es ein breites Führungsangebot am Standort Fürst Leopold. Neu: Offene Führungen durch die Zechensiedlung oder durch die ehemaligen Zechengebäude.

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Jahresausflug im Zeichen der Industriekultur

Ganz im Zeichen der Industriekultur steht unser Jahresausflug am 16. September 2016. Wir besuchen die Maschinenhalle Zweckel, die Zeche Gneisenau in DO-Derne, den Phönixsee in DO-Hörde und mit der Kokerei Hansa in DO-Huckarde den Sitz der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur. Ab sofort sind Anmeldungen möglich.

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Ein schöner Preis für unser Projekt Siedlungsgarten

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Preisverleihung im “Haus der Stiftungen” in Düsseldorf. Aus über 270 Beiträgen zum “Egagementpreis 2015” des Landes NRW wurde das Projekt “Interkultureller Siedlungsgarten” des Bergbauvereins mit einem der drei Geldpreise ausgezeichnet, nämlich mit dem Sonderpreis der NRW Stiftung. Die Fotografin Nadine Preiss hielt das Ereignis im Bild fest. Von links: Jürgen Robbert (Geschäftsführer des Bergbauvereins), Nora Schrage (Leiterin des Gartenprojektes), Bülent Yurtbai (Gärtner), Christina Kampmann (NRW-Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport), Marianna Frolenko (Gärtnerin), Gerhard Schute (Vorsitzender) und Harry K. Voigtsberger (Präsident der NRW-Stiftung).

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Vorstandswahlen im Bergbauverein

Vorstandswahlen standen im Mittelpunkt der Mitgliederversammlung, die der Bergbauverein diesmal im neuen SoziokulturellenZentrum “Das Leo” abhielt.

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Der neue Vorstand des Bergbauvereins, fotografiert von Werner Markus.

Die neue Zusammensetzung des Vorstands: Vorsitzender: Gerhard Schute; gleichberechtigte stellvertretende Vorsitzende: Sabine Bachem und Ulrich Wilke, Geschäftsführer: Jürgen Robbert; Kassierer: Wolfgang Littwin; Schriftführer: Dr. Hans-Jörg Rippe; Beisitzer: Fred Heyden, Volker Jenau, Cornelia Lüngen-Steinau, Rainer Poppek, Rainer Schöneweiß, Axel Steinau und Bülent Yurtbay


Mit Auguste Victoria schließt die letzte Zeche im Kreis Recklinghausen

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Liebe Vereinsmitglieder,
Liebe Freunde und Förderer des Bergbauvereins,

eine Woche vor dem ersten Weihnachtstag hat die Zeche Auguste Victoria in Marl offiziell die F̦rderung eingestellt. Der Respekt vor diesem Ereignis wies den Weg zum ganz besonderen Weihnachtsbild dieses Jahres Рes zeigt das Denkmal der Namensgeberin dieser Zeche, der letzten deutschen Kaiserin Auguste Viktoria Friederike Luise Feodora Jenny von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Augustenburg (1858-1921) vor dem Bergwerk.
1899 begannen die Bauarbeiten für diese Zeche, die in ihrem besten Jahr (1957) über 11.000 Belegschaftsmitglieder hatte und auf der im Laufe der Jahrzehnte 217.000 Millionen Tonnen Steinkohle gefördert wurden.
Der RAG-Gesamtbetriebsratsvorsitzende und Vorsitzende des Betriebsrats von Auguste Victoria, Norbert Maus, zur Stilllegung der Zeche: „Das Bergwerk zu schließen, bedeutet für uns alle Wehmut. Wir alle haben nicht nur hier gearbeitet, sondern gelebt, Gleichgesinnte gefunden und Freundschaften geschlossen. Das Wort ‚Kumpel‘ hat für uns Bergleute einen besonderen Klang. Es drückt die Werte, die den Bergmann seit vielen Generationen prägen, aus: Zusammenhalt, Verbundenheit, Verlässlichkeit und Mitverantwortung.“
Aus, vorbei und ab 2019, wenn auch noch die beiden letzten Zechen in Bottrop und Ibbenbüren geschlossen haben werden, Geschichte. Diese angemessen in Erinnerung zu halten, hat sich der Bergbauverein Dorsten zur Aufgabe gemacht. Das Industriedenkmal Maschinenhalle Fürst Leopold, dessen Umbau zum lebendigen Informations- und Begegnungszentrum in diesem Jahr abgeschlossen wurde, steht im Mittelpunkt dieses Engagements. Allen, die geholfen haben, das zu erreichen, ein herzlicher Dank.
Ich wünsche Ihnen im Namen des Vorstands unseres Vereins frohe Feiertage und ein gutes neues Jahr. Vor allen Dingen aber wünsche ich Ihnen: Bleiben Sie oder werden Sie wieder gesund.

Glückauf
Gerhard Schute
(Vorsitzender)

mehr zur Zeche Auguste Victoria

 


„TonArt“ präsentierte sich mit Weihnachtsliedern in der Maschinenhalle

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Der Chor “TonArt” der Volkshochschule Dorsten präsentierte sich am 11.12.2015 mit seinem Weihnachtskonzert erstmalig im Fördermaschinenhaus auf Fürst Leopold und bewies eindrucksvoll, dass man statt mit Dampf auch mit alten und nicht so ganz alten Weisen Dynamik erzeugen kann. Chorleiter Bernhard Wiemeyer erinnerte an den Bildungsauftrag der VHS und lud die zahlreichen Besucher zum Mitsingen ein. Das Repertoire von „Stille Nacht - Heilige Nacht“ über „Happy X-mas“ bis hin zu „joy the world the lord is come“ traf den Geschmack der Besucher, die den Chor und seinen Leiter mit sehr viel Beifall bedachten.

Spontan entschlossen sich der Chor und der Bergbauverein ein Sparschwein durch die gut gefüllten Reihen zu schicken. Genau 617,49 € kamen so zusammen, die zur Unterstützung der Bildungsarbeit an das Dorstener Integrationsforum überwiesen wurden.

 


Soziale Stadt Hervest - Eine Erfolgsgeschichte für die ganze Stadt

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Mit dem 31. Dezember läuft das Projekt “Soziale Stadt Hervest” aus, das sich in seinen sechs Jahren zu einer Erfolgsgeschichte für die ganze Stadt Dorsten entwickelt hat. Im alten Hervester Bahnhof - umgebaut und genutzt durch die freikirchliche Gemeinde - wurde in einer Feierstunde Anfang Dezember noch einmal die Highlights der Sozialen Stadt Hervest erinnert, also fast durchweg an Projekte mit einer langen Nachhaltigkeit, die allesamt helfen und helfen sollen, den dramatischen Strukturwandel in Hervest in den Griff zu bekommen.

Viel Dank gab es für Joachim Thiehoff (Bild), den Leiter des jetzt geschlossenen Stadtteilbüros in Hervest, das während der Projektlaufzeit die Schnittstelle war zwischen Politik, Verwaltung und Investoren auf der einen sowie Bürgern und Vereinen auf der anderen Seite. Ob bei der Organisation und Veranstaltung der Hervestkonferenz, die als eine Art Stadtteilparlament das Projekt begleitete, ob bei Hilfestellung für Vereine und Bürger bei Anträgen zu verschiedenen Fördertöpfen oder auch “nur” als Ansprechpartner bei Alltagsproblemen: Das Stadtteilbüro hatte immer eine offene Tür - und wird in Hervest fehlen.

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Fürst-Leopold-Allee freigegeben

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Mit einem Festakt in der Maschinenhalle und natürlich auch auf der Straße selbst wurde am 19. November die Fürst-Leopold-Allee für den Verkehr freigegeben. Sie ist beginnend mit einem Kreisverkehr am Baumarkt und endend mit einem weiteren Kreisverkehr an der Freiligrathstraße die zentrale Ost-West-Erschließung auf dem ehemaligen Zechengelände. Das Bild zeigt die Allee zwischen Fördergerüst Schacht 2 und Maschinenhalle, oben rechts “Das Leo”, das neue Soziokulturelle Zentrum auf Fürst Leopold.

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Neues auf Fürst Leopold

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Es tut sich wieder was auf Fürst Leopold: Das derzeit noch leerstehende Kesselhaus (Bild) wird bald zur Baustelle. Im Erdgeschoss soll unter anderem ein Chinesisches Restaurant auf 1.200 qm seine Köstlichkeiten anbieten, oben wird der Aktionskünstler Norbert Then sein neues Atelier einrichten - Then ist derzeit noch im Trafogebäude, dass dann künftig nach Umbauarbeiten im hinteren Bereich ausschließlich für Events genutzt werden soll. Der ins Auge gefasste Baubeginn liegt in 2016, auch abhängig davon, wann die Bauarbeiten für den geplanten Verbrauchermarkt an der Halterner Straße beginnen.

 

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Eine neue Perspektive...

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... auf und für die Maschinenhalle Fürst Leopold. Die Fürst-Leopold-Allee mit der Nordanbindung zur Wienbecke soll im November freigegeben werden und auch das Soziokulturelle Zentrum “Das Leo” soll (muss nach den Förderbestimmungen) noch 2015 den Betrieb aufnehmen. Beide Maßnahmen bringen Verkehr und damit noch mehr Menschen auf die ehemalige Zechenfläche.

Das spannende Luftbild hat uns Michael Löwrick zur Verfügung gestellt - herzlichen Dank. Gemacht wurde die Aufnahme von der Kamera an einem Quadrocopter, den der Modellbauer über Schachtgerüst und Maschinenhalle aufsteigen ließ.

 


Straßentaufe auf Fürst Leopold

Dorsten hat jetzt einen Hainichenring - auf Fürst Leopold. Gefeiert wurde das nach dem “Taufakt” draußen in der Maschinenhalle.

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Karten für die Radtouren des Bergbauvereins

Zu den beiden Radtouren “Rund um die Bergbaustadt Dorsten” gibt es jetzt auch zum kleinen Preis (1 € je Stück) gedruckte Karten. Dort finden Sie auch zum Download die GPS-Daten für Radwanderer, die mit einem Navigationsgerät unterwegs sind.

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Ein rotes Sofa im Siedlungsgarten

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Warum steht da ein rotes Sofa im Interkulturellen Sedlungsgarten des Bergbauvereins?

Das lesen Sie hier

 


Heiraten in der Maschinenhalle Fürst Leopold

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Heiraten in der Maschinenhalle Fürst Leopold - erst seit Anfang Juni ist das Industriedenkmal offiziell als “Trauzimmer” gewidmet, aber die Nachfrage ist groß. Mindestens 20 Trauungen werden in diesem Jahr in der Maschinenhalle stattfinden und auch für 2016 sind die ersten Termine schon gebucht.

Auch Lisa Schute und Jens Olszewski haben sich im Juni der Maschinenhalle das Jawort gegeben und dann auch gleich die spannende Kulisse für ihre Hochzeitsfotos genutzt. Das ist übrigens auch eine Möglichkeit, die der Bergbauverein Brautpaaren zur Verfügung stellt, die doch lieber im Standesamt getraut werden möchten oder mit ihrem Fotoshooting bis zur kirchlichen Trauung warten wollen.

 

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Bundesbauministerin Dr. Barbara Hendricks
besuchte am Tag der Städtebauförderung
den Interkulturellen Siedlungsgarten Fürst Leopold

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Prominenten Besuch, nämlich Bundesbauministerin Dr. Barbara Hendricks, konnten die Stellvertretende Bürgermeisterin Christel Briefs und Gerhard Schute als Vorsitzender des Bergbauvereins am “Tag der Städtebauförderung” (9. Mai) im Interkulturellen Siedlungsgarten Fürst Leopold begrüßen. Mit einem Gartenfest wurde dort der Start in die erste Pflanzsaison gefeiert.

Über 570 Städte und Gemeinden hatten bundesweit zu diesem “Tag der Städtebauförderung” unterschiedlichste Projekte angemeldet, Dorsten war mit dem Siedlungsgarten vertreten. Das mit diesem “Tag der Städtebauförderung” besondere Anliegen von Bund, Ländern und kommunalen Spitzenverbänden: Die Bürgerbeteiligung an der Stadtentwicklung stärken und bürgerschaftlichem Engagement ein Forum bieten.

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Maschinenhalle eröffnet

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Ein großer Moment nicht nur für den Bergbauverein: Ursula Mehrfeld, als Geschäftsführerin der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur Hausherrin der Maschinenhalle Fürst Leopold, eröffnet am Sonntag (29.März 2015) mit dem symbolischen Bandschnitt das 105 Jahre alte Industriedenkmal als Informations- und Begegnungszentrum Fürst Leopold. Horst Heinrich von der Stiftung Industriedenkmalpflege und Ulrich Wilke, Leiter der Arbeitsgruppe Dampfmaschine im Bergbauverein (re.), halfen nur zu gerne. Weit über 1.000 Besucher erlebten einen spannenden Eröffnungstag.

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Spannende Mitgliederversammlung

In den Räumen der Freien Christengemeinde am Holzplatz (alter Hervester Bahnhof) veranstaltete der Bergbauverein seine Mitgliederversammlung 2015 - eine in mehrfacher Hinsicht spannende Sitzung.

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Ein Leopold-Taler für den Denkmalschutz

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Das ist der Leopold-Taler, den jetzt der Bergbauverein anbietet. Die Vorderseite zeigt das Motiv des Vereinslogos, also eine stilisierte Innenansicht der Lohnhalle, und auf der Rückseite ist eine Teilansicht von Dampfmaschine und Koepescheibe zu sehen.

Der Taler ist aus massiver Bronze und hat einen Durchmesser von 40 mm – eine Münze, gedacht als persönliches Erinnerungsstück an die Zeche Fürst Leopold, aber auch gedacht als ein originelles Dorsten-Geschenk, das man in keinem Geschäft kaufen kann.

Und nicht zuletzt: Auf der Rückseite ist die Prägung „Danke für Ihre Unterstützung beim Denkmalschutz“ zu lesen – der Hinweis darauf, dass der komplette Reinerlös der Aktion einem guten Zweck dienen soll, nämlich dem Industriedenkmal Maschinenhalle Fürst Leopold, dessen Erhalt und Pflege auch nach dem bald abgeschlossenen Umbau zum öffentlichen Veranstaltungsgebäude noch viel Geld kosten wird.

Nur 25 € (außerhalb von Dorsten plus Versand) kostet dieser Leopold-Taler und Interessenten schicken bitte eine E-Mail an info@bergbau-dorsten.de
 


 

Interessante Lektüre im Hervester “Stempel”

In einer Auflage von 5.000 Exemplaren ist jetzt die erste von zunächst drei geplanten Ausgaben des Hervester Stadtteilmagazin “Der Stempel” erschienen. Das vom Stadtteilbüro Hervest auf den Weg gebrachte Projekt wird von dem Journalisten Ingo Reich geleitet, der zusammen mit ausschließlich ehrenamtlichen Kräften aus Hervest eine schlagkräftige Redaktion auf die Beine stellte. Die umtriebigen Hobby-Reporter - darunter sind Grundschulkinder und auch Rentner - griffen aktuelle Themen und Entwicklungen im Projektgebiet Soziale Stadt Hervest auf. Das Ergebnis kann sich wahrlich sehen lassen, lobte die Stellvertretende Bürgermeisterin Christel Briefs den “Stempel”.

Hier gibt’s den Stempel zum Nachlesen  Symbol_PDF_download

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Präsident der NRW-Stiftung startet den Reibradantrieb

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Bild links: So schnell dreht sich die mächtige Koepescheibe, dass ihre Streben kaum noch zu ahnen sind. (Foto: Reinhard Ernst)
Bild rechts: Harry Kurt Voigtsberger, Präsident der NRW-Stiftung, als Fördermaschinist. (Foto: Bernd Uckermann

“Das ist ein großer Tag für unseren Verein und auch für die Stadt Dorsten” - so eröffnete Gerhard Schute als Vorsitzender des Vereins für Bergbau-, Industrie- und Sozialgeschichte Dorsten die Veranstaltung zur offiziellen Inbetriebnahme des Reibradantriebs in der Maschinenhalle Fürst Leopold. Dem Dank an alle Förderer, beteiligten Unternehmen und vor allen Dingen an die NRW-Stiftung, die mit einem Zuschuss von knapp 120.000 € die Realisierung des ehrgeizigen Projektes “Dynamisierung der Dampfmaschine” erst ermöglicht hatte, folgten dann handfeste Taten.

Angeleitet durch Vereinsmitglied Michael Halbeisen schlüpfte Harry Kurt Voigtsberger, Präsident der NRW-Stiftung, in die Rolle des Fördermaschinisten und “gab Gas” - heißt: setzte die am Fuß der Koepescheibe installierten Reibräder in Bewegung und über die sich drehende Koepescheibe wurden damit auch alle beweglichen Teile der historischen Dampfmaschine von 1912 aus ihrem gut sechsjährigen “Dornröschenschlaf” wieder geweckt.

Im Juli 2008 war bei Stilllegung der Zeche Fürst Leopold die Dampfmaschine abgestellt worden, künftig soll sich die Koepescheibe wieder regelmäßig drehen - an jedem Sonntag zwischen Ostern und Oktober als Highlight im Informations- und Begegnungszentrum Fürst Leopold Dorsten, das der Verein am 29. März 2015 eröffnen will.
 

 (Das Video öffnet sich mit Klick auf die Kamera

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Ausstellung “Fotoschicht” im Begegnungszentrum Brunnenplatz

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Seit Jahren ist die “Fotoschicht” fester Bestandteil der Themenführungen des Bergbauvereins durch die Zechensiedlung Fürst Leopold in Hervest. Bei dieser Führung entdecken die Teilnehmer dank der fachkundigen Begleitung von Mitgliedern des Dorstener Fototreffs ganz neue Perspektiven in der teilweise unter Denkmalschutz stehenden Kolonie. Eine Auswahl von Ergebnissen dieser fotografischen Excursionen wird jetzt (vom 5. Dezember bis 5. Februar) im Begegnungszentrum am Brunnenplatz gezeigt. Die Ausstellung wird am 5. Dezember um 18 Uhr eröffnet.

 

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Day of Song auf Fürst Leopold

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Singe, wem Gesang gegeben und die anderen konnten auch mitsingen – auf Fürst Leopold wurde ganz groß der Day of Song 2014 gefeiert. Es begann um mit einem gemeinsamen Singen der Kindergärten, -tagesstätten und Grundschulen und endete auf dem Fürst Leopold-Platz mit einem Auftritt des MGV 1948 Hervest-Dorsten. In der Maschinenhalle waren nachmittags das Duo „Ouwe“ (Bild), der Frauenchor „bella musica“ und „chorioso“ zu hören.

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Junge Maurer legten den “Leo”-Grundstein

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So soll das Soziokulturelle Zentrum “Das Leo” auf dem Areal Fürst Leopold schon in einem Jahr aussehen, jetzt wurde der Grundstein gelegt. Die Hauptrolle spielten dabei junge Maurer, nämlich die künftigen Nutzer des Hauses.

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Glanzvolle Verleihung des Tisa-Preises

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Eine strahlende Preisträgerin: Antonia Low erhält in einer glanzvollen Veranstaltung in der Maschinenhalle Fürst Leopold den Förderpreis 2014 der Tisa von der Schulenburg-Stiftung, verliehen von Lambert Lütkenhorst, Vorsitzender des Fördervereins, und Bernd Tönjes, Vorsitzender des Kuratoriums.

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Bauminister begeistert von der Maschinenhalle

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Tag des offenen Denkmals am 14. September - den ersten von vielen Terminen an diesem Tag absolvierte Landesbauminister Michael Groschek (rechts) in der Maschinenhalle Fürst Leopold Dorsten. Vor der Halle begrüßte ihn Ursula Mehrfeld, Geschäftsführerin der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur. In der Bildmitte von links: Der SPD-Landtagsabgeordnete Michael Hübner, Joachim Thiehoff (Stadtteilbüro Hervest) und Friedhelm Fragemann, Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion.

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“Sag Ja zu Dorsten” entdeckt Fürst Leopold

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Zum Entdecker-Spaziergang über und durch die ehemalige Zeche Fürst Leopold hatten der Verein “Sag Ja zu Dorsten” und das Portal “meindorsten.de” ihre Mitglieder, Förderer und Freunde und alle interessierten Unternehmer eingeladen. Rund 120 Personen ließen sich diese Chance zum Blick hinter die Kulissen und natürlich auch in die Maschinenhalle (Bild) nicht entgehen.

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Ausflug in deutsche Geheimniskrämerei

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In das einst geheimste Bauwerk der Bundesrepublik Deutschland, den ehemaligen Regierungsbunker in der Eifel, ging der Jahresausflug 2014. Anschließend standen eine Weinprobe und ein Spaziergang durchs historische Ahrweiler auf dem Programm.

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Das erste Picknick am “Tisch der Fürsten”

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Mit einem Picknick wurde am Samstag (9.8.) der 80 Meter lange “Tisch der Fürsten” auf Fürst Leopold offiziell in Betrieb genommen. Bei Sonnenschein, Freibier und flotter Musik war die Stimmung natürlich bestens.

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Geschichtswettbewerb “War Was?” - Förderpreis für Bergbauverein

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Der Beitrag “Zeit, dass sich was dreht” des Bergbauvereins wurde beim Geschichtswettbewerb des Forums Geschichtskultur an Ruhr und Emscher mit einem Förderpreis ausgezeichnet. Das Konzept des Vereins für die in der Maschinenhalle im Informations- und Begegnungszentrum Fürst geplante Ausstellung sei nicht zuletzt wegen des geplanten Leopold-Regals besonders förderungswürdig, meinte die Jury.

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Interreligiöses Gedenken an das Grubenunglück von Soma

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Pater Zakarias von St. Josef Hervest, Muhettin Karatepe, Imam der Muslimischen Gemeinde, und Michael Laage, Pfarrer der ev. Kirchengemeinde Hervest-Wulfen, laden ein zum interreligiösen Gedenken auf Fürst Leopold am kommenden Sonntag (22. Juni) um 15 Uhr auf Fürst Leopold.

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Hervester Grünspange eingeweiht

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Bürgermeister Lambert Lütkenhorst und RAG-Chef Bernd Tönjes machten am Freitag (13.6.) mit einem Scherenschnitt den Weg frei für die “Rasende Berta”. Sie fuhr zur Eröffnung der Hervester Grünspange auf der Trasse der ehemaligen Zechenbahn.

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Bergbauverein gewinnt den Klimaschutzpreis 2013

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Bärbel Pötsch, Stellvertretende Vorsitzende des Bergbauvereins, bekommt von Bürgermeister Lambert Lütkenhorst die Urkunde, die dem Verein den Gewinn des Klimaschutzpreises 2013 bescheinigt. Für die Rheinisch Westfälischen Elektrizitätswerke (RWE), die diesen Preis mit 3000 € ausstatten, gratulierte Maria Allnoch.

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Fenstertage - aus 2 mach 1...

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Zwei Tage hatte der Verein angesetzt, um die neuen Erdgeschoss-Fenster für die Maschinenhalle zu streichen, aber bereits nach einem Tag war die Arbeit erledigt. Kein Wunder also, dass Bärbel Pötsch und Wolfgang Littwin keine Zeit hatten, in die Kamera zu lächeln.

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Harmonische Mitgliederversammlung in der Lohnhalle

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In der Lohnhalle von Fürst Leopold veranstaltete der Bergbauverein seine Mitgliederversammlung 2014 - eine harmonische Versammlung, bei der auch Vorstandswahlen auf der Tagesordnung standen. Auf dem Bild der neue Vorstand, von links: Ernst Beckers (stellvertr. Kassierer), Volker Jenau (Schriftführer), Rainer Poppek (Beisitzer), Ulrich Wilke (stellvertr. Vorsitzender), Dr. Gerd Lapke (Kassierer), Bärbel Pötsch (stellvertr. Vorsitzende), Jürgen Robbert (Geschäftsführer), Gisela Poppek (Beisitzerin), Axel Steinau (Beisitzer), Gerhard Schute (Vorsitzender) und Rolf Hahn (Beisitzer). Es fehlen auf dem Bild die Beisitzer Martin Hagemann, Rainer Schöneweiß und Manfred Wissing.

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Die Dampfmaschine aus der “Vogelperspektive”

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Reparaturarbeiten am Innendach der Maschinenhalle Fürst Leopold erlaubten in diesen Tagen einen ungewöhnlichen Blick auf die denkmalgeschützte Dampfmaschine.

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Flächensanierung auf Fürst Leopold

Mit Hochdruck wird jetzt an der Flächensanierung auf Fürst Leopold gearbeitet. Der Unterbau für die Fürst-Leopold-Allee muss hergerichtet werden, kontaminierte Böden werden zu einer kleinen Halde aufgeschüttet - bis Ende 2014 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein, damit dann die gesamte Fläche bis auf den Bereich der Wasserhaltung am Schacht 2 aus der Bergaufsicht entlassen werden kann. Anders als beim Abriss der Gebäude sollen sich die Belästigungen für die Hervester Wohngebiete diesmal in Grenzen halten.

Ausführliche Berichte in der Logo_WAZ und in der Logo_Dorstener_Zeitung

 


Prominente Besucher in der Maschinenhalle

Mit NRW-Bauminister Michael Groschek und Landrat Cay Süberkrüb konnte der Bergbauverein zwei prominente Politiker zu Informationsbesuchen in der Maschinenhalle Fürst Leopold begrüßen.

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Die Maschinenhalle als Standesamt

Heiraten an der Dampfmaschine - auch das soll nach der Herrichtung der denkmalgeschützten Maschinenhalle Fürst Leopold zu einem öffentlichen Veranstaltungsort möglich sein, so sieht es das Nutzungskonzept vor. Wer sich fürs Standesamt in der Maschinenhalle interessiert....

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Die letzte Schicht auf dem Bergwerk West in Kamp-Lintfort

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105 Jahre wurde in Kamp-Lintfort Kohle gefördert, am 21. Dezember 2012 wurde die letzte Schicht verfahren. Die letzte Schicht auf dem Bergwerk West - in Kamp-Lintfort hieß und heißt der Pütt noch immer Zeche Friedrich Heinrich, benannt nach Friedrich Freiherr von Diergardt und seinen Sohn Friedrich Heinrich.

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Atelierfest - gelungene Premiere

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Zu einer mehr als gelungenen Premiere wurden die beiden je zweitägigen Atelierfeste im Creativ-Quartier Fürst Leopold, zu denen Jürgen Tempelmann und Norbert Then eingeladen hatten. Im ehemaligen Magazin - auch bekannt als Trafo-Gebäude - wurde stimmungsvoll gefeiert.

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Pressegespräch in der Maschinenhalle

Prominente Gäste konnte der Bergbauverein am Nikolaustag zum Pressegepräch in der Maschinenhalle Fürst Leopold begrüßen. Im Mittelpunkt stand der Förderbescheid für die Umnutzung der denkmalgeschützten Maschinenhalle zum Informations- und Begegnungszentrum.

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Glühweinabend in der Maschinenhalle

Stimmungsvoll war wieder einmal der schon traditionelle Glühweinabend in der Maschinenhalle Fürst Leopold - ein Abend mit einem besonderen Akzent.

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Spannende Projekttage mit dem Gymnasium Petrinum

Gleich fünf fünfte Klassen und eine klassenübergreifende Gruppe “Geocaching” waren während der Projekttage des Gymnasium Petrinum am 15. und 16. November am Standort Fürst Leopold mit dem Bergbauverein unterwegs. Es waren ereignisreiche und vor allen Dingen spannende Tage.

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“Goldrausch” beim stimmungsvollen Lichterfest

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Reger Andrang herrschte beim Lichterfest (11.11.) in der Dorstener Altstadt am Stand des Bergbauvereins. Die kleineren Besucher hatten ihren Spaß an der Dampfmaschine, die Erwachsenen ließen sich u.a. von Vorstandsmitglied Detlef Nieswandt über die aktuellen Aktivitäten des Vereins informieren oder kamen auch einfach nur auf einen Apfelpunsch und einen Plausch vorbei.

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“Initiative ergreifen” - Beirat gibt “Grünes Licht” für Maschinenhalle

Die Umrüstung der denkmalgeschützten Maschinenhalle Fürst Leopold rückt in greifbare Nähe, denn der Beirat des Landesprogramms “Initiative ergreifen” hat in seiner vergangenen Sitzung (31. Oktober) eine Förderempfehlung beschlossen. Offiziell ist diese gute Nachricht noch nicht, weil noch Abstimmungen mit dem NRW-Bauministerium notwendig sind, aber aus dem Beirat wurde die Information bestätigt.

Die letzte Entscheidung liegt nun nach dem amtlichen Verfahren beim Bauminister des Landes, da aber die Fördermittel bereits in allen Etatplanungen berücksichtigt sind, hat diese Entscheidung mehr formalen Charakter.

Insgesamt 605.000 € - davon zehn Prozent Eigenleistung des Bergbauvereins - sollen in den nächsten Jahren in die “Umnutzung” der Maschinenhalle investiert werden, um sie dann als Informations- und Begegnungszentrum nutzen zu können. Der Bergbauverein wird als Mieter der Maschinenhalle - sie ist bekanntlich im Besitz der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur - dieses Informations- und Begegnungszentrum betreiben.

Mit der Förderung der Umnutzung ist eine zentrale Voraussetzung dafür verbunden, dass die Dampfmaschine von 1912 wieder bewegt werden kann. Für dieses wichtige Vorhaben hatte die NRW-Stiftung bereits im Juli einen Zuschuss von bis zu 117.000 € bewilligt - Bedingung: Die Finanzierung der Umnutzung der Halle muss gesichert sein.

 

Dazu in der Logo_WAZ Positive Signale für Maschinenhalle

In der Logo_Dorstener_Zeitung Förderzusage: 600.000 Euro für Maschinenhalle

Zum Nutzungskonzept Maschinenhalle

Alles über den Beirat “Initiative ergreifen”

Natürlich steht dieses spannende Thema beim nächsten Monatstreff (offene Vorstandssitzung) am 6. November um 19 Uhr im Begegnungszentrum Brunnenplatz auf der Tagesordnung. Architekt Axel Steinau, der gemeinsam mit Christian Löer die Planung für den Umbau in der Hand hat, wird die Pläne für den Umbau erläutern.


So macht auch Lehrern das Lernen Spaß

KP_Fortbildung06_(c)_gsWie kann ein Kunstprojekt in der Maschinenhalle Fürst Leopold aussehen? Zwei Tage (25. und 26. Oktober) probierten Kunster- zieherinnen auf Einladung von Kunstverein Dorsten und Bergbau- verein in der Maschinenhalle Fürst Leopold aus, welche spannenden Möglichkeiten das Industriedenkmal bietet. Am zweiten Projekttag
tauschte sich Peter Broich (Bild), Vorsitzender des Kunstvereins, mit den Teilnehmerinnen aus.

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“Grubengold” für Leopold

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„Grubengold“ gibt es als Bier und Schnaps, als Badesalz und Brieföffner, Schlüsselanhänger und Kerzenständer – Souvenirshops sind voll mit „Grubengold“ aller Art. Aber: Das „Grubengold“, das der Bergbauverein anzubieten hat, gibt es (meines Wissens) in keinem Laden zu kaufen, nämlich „vergoldete“ Kohle, die man auch beim Bergbauverein nicht kaufen kann im Sinne des Wortes, sondern die man geschenkt bekommt. Als Dankeschön für eine Spende von mindestens 2 €, Unterstützung für die vielen Projektes des Vereins. Am Freitag (26. Oktober) gibt’s das „Grubengold“ von 16 bis 20 Uhr während des „Festes der Kulturen“ auf dem Brunnenplatz in der Geschäftsstelle des Vereins direkt am Brunnenplatz. – Wir freuen uns auf Sie!

Dazu in der Logo_Dorstener_Zeitung Bergbauverein vergoldet Spenden

 


Das Lied von den schwarzen Diamanten

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Musik von Eckard Koltermann und Literatur von Herbert Somplatzki ergänzten sich zum “Lied von den schwarzen Diamanten” in einer gemeinsamen Veranstaltung (4.11.) von Bergbauvereinn und “Baumhaus” im “Baumhaus” an der Stadtverwaltung.

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Bergbauverein freut sich über Sparkassenspende

„Das sind die schönsten Tage im Leben eines Vereinskassierers“, freute sich Dr. Gerhard Lapke, Kassierer des Vereins für Bergbau-, Industrie- und Sozialgeschichte Dorsten, im Heimathaus Wulfen. Die Sparkasse Vest Recklinghausen hatte dorthin zur jährlichen Spendenausschüttung eingeladen. Wie Willi Keeren, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Sparkasse mitteilte, wird das in acht Städten des Kreises Recklinghausen mit 84 Geschäftsstellen und rd. 1400 Mitarbeitern vertretene Geldinstitut in diesem Jahr entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen rd. 2,3 Mio € an Vereine, Verbände und Initiativen ausschütten. Der Bergbauverein darf sich über eine Spende von 2.000 € freuen - „und das ist angesichts der vor uns liegenden gewaltigen Aufgaben eine natürlich hoch willkommene Unterstützung“, so Gerhard Lapke.

Bürgermeister Lambert Lütkenhorst dankte der Sparkasse nicht zuletzt vor dem Hintergrund der Dorstener Finanznot für die Hilfen, insgesamt allein in Dorsten rd. 116.000 € für 42 verschiedene Organisationen, die von Matthias Feller, Leiter der Sparkassen-Hauptzweigstelle Dorsten, einen der begehrten Umschläge in Empfang nehmen durften.


Die Wassermänner von Fürst Leopold

“Früher”, und das meint in diesem Fall nicht graue Vorzeiten, in denen die Autos noch aus Holz waren, sondern die ersten Jahre um 2001, füllten die Geräusche von Fürst Leopold die Nacht. Je nach Windrichtung hörte man in der Altstadt, in Holsterhausen und natürlich auch im Marienviertel das harte Koppeln der Loren und vieles mehr. Hat’s gestört? Eher nicht, es waren in der Bergstadt Dorsten eben Geräusche wie der Wind in den Bäumen oder der Regen auf dem Dach.

2012 sind andere Zeiten, der eine oder andere liebe Mitmensch hat inzwischen feinere Öhrchen und empört sich öffentlichen über offenbar mangelnden Lärmschutz auf der stillgelegten Zeche. Der Lüfter sei einfach zu laut, so die Kritik - die RAG hat Abhilfe versprochen und ist dabei, den Worten Taten folgen zu lassen.

Wozu braucht’s noch einen Lüfter auf Fürst Leopold? Über den Schacht 2 wird mindestens noch bis 2018 die Wasserhaltung untertage betrieben, bedeutet: Von Fürst Leopold aus wird dafür gesorgt, dass die noch auf Auguste Victoria in Marl und Prosper Haniel in Bottrop arbeitenden Bergleute keine “nassen Füße” bekommen.

Was nach 2018 (Ende des Bergbaus) und dem Einbau ferngesteuerter Pumpen aus dem Schacht 2 von Fürst Leopold wird, steht noch in den Sternen. Denkbar ist unter anderem der Betrieb einer Geotherme - wenn’s denn nicht zu laut wird...

Dazu in der Logo_WAZ Das letzte Stück Bergbau

und in der Logo_Dorstener_Zeitung RAG-Lüfter lärmt ungestört


Logo_Dorstener_Zeitung sucht Bergbau-Fotos

Wie sah das aus am Arbeitsplatz im Dorstener Bergbau? Die Dorstener Zeitung hat ihre Leser/innen aufgerufen, in Fotoalben und Schubladen zu stöbern und der Redaktion Bilder zur Verfügung zu stellen. Mit Erfolg. Hier die bisher veröffentlichten Bilder:

Erinnerungen an die Bergbau-Ära in Dorsten Symbol_PDF_download (12. Oktober)

Bergmann aus Leidenschaft Symbol_PDF_download (12.Oktober)

So sah der Arbeitsalltag untertage aus Symbol_PDF_download (16. Oktober)

So sah der Arbeitsalltag untertage aus Symbol_PDF_download (19. Oktober)

So sah der Arbeitsalltag untertage aus Symbol_PDF_download (22. Oktober)

So sah der Arbeitsalltag untertage aus Symbol_PDF_download (23. Oktober)

So sah der Arbeitsalltag untertage aus Symbol_PDF_download (29. Oktober)

So sah der Arbeitsalltag untertage aus Symbol_PDF_download (15. November)

So sah der Arbeitsalltag untertage aus Symbol_PDF_download (20. November)

So sah der Arbeitsalltag untertage aus Symbol_PDF_download (27. November)

So sah der Arbeitsalltag untertage aus Symbol_PDF_download (7. Dezember)

So sah der Arbeitsalltag untertage aus Symbol_PDF_download (14. Dezember)

So sah der Arbeitsalltag untertage aus Symbol_PDF_download (22. Dezember)

So sah der Arbeitsalltag untertage aus Symbol_PDF_download (28. Dezember)

So sah der Arbeitsalltag untertage aus Symbol_PDF_download (2. Januar)

 


Spannende Ausstellung im Büro des Bürgermeisters

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Das Büro von Bürgermeister Lambert Lütkenhorst dient regelmäßig als kleine Kunstgalerie, aktuell stellt dort der Dorstener Industriefotograf Peter Koerber aus. Die Motive: Fürst Leopold und ganz besonders steht dabei die Maschinenhalle mit der heute denkmalgeschützten Dampfmaschine im Fokus. Entstanden sind die Bilder vor 15 Jahren - da war noch Hochbetrieb auf Fürst Leopold. Eine sehenswerte Ausstellung - und wenn man “nebenbei” auch noch mit dem Bürgermeister plaudern darf, kann’s ja nicht schaden.

Dazu in der Logo_Dorstener_Zeitung Öltriefende Dampfmaschine erinnert...

zum gleichen Thema Logo_Dorstener_Zeitung Peter Koerber weckt...

 


Tisa von der Schulenburg - Drei Ausstellungen und ein neues Buch

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Der Dorstener Ehrenbürgerin Schwester Paula Tisa von der Schulenburg sind aktuell in Recklinghausen drei Ausstellungen gewidmet. Zeitgleich stellte Bernd Tönjes (Mitte) als Vorstandsvorsitzender der RAG Aktiengesellschaft und Vorsitzender des Kuratoriums der Tisa von der Schulenburg-Stiftung ein neues Buch über Leben und Lebenswerk der Ordensfrau und Künstlerin vor.

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Dazu in der Logo_WAZ
Aus dem Dunkel ins LichtSymbol_PDF_download
100 Jahre Bergbau in Dorsten...Symbol_PDF_download

und in der Logo_Dorstener_Zeitung
Furcht vor dem KitschSymbol_PDF_download
RAG will Tisas Erbe bewahrenSymbol_PDF_download
Erlöse kommen der Arbeit der Stiftung zu GuteSymbol_PDF_download


Festlicher Jubiläumsauftakt in der Maschinenhalle

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Auch wenn das Bergwerk geschlossen wurde, Fürst Leopold in Dorsten hat mit dem denkmalgeschützten Maschinenhaus alle Chancen für eine gute Zukunft - das zog sich wie ein roter Faden durch die Reden und Grußworte beim festlichen Auftakt zum Doppeljubiläum Fürst Leopold am Freitag (14.9.) in der Maschinenhalle. Bei der Begrüßung auf unserem Bild von links: Hans-Udo Schneider (Vorsitzender des Bergbauvereins), Ursula Mehrfeld (Geschäftsführerin der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur), Bernd Tönjes (Vorstandsvorsitzender der RAG Aktiengesellschaft und stellvertretender Vorsitzender des Stiftungs-Kuratoriums), Bürgermeister Lambert Lütkenhorst und Horst Heinrich (Geschäftsführung der Stiftung).

Dazu in der Logo_WAZ Die Kolonie feiert Geburtstag

und in der Logo_Dorstener_Zeitung Erinnern, und nicht vergessen

Am Samstag wurde mit großem Programm an und in der Maschinenhalle sowie auf dem Brunnenplatz weitergefeiert.

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Dampfmaschine soll sich wieder bewegen - NRW-Stiftung hilft mit 117.000 €

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Jetzt hat es der Verein für Bergbau-, Industrie- und Sozialgeschichte Dorsten auch schwarz auf weiß: Die NRW-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege unterstützt die geplante Dynamisierung der denkmalgeschützten schwarzen Dampfmaschine von 1912 mit einem Zuschuss von bis zu 117.000 € - die fehlenden Mittel für die Gesamtinvestition von rd. 130.000 € wird der Verein in Eigenleistung erbringen. Auf dem Bild (von links): Ursula Mehrfeld, Geschäftsführerin der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur, Dr. Hans-Udo Schneider, Vorsitzender des Bergbauvereins, und Martina Grote, Geschäftsführerin der NRW-Stiftung.

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Dazu in der Logo_WAZ Bescherung beim Bergbauverein

und in der Logo_Dorstener_Zeitung Und sie wird sich doch bewegen

und in der Logo_Dorstener_Zeitung Dampfmaschine soll mit Strom laufen

 


Ein neuer alter Garten für die Gartenstadt Fürst Leopold

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Gartenstadt Fürst Leopold - bei Gründung der heute unter Denkmalschutz stehenden Zechensiedlung dachte man dabei nicht an Ziergärten, sondern an Nutzgärten zur Selbstversorgung der Bergarbeiterfamilien. An diese Tradition möchte der Bergbauverein anknüpfen und mit Familien aus der Siedlung einen historischen Nutzgarten anlegen.

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Dazu in der Logo_WAZ Bergbauverein sucht Gärtner

und in der Logo_Dorstener_Zeitung 600 Quadratmeter für einen Nutzgarten


Neues JugendKunstProjekt in der Maschinenhalle

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JugendKunstProjekt in der Maschinenhalle Fürst Leopold statt Unterricht in der Schule, so sah für zehn Schüler/innen des Gymnasium Petrinum die letzte Woche vor den großen Ferien aus.

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Dazu in der Logo_WAZ “Ein merkwürdiger Ort”

und in der Logo_Dorstener_Zeitung Stillleben mit Tröpfchen-Öler


Die geschenkte Kulturhauptstadt

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Als bleibende Erinnerung an die tollen Veranstaltungen der “Kulturhauptstadt 2010” und als dauernden Appell an die 53 beteiligten Städte und Gemeinden, die Zusammenarbeit in Sachen Kultur nicht als einmaliges Ereignis zu verstehen, sondern als Daueraufgabe, hat der Lembecker Hans Nienhaus mit Freunden und Sponsoren die mobile Installation “Kulturhauptstadt 53” geschaffen, 53 Ortsschilder mit dem Zusatz “Kulturhauptstadt”, die bei Kultur-Events aller Art im Jahr der Kulturhauptstadt und danach durch die Region gereist sind. Jetzt hat diese Installation einen festen Platz, nämlich Fürst Leopold, denn Hans Nienhaus hat “Kulturhauptstadt 53” dem Bergbauverein geschenkt. - Herzlichen Dank!

 


ExtraSchicht trotz WDR-”Konkurrenz” ein schöner Erfolg

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Keine Frage: Die ExtraSchicht in Dorsten hat die WDR-”Konkurrenz” mit dem großen Festival (bis zu 30.000 Besucher) nur einen Steinwurf entfernt ebenfalls auf Fürst Leopold gespürt, aber die Nacht der Industriekultur setzt nicht auf die Vielzahl von Beinen, sondern zielt auf die Köpfe ab. Interesse wecken für die Industriekultur, die ehemaligen Arbeitsstätten der Montanindustrie als attraktive Lebensräume entdecken, Lust machen auf ein Wiederkommen, das sind die Anliegen der ExtraSchicht; und in diesem Sinne war auch die ExtraSchicht 2012 ein schöner Erfolg.

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Schwungvolle Zeiten in Hervest

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“Hervest soll lebens- und liebenswerter werden”, so beschrieb Marc Lohmann, Leiter des Dorstener Planungsamtes das Anliegen des Projektes Soziale Stadt bei der Enthüllung der ersten neuen Hervester Landmarke. Was sich unter dem Fallschirm verbarg, das finden Sie...

... hier


“Die riecht nach Öl und nach Arbeit”

KP_03_2012_05_09_(c)_gs“Wahnsinn, wie groß die ist” oder “Die riecht nach Öl und nach Arbeit” oder “Alt sieht die aus, abgenutzt und auch müde” - das sind nur drei von vielen Kommentaren, mit denen gestern (9. Mai) 25 Schülerinnen der St. Ursula-Realschule erste Bekanntschaft machten mit der denkmalgeschützten Zwillingstandemdampffördermaschine in der Maschinenhalle Fürst Leopold.

Die ersten Eindrücke beim Betreten der Halle auf kleinen Zetteln festzuhalten, das war die erste Aufgabe beim jetzt dritten KunstProjekt in der Maschinenhalle. Kooperationspartner ist wieder der Kunstverein Dorsten.

Aber anders als bei den ersten Projekten mit der Gesamtschule Wulfen kommt dieser Wahlpflichtkurs der Realschule nicht tageweise in die Maschinenhalle, sondern nur stundenweise. Das Thema Dampfmaschine wird jetzt im wöchentlichen Wechsel im klassischen Schulunterricht und weiteren Besuchen in der Maschinenhalle vertieft. Am Ende wird dann eine Kunstausstellung in der Maschinenhalle eröffnet.

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Das Ruhrgebiet sinkt und sinkt

Noch bis Ende Mai sind im gesamten Ruhrgebiet nördlich der A 40 insgesamt 37 Messtrupps unterwegs, um auf den Millimeter genau festzuhalten, ob und wie stark das Ruhrgebiet noch sinkt. Seit Beginn der Vermessungsarbeiten vor rund 90 Jahren ist diese Region als Folge des Bergbaus um durchschnittlich elf Meter gesunken, aber mit dem Ende des Bergbaus kommt diese rasante Absenkung jetzt fast zum Stillstand.

Die ganze Reportage der Logo_WAZ

 


JugendKunstprojekt in der Zechensiedlung

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Wenn Schüler und Schülerinnen in der Zechensiedlung auf dem Pflaster hocken und Häuser skizzieren, muss es einen besonderen Anlass geben: „Digital und Draußen“, so war das dreitägige JugendKunstprojekt vom 28. bis 30. März betitelt, veranstaltet vom Kunstverein Dorsten in bewährter Kooperation mit der Gesamtschule und dem Bergbauverein. Und weil es bei diesem Projekt jedenfalls an den ersten beiden Tagen auch darum ging, per GPS („Fußgänger-Navi“) die Zechensiedlung Fürst Leopold zu entdecken und hier die verschiedensten Aufgaben zu erledigen, hatte der Kunstverein einen fachkundigen Partner mit ins Boot geholt: Den Jugendfilmclub (JFC) Köln, ein mit modernster Technik ausgestattetes medienpädagogisches Zentrum für Jugendliche.

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Spende der SparDa-Bank West aus Essen für Bergbauverein

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“Anerkennung und Hilfe für den Bergbauverein, aber auch Dankeschön an unsere Dorstener Kunden”,l so beschreibt Wolfgang Adolf (Bildmitte) die Motivation der SparDa-Bank West aus Essen, den Bergbauverein wieder mit einer Spende von 500 Euro zu unterstützen. Für den Bergbauverein nahmen Rainer Poppek (links) und Ulrich Wilke (rechts) die Spende entgegen. Treffpunkt für die Spendenübergabe war die rollende Bankfiliale der SparDa-Bank am Bahnhof in der Dorstener Innenstadt - wo der bunte Bank-Bus an jedem Mittwoch vormittags zu finden ist. Der im Sinne des Vereins nicht ganz uneigennützige Wunsch von Poppek und Wilke: “Möge die Bank noch viele Jahre viele Gründe haben, ihren Dorstener Kunden zu danken.”


30. Juni - ExtraSchicht und WDR-Party auf Fürst Leopold?

Nach dem fulminanten Sieg von Dorsten im Städtewettbewerb “WDR2 für eine Stadt” laufen jetzt die Vorbereitungen für das große Event am 30. Juni auf Hochtouren. Den ganzen Tag über will der WDR2 am 30. Juni aus Dorsten senden, Höhepunkt soll am Abend ein großes Open Air-Konzert mit Rea Garvey, Stefanie Heinzmann und der norwegischen Band Katzenjammer werden. Wo kann man in Dorsten ein solches Konzert veranstalten, zu dem nach den bisherigen Erfahrungen des WDR zwischen 15.000 und 30.000 Besucher erwartet werden? Die Stadt will dem WDR als erste Wahl das Areal Fürst Leopold vorschlagen. Das kleine “Problem”: Am gleichen Abend findet auf Fürst Leopold die beliebte ExtraSchicht statt, die lange Nacht der Industriekultur.

Dazu berichteten Logo_WAZ und Logo_Dorstener_Zeitung

 


Aufbruchstimmung im Bergbauverein

„Dieser Verein hat in den vergangenen zwei Jahren viel geleistet, aber es liegt auch noch sehr viel Arbeit vor uns.“ – Der Rechenschaftsbericht von Dr. Hans-Udo Schneider als Vorsitzender des Dorstener Vereins für Bergbau-, Industrie- und Sozialgeschichte Dorsten vor der Mitgliederversammlung in den Räumen der Freien Christengemeinde im ehemaligen Hervester Bahnhof war stolze Bilanz und Aufbruchssignal gleichermaßen.
 

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Erstes Arbeitstreffen mit der NRW-Stiftung - Hoffnung auf Förderung

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Mit der Investition von rund 565.000 € aus Mitteln der Sozialen Stadt ist die denkmalgeschützte Maschinenhalle Fürst Leopold zwar schon gut vorbereitet für die geplante Nutzung als Informations- und Begegnungszentrum, aber um hier dann auch zum Beispiel Ausstellungen, Konzerte, Lesungen, Hochzeiten oder auch Projekte unter der Überschrift Außerschulischer Lernort veranstalten zu können, bedarf es weiterer Investitionen.

In Abstimmung mit der Eigentümerin der Halle, der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur, soll zunächst die wissenschaftliche Grundlage für ein Ausstellungskonzept erarbeitet werden, erst dann geht es daran, die konkrete Ausstellungsarchitektur zu planen und zu installieren. Mögliche Partnerin bei diesen wichtigen Schritten könnte die NRW-Stiftung werden. Ein erstes Arbeitstreffen weckte beim Bergbauverein die Hoffnung auf Förderung durch die NRW-Stiftung.

Auf unserem Bild vom Ortstermin in der Maschinenhalle (von links): Dr. Marita Pfeiffer (Stiftung Industriedenkmalpflege), Barbara Pötsch (Bergbauverein), Mona Wehling (NRW-Stiftung), Martin Hagemann, Ulrich Wilke, Hans-Udo Schneider und Hannes Fischak (alle Bergbauverein).

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Freud und Leid in der Winterzeit

Spaziergang-Idylle am Kanal

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Bibbern in der Zechensiedlung

Knapp 400 Haushalte in der Zechensiedlung Fürst Leopold mussten tagelang frieren, weil durch eine Pannenserie fünf voneinander unabhängige Koksbrenner ausgefallen waren. Der Wohnungsverwalter Viva West ließ Heizlüfter an die betroffenen Haushalte verteilen und sicherte zu, die Stromkosten für diese Geräte zu übernehmen. Inzwischen sind alle Defekte behoben.

Logo_WAZ


JugendkunstProjekt geht in die zweite Runde

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Die Maschinenhalle Fürst Leopold soll - so steht es im Nutzungskonzept des Bergbauvereins - nach Abschluss von Sanierung und Umbau nicht zuletzt als Außerschulischer Lernort genutzt werden. Weil die Bauarbeiten aber voraussichtlich erst Mitte 2014 abgeschlossen sein werden, soll die denkmalgeschützt Halle auch jetzt schon genutzt werden; natürlich nur im Rahmen des Denkmalschutzes und unter Beachtung aller entsprechenden Richtlinien und und und und - aber es wäre viel zu schade, eine so wertvolle Veranstaltungsstätte nicht im Rahmen der Möglichkeiten schon jetzt zu nutzen.

Was alles schon geht, wurde 2011 eindrucksvoll unter Beweis gestellt, nicht zuletzt mit dem erfolgreichen JugendkunstProjekt, das unter Federführung des Kunstvereins mit Schülerinnen und Schülern der Gesamtschule im Oktober in der Maschinenhalle veranstaltet wurde.

Bei einem Treffen in der Gesamtschule Wulfen vereinbarten Martin Hagemann, Peter Broich und Ursel Kipp (auf dem Bild von links) nicht nur die Fortsetzung des JugendkunstProjektes, sie fanden auch weitere Mitstreiter.

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Lippetor hat 2012 Vorrang gegenüber Hervest

Damit die Stadt Dorsten ihren Anteil am Umbau des Lippetor-Centers finanzieren kann, werden rund eine Million Euro Städtebau-Fördermittel in diesem Jahr umgeschichtet. Projekte im Planbereich Soziale Stadt Hervest werden vertagt, weil jetzt das Lippetor zunächst einmal Vorrang hat. Betroffen sind Projekte der Grün- und Freiflächenplanung in Hervest, nicht betroffen sind die für die Maschinenhalle Fürst Leopold geplanten Investitionen.

Im Umwelt- und Planungsausschuss der Stadt betonte Stadtbaurat Holger Lohse, die Hervester Projekte seien nur aufgeschoben, aber keineswegs aufgehoben. Die Stadt habe aber angesichts der ultimativen Forderung der Bezirksregierung, klare Prioritäten für 2012 zu setzen, keine Möglichkeit gehabt, anders zu entscheiden, um nicht den Umbau des Lippetores zu gefährden.

Dazu schrieben  Logo_WAZ  und  Logo_Dorstener_Zeitung

 


Bergbauverein feiert 2012 zwei Jubiläen

2012 beschert dem Bergbauverein zwei Jubiläen: 1912 wurde in der Maschinenhalle Fürst Leopold die â€žschwarze Maschine“ aufgebaut und im gleichen Jahr begannen die Bauarbeiten für die Zechensiedlung. Am 21. Januar traf sich in der Geschäftsstelle des Vereins eine Arbeitsgruppe zur Vorbereitung der Jubiläen. Dabei ging es noch nicht darum, ein fertiges Programm zu Papier zu bringen, sondern erst einmal sollten Ideen gesammelt werden.

Die AG Dampfmaschine und die AG Siedlungsführung hatten sich bereits vorab getroffen; und nach ihren Überlegungen, die sich das Treffen in der Geschäftsstelle zu eigen machte, sollen die beiden Jubiläen vom 14. bis 16. September gefeiert werden.

Der Auftakt könnte danach ein offizieller Festakt am 14. September abends in der Maschinenhalle Fürst Leopold sein. Mit einem Vortrag - zum Beispiel von Manfred Wissing - mit Gesprächen, einer Podiumsdiskussion, Musik und Filmen. Auch am 15. September (Samstag) würde die Maschinenhalle ein wichtiger Schauplatz bleiben mit regelmäßigen Führungen und attraktiven Veranstaltungen in und an der Halle, zusätzlich würde an diesem Tag aber die Zechensiedlung Fürst Leopold in den Blickpunkt rücken.

Straßentheater, Malaktionen, Führungen, Volksfest auf dem Brunnenplatz, Tanz am Abend - bei all diesen Aktionen geht es dem Bergbauverein darum, nicht alleine das Programm zu bestreiten, sondern alle Vereine und Verbände, Initiativen und Gruppen sind eingeladen, sich mit besonderem Fokus auf die Bedeutung von Zeche und/oder Zechensiedlung für die eigene Geschichte zu beteiligen. Ein erstes Echo in diese Richtung kam bereits vom Dorstener Luftsportverein, der immer sehr enge Beziehungen zu Fürst Leopold hatte und sich gut vorstellen kann, in Kooperation mit dem Bergbauverein fünf Rundflüge für eine Tombola oder ein Gewinnspiel zur Verfügung zu stellen.

Am 16. September (Sonntag) schließlich steht eine Fahrt mit einem historischen Schienenbus auf dem Programm. Rund drei Stunden soll der Ausflug an der Zeche vorbei Richtung Kusenhorst dauern.

All das sind noch keine festen Programmpunkte, sondern Ideen, an denen jetzt weiter gearbeitet wird. Wer dabei mitmachen möchte, ist herzlich willkommen beim nächsten Treffen am 8. März um 18 Uhr in der Geschäftsstelle am Brunnenplatz.

Dazu schrieb die Logo_WAZ


Baubeginn an der Fürst Leopold-Allee

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Auf geht’s - jetzt haben die Bauarbeiten für die Fürst Leopold-Allee begonnen. An der Ecke Halterner Straße / Harsewinkel laufen die Vorarbeiten für die Errichtung des hier geplanten Kreisverkehrs auf Hochtouren. Verkehrsbehinderungen auf der Halterner Straße sind die Folge, aber die unvermeidlichen Staus und Wartezeiten halten sich noch in Grenzen, zumal Ortskundige die Baustelle auch umfahren können.
Die Fürst Leopold-Allee soll vom Harsewinkel aus nördlich der Kauengebäude und des Maschinenhauses parallel zur Halterner Straße über das Leopold-Gelände geführt werden und dann Höhe Freiligrathstraße wieder mit einem Kreisverkehr an die Halterner Straße angebunden werden. Nordöstlich des Maschinenhauses ist ebenfalls ein Kreisverkehr geplant - hier soll dann die neue Straße Richtung Wenge (Wulfen) angebunden werden.


Auch Dorsten ist ein “Starker Ort”

“Starke Orte” ist ein Netz lokaler Künstlerbünde. Dass auch Dorsten zu den “Starken Orten” zählt, ist vier Künstlern aus dem Bergbauverein zu danken.

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Es muss nicht immer Schokolade sein...

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... bei den Führungen von Schulklassen durch die Zechensiedlung Fürst Leopold stehen jedenfalls Möhren und auch Ziegenkäse viel höher im Kurs.

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Maschinenhalle jetzt im Eigentum der Stiftung Industriedenkmalpflege

Der 30. November 2011 ist ein historischer Tag für die Maschinenhalle Fürst Leopold, denn genau an diesem Tag wurde die Eigentumsübertragung von der RAG auf die Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur vollzogen. Im Dezember 2010 hatte das Kuratorium der Stiftung einstimmig die Eigentumsübernahme beschlossen.

Ursula Mehrfeld, Geschäftsführerin der Stiftung, freut sich, “gemeinsam mit dem engagierten Bergbauverein ein wichtiges Objekt der Dorstener Bergbaugeschichte für die Nachwelt bewahren zu können”. Die Stiftung werde künftig die Kosten für die Instandhaltung an Dach und Fach tragen sowie den Bergbauverein im Hinblick auf den Betrieb des Hauses aktiv unterstützen.

Für den Bergbauverein begrüßte sein Vorsitzender, Dr. Hans-Udo Schneider, die formelle Eigentumsübernahme durch die Stiftung. Der Bergbauverein werde jetzt einen Miet- und Betreibervertrag mit der Stiftung abschließen und hoffe, dass dann mit den zugesagten Mitteln aus dem Etat Soziale Stadt (rd. 625.000 €) zügig die Sanierung sowie Um- und Ausbau der Maschinenhalle realisiert werden, damit die Maschinenhalle möglichst schnell für Veranstaltungen aller Art, das Projekt Außerschulischer Lernort und als Ausstellungsstätte genutzt werden kann. Schneider: “Dem Bergbauverein geht es nicht darum, Industrieromantik zu konservieren, sondern um eine zeitgemäße offene Nutzung, die dem Charakter des Industriedenkmals gerecht wird.”


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Die Mauer ist gefallen - Freier Blick auf die einst “verbotene Stadt”

Mauer_05_2011_11_(c)_gsVorarbeiten für den geplanten Kreisverkehr an der Ecke Halterner Straße / Im Harsewinkel machten es nötig: Ein Teil der Mauer ums Arteal der Zeche Fürst Leopold ist in diesen Tagen gefallen und gibt den Blick frei auf die einst “verbotene Stadt”. Neue Perspektiven nicht nur Hervest werden so eröffnet. Und was wird mit den anderen Teilen der Mauer? Es gibt Überlegungen, mindestens einen Teil der mächtigen Backsteinmauer schon aus historischen Gründen stehen zu lassen. Voraussetzung dafür: Die Mauer darf nicht etwa baufällig sein. Sehr kurzfristig will die Stand das jetzt im Detail untersuchen und dann auch schnell über Abriss oder Erhalt entscheiden.

 

 

 


Tolles KunstProjekt in der Maschinenhalle

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Außerschulischer Lernort - was sich im Nutzungskonzept des Bergbauvereins für die Zukunft der denkmalgeschützten Maschinenhalle Fürst Leopold etwas akademisch liest, erlebte in der letzten Schulwoche vor den Herbstferien eine mehr als lebendige Vorpremiere. Ein JugendKunstprojekt des Dorstener Kunstvereins mit elf Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Wulfen wurde für alle Beteiligten “zur vielleicht schönsten Woche dieses Jahres” und bewies objektiv: Die Maschinenhalle Fürst Leopold wartet nur darauf, für solche Nutzungen erobert zu werden. Das KunstProjekt unter dem Titel “Ein Industriedenkmal im Portrait” ist, so sagte es Hans-Udo Schneider als Vorsitzender des Bergbauvereins, ein Meilenstein auf dem Weg der Maschinenhalle in eine spannende Zukunft.

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Herbstempfang beim Bergbauverein

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Zum Herbstempfang hatte der Bergbauverein in seine Geschäftsstelle am Brunnenplatz eingeladen. Für die Gäste wurde es ein ereignisreicher Vormittag mit Spaziergang durch die Zechensiedlung Fürst Leopold und kleinem Konzert in der Maschinenhalle.

 

 

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Bergbauverein freut sich über Sparkassen-Spende

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KSK_01_2011_09_19_(c)_gsWas sind die schönsten Momente im Leben eines Vereinskassierers? Wenn er eine Spende für seinen Verein entgegennehmen kann. Am Montag (19.9.) war es wieder so weit: Die Sparkasse Vest Recklinghausen hatte zur satzungsgemäßen Spendenaus- schüttung eingeladen. Und mit den Vertretern von 40 anderen Vereinen, Verbänden, Initiativen und anderen Organisationen durfte auch Gerd Lapke für den Bergbauverein einen Spendenumschlag abholen. 1500 € für die Kasse des Bergbauvereins - angesichts der vielen Aufgaben, die in den nächsten Monaten zu erledigen sind, ist das natürlich eine willkommene Unterstützung.

Bild: Gerd Lapke bekommt den Spendenscheck von Sparkassendirektor Matthias Feller.

Insgesamt unterstützt die Sparkasse Vest mit dieser Aktion 41 gemeinnützige Einrichtungen mit 116.000 €.

Dass der Empfang in der Stadtbücherei stattfand, war kein Zufall. Der Dorstener Bibliothek spendiert die Sparkasse gemütliche Sitzmöbel für den Lesegarten. Doch ob es die Bücherei noch lange geben wird, ist nach den Worten von Bürgermeister Lambert Lütkenhorst fraglich. Er sieht auch dieses Angebot durch die Finanznot der Stadt in Frage gestellt.


Nutzungskonzept für Maschinenhalle einstimmig verabschiedet

Einstimmig hat der Vorstand des Bergbauvereins in seiner jüngsten Vorstandssitzung (6. September) das in der AG Lenkungskreis erarbeitete Nutzungskonzept für die Maschinenhalle Fürst Leopold beschlossen. Dieses Nutzungskonzept ist Voraussetzung für Sanierung und Ausbau der denkmalgeschützten Maschinenhalle, die künftig als Informations- und Begegnungszentrum Fürst Leopold vom Bergbauverein betrieben werden soll.

Sanierung und Ausbau der Maschinenhalle sollen mit Mitteln von EU, Bund und Land sowie Eigenleistungen des Vereins mit einem Gesamtvolumen von rund 625.000 € aus Mitteln des Programms Soziale Stadt bis 2014 realisiert werden. Die “Initiative Startklar”, die den Bergbauverein ganz wesentlich bei der Erarbeitung des Nutzungskonzeptes unterstützt hat, ist sehr zuversichtlich, den am 5. Oktober auf Landesebene tagenden Beirat von den Förderungswürdigkeit des Projektes überzeugen zu können.

Ein ganz besonderes Dankeschön des Vorstandes ging an Bärbel Pötsch, stellvertretende Vorsitzende des Bergbauvereins und Leiterin der AG Lenkungskreis, für ihre engagierte Arbeit an dem jetzt beschlossenen Konzept. Bärbel Pötsch: “Aber es darf niemand glauben, dass damit die Arbeit erledigt ist. Realistisch betrachtet haben wir jetzt die erste Etappe eines langen Weges hinter uns gebracht.”

Ein weiteres Highlight der Sitzung war der Vortrag der Dorstener Eisenbahnfreunde “On Wheels”, die einen spannenden Blick auf die Industrialisierung von Dorsten warfen, die ohne Eisenbahn nicht möglich gewesen wäre.

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ExtraSchicht - Die spannende Nacht auf Fürst Leopold

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ExtraSchicht auf Fürst Leopold - die lange Nacht der Industriekultur am 9. Juli ließ erahnen, was möglich ist im denkmalgeschützten Ensemble der Zeche. Viel Musik, viele Kunstausstellungen, aktive Bildhauer vor Ort und viele viele viele Besucher, die die Chance nutzten, um die denkmalgeschützten Dampfmaschinen zu besichtigen.

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ExtraSchicht, das Gewinnspiel: Die Gewinner stehen fest

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So sah es 2003 zur ExtraSchicht in der Kaue von Fürst Leopold aus. Die Kaue ist auch bei der ExtraSchicht 2011 ein wichtiger Spielort.

Wenn die Teilnahme am Gewinnspiel des Bergbauvereins ein Maßstab ist, dann wird es voll am Samstag (9. Juli) bei der ExtraSchicht auf Fürst Leopold. Knapp 200 Mitspieler bewarben sich darum, Ehrengast bei der ExtraSchicht sein zu dürfen, am Ende musste das Los entscheiden, denn die Fragen, über die man auf der Homepage des Bergbauvereins zur Lösungszahl kommen sollte, waren nicht zu schwer.

In welchem Jahr wurde auf Fürst Leopold die erste Kohle gefördert? – Antwort: 1913
In welchem Jahr wurde auf Fürst Leopold die letzte Kohle gefördert – Antwort: 2001
In welchem Jahr wurde mit dem Bau der Siedlung Fürst Leopold begonnen? – Antwort: 1912
Ergibt in der Addition 5826 Рund das war die L̦sungszahl.

Fortuna musste entscheiden und unter Ausschluss des Rechtsweges wurden folgende Gewinner gezogen: Dietrich Neubert (Richtersfeld 31, 46286 Dorsten), Elke Peter (Bestener Straße 210, 46282 Dorsten), Christoph van Doorn (Kapellenweg 28, 46514 Schermbeck), Christoph Brueggemann (Surick 95, 46286 Dorsten) und Klaus Klostermann (Auf dem Beerenkamp 8c, 46282 Dorsten.

Allen Gewinnern einen herzlichen Glückwunsch und allen anderen Mitspielern ein herzliches Dankeschön für die Teilnahme. Vielleicht klappt’s neim nächsten Mal...

Jeder Gewinner erhält zwei Spielort-Tickets für die ExtraSchicht auf Fürst Leopold. Zu Partybeginn um 18 Uhr werden die Paare am Torhaus mit Sekt und einem Ständchen des MGV Hervest begrüßt und dann als erste Gruppe zur Besichtigung der Maschinenhalle und der schwarzen Dampfmaschine geführt. Außerdem erhalten die Gewinner-Paare ein Armbändchen, das ihnen den Zutritt zum Backstage-Bereich im Trafogebäude öffnet, wo sie Gäste sind beim Catering für die an diesem Abend auftretenden Bands und Künstler.

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Vor der letzten Probe in der Lohnhalle von Fürst Leopold baute sich der MGV 1948 Hervest am Donnerstag vor den Fotografen auf. Erst vor dem Fotoreporter der WAZ...

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... und wenige Minuten später vor dem Fotoreporter der Dorstener Zeitung (Ruhr Nachrichten), erst dann ging es...

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... zur Probe und CD-Aufnahme in die Lohnhalle, wo Ralf Ehlert (ganz rechts) in ungewohnter Rolle agierte. Der Geschäftsführer der TeDo GmbH dirigierte den Chor. Gekonnt, schließlich ist Ehlert - er war mit 13 Jahren Deutschlands jüngster Cantor - gelernter Musiker und zudem stammen Text und Musik für das “Dorsten Lied”, das am Samtag bei der ExtraSchicht auf Fürst Leopold aufgeführt werden soll, aus seiner Feder.

Wer nicht abwarten kann bis zur Aufführung am Samstag und den Text sofort lesen möchte, hier gibt es ihn zum Download Symbol_PDF_download


ExtraSchicht jetzt auch wieder auf Fürst Leopold

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ExtraSchicht, das sind in der langen Nacht der Industriekultur ungewöhnliche Begegnungen an ungewöhnlichen Schauplätzen. Das ist Musik, Tanz, Schauspiel, Akrobatik - das ist ganz viel Kultur und vor allen Dingen ganz viel Lebensfreude an Spielorten, wo noch bis vor wenigen Jahren knochenhart gearbeitet wurde.

Besonders schön: In diesem Jahr (am 9. Juli) ist auch Fürst Leopold wieder Bühne der ExtraSchicht. Auf die Besucher warten ein tolles Programm und viele ungewöhnliche Begegnungen.

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Stiftungs-Geschäftsführerin referierte beim Bergbauverein

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Mit einem Bildgeschenk bedankte sich Hans-Udo Schneider bei Ursula Mehrfeld, Geschäftsführerin der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur, für ihren spannenden Vortrag beim Monatstreff des Bergbauvereins am 7. Juni.

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Prosper Haniel fördert aus der 7. Sohle

Der 27. Mai 2011 geht in doppelter Hinsicht in die Geschichte der Bottroper Zeche Prosper Haniel ein: In Berlin folgte der Bundesrat der Bundestagsentscheidung vom 14. April und strich die so genannte Revisionsklausel aus dem Bergbaufinanzierungsgesetz und in Bottrop eröffnete das Bergwerk die 7. Sohle in einer Tiefe von 1159 Metern, die das Fördern von Kohle bis zu einer Teufe von 1246 Metern ermöglicht.

Mit der Entscheidung von Berlin steht fest, dass die Bottroper Zeche (derzeit rund 4400 Mitarbeiter bei einer Jahresförderung von drei Millionen Tonnen Steinkohle) spätestens 2018 schließen muss, obschon mit der 7. Sohle Flöze erschlossen werden können, die eine Kohleförderung für weitere 20 Jahre denkbar machen könnte.

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StadtteilLeben - Messe in Duisburg und Fest auf dem Brunnenplatz

messe_dn_07_(c)_elschenbroich Pralles Leben auf dem Brunnenplatz in Hervest, dass live am 13. Mai auf einen Großbildschirm zur Messe StadtteilLeben in Duisburg übertragen wurde - der Beitrag des Bergbauvereins zum Messestand des Stadtteilbüros Hervest war eine runde Sache und ein schöner Erfolg.

Joachim Thiehoff, Leiter des Stadtteilbüros Hervest, durfte für “seinen” Stand viele Komplimente einheimsen, auch Bürgermeister Lambert Lütkenhorst und der SPD-Land- tagsabgeordnete Michael Hübner zeigten sich beim Besuch am Dorstener Stand im Industriedenkmal Land- schaftspark Nord beeindruckt. Wer nicht nach Duisburg gefahren war, sondern den Nachmittag auf dem Brunnenplatz verbrachte, musste einfach begeistert sein: Vom bunten Programm auf der kleinen Bühne - und vor allen Dingen von der ansteckenden Lebenslust auf einem Platz, der es verdienen würde, viel öfter bespielt zu werden.

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TeDo und Stadt einigen sich auf ein Konzept für Fürst Leopold

Am Ende zäher Verhandlungen - die WAZ spricht von “einjähriger Feilscherei” - haben sich die Stadtverwaltung und Investor Jürgen Tempelmann (TeDo GmbH) auf einen städtebaulichen Vertrag über die Zukunft von Fürst Leopold geeinigt. Mit breiter Mehrheit wurde dieser Vertragsentwurf im Planungsausschuss (17. Mai) zwar “abgesegnet”, aber aus den Fraktionen gab es auch Kritik und Zweifel an der Realisierbarkeit

Die Stadt will mit diesem Vertrag den Einzelhandel auf dem Areal begrenzen und vor allen Dingen den Erhalt der denkmalgeschützten Gebäude sichern, Investor Tempelmann hat natürlich ein Profit-Ziel mit der ausdrücklichen Zusage, Gewinne auch zu nutzen, um die Denkmalgebäude zu sanieren und zu erhalten.

Zwei wichtige “Details” aus dem Vertragsentwurf: Die in der Druckluftzentrale geplante Großdisco spielt in den Planungen keine Rolle mehr, aber dafür steht jetzt auf dem Papier ein Gebäude mit bis zu sechs Spielhallen.

Zum Plan mit allen Details


Inder kaufen Kokerei Prosper in Bottrop

Prosper in Bottrop, die letzte Kokerei der RAG, wechselt zum 1. Juni den Besitzer. Der indische Weltkonzern ArcelorMittal, der als weltgrößter Stahlkonzern auch in Duisburg, Bremen, Hamburg und Eisenhüttenstadt Hochöfen betreibt, hat den Kaufvertrag mit der RAG bereits unterschrieben. Inhalt dieses Vertrages ist auch eine Beschäftigungsgarantie für die knapp 500 Mitarbeiter der Kokerei bis zum Jahr 2021.

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Bundestag besiegelt Aus für Steinkohlebergbau

Ganze 81 Sekunden benötigte der Deutsche Bundestag, um das Aus für den deutschen Steinkohlebergbau zu besiegeln. Ohne Beratung strich er bei nur einer Gegenstimme (des CDU-Abgeordneten Dieter Jasper, in dessen Wahlkreis die Zeche Ibbenbüren liegt) die sogenannte Revisionsklausel, mit der das Parlament den Ausstiegsbeschluss aus dem Jahr 2007 noch einmal hätte überprüfen können.

Damit geht der traditionsreiche deutsche Steinkohlebergbau im Jahr 2018 endgültiog zu Ende. Nach dem Willen der EU sollten die Milliardensubventionen für die Steinkohleförderung eigentlich schon 2014 auslaufen. Brüssel lenkte jedoch im vergangenen Jahr ein, nachdem Deutschland die Streichung der Revisionsklausel zugesagt hatte und der Ausstieg zum Jahr 2018 damit unumkehrbar wird.

Damit steht fest, dass die Dorstener Bergleute, die nach dem Förderstopp auf Fürst Leopold und der Schließung des Bergwerks Lippe auf den Nachbarzechen Auguste Victoria (Marl) oder Prosper Haniel (Bottrop) einen neuen Arbeitsplatz gefunden hatten, bis spätestens 2018 ihren Arbeitsplatz verlieren werden. Nach den Vereinbarungen soll es aber auf keiner Zeche zu betriebsbedingten Kündigungen kommen.

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Aufbruchstimmung im Bergbauverein

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Nachdem in den letzten Wochen wiederholt hinter vorgehaltener Hand zu hören war, die „grüne Maschine“ im Maschinenhaus von Fürst Leopold solle demontiert werden, stellte jetzt Hans-Udo Schneider als Vorsitzender des Bergbauvereins nach Rücksprache mit der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur in der Mitgliederversammlung des Vereins klar: „Das Thema ist vom Tisch. Für die Stiftung ist zweifelsfrei, dass beide Maschinen unter Denkmalschutz stehen und an ihrem Standort erhalten bleiben.“

Aufbruchstimmung im Bergbauverein, das war die Tonlage bei der Mitgliederversammlung 2011. Zwar musste die als Gastrednerin eingeladene Geschäftsführerin der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur, Ursula Mehrfeld, kurzfristig absagen, aber auch der Jahresbericht des Vereinsvorsitzenden Hans-Udo Schneider (Bild) hatte es in sich.
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Natürlich hörten es die Mitglieder gerne, dass nicht zuletzt die Vorarbeit des Vereins den Stiftungsbeschluss zur Eigentumsübernahme von Maschinenhalle und Dampfmaschinen ermöglicht hat. Dass daraus nun folgt, dass der Bergbauverein in Kooperation mit der Stiftung Industriedenkmalpflege Träger des Denkmalschutzes vor Ort ist, sei, so Hans-Udo Schneider, einerseits eine Auszeichnung für den Verein, aber auch eine gewaltige Herausforderung.

Sehr zügig muss jetzt vom Bergbauverein ein detailliertes Konzept für die künftige Nutzung der Maschinenhalle und auch für das Informations- und Dokumentationszentrum erarbeitet werden – dieses Konzept und auch ein Wirtschaftsplan sind die Voraussetzungen für die Förderung mit öffentlichen Geldern.

Ein wichtiger Baustein für die künftige Arbeit des Bergbauvereins sei, so Hans-Udo Schneider, der Bau des Soziokulturellen Zentrums auf Fürst Leopold, in dem auch der Bergbauverein Räume erhallten soll. Die Stadtverwaltung habe inzwischen akzeptiert, dass wohl nur der kleinere Teil der für das Informations- und Dokumentationszentrum vorgesehenen Fördergelder (700.000 €) in das Soziokulturelle Zentrum fließen werde, der größere Teil sei für die Maschinenhalle reserviert.

Die der Mitgliederversammlung vom Vorstand vorgeschlagene und vom Kassierer Gerd Lapke ausführlich begründete Beitragserhöhung - der Jahresbeitrag steigt von 12 auf jetzt 18 € - wurde von der Mitgliederversammlung einstimmig beschlossen.

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Rollende Bank an der Maschinenhalle

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Eine Sparda-Filiale an der Maschinenhalle? Der Eindruck täuscht natürlich, denn die rollende Sparda-Bank West aus Essen, die den Dorstenern bestens bekannt ist durch ihre wöchentliche (mittwochs) Präsenz am Bahnhof in der Innenstadt, parkte nur kurz auf Fürst Leopold, um dem Verein eine Spende zu übergeben. Mit 500 € will die Sparda-Bank die Arbeit des Dorstener Vereins für Bergbau-, Industrie- und Sozialgeschichte unterstützen. Natürlich nutzte Wolfgang Adolf von der Sparda-Bank die Gelegenheit, die denkmalgeschützte Dampfmaschine zu besichtigen – und versprach, im nächsten Jahr mit weiteren 500 € als Spende seinen Besuch zu wiederholen, „weil es wichtig ist, ehrenamtliche Vereine bei ihrem Engagement für Industriekultur zu unterstützen.“
Auf dem Bild von links: Axel Steinau, Dr. Hans-Udo Schneider, Wolfgang Adolf von der Essener Sparda-Bank mit dem Spendenscheck, Volker Jenau, Ernst Koch, Dr. Gerhard Lapke und Rainer Poppek, dessen Kontakten zur Sparda der Verein diese Spende zu verdanken hat.





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Was jetzt noch steht, das wird auch bleiben

Abgesehen von den Zweckbauten der Wasserhaltung (links neben dem Fördergerüst) stehen jetzt nur noch denkmalgeschützte Gebäude auf dem Gelände Fürst Leopold. Aber schon bis zum Sommer dieses Jahres will Investor TeDo GmbH das “Creativ-Quartier” eröffnet haben, im Spätherbst soll bereits ein Discounter auf der Fläche angesiedelt sein und noch in diesem Jahr müssen auch wohl auf der Fläche rechts von der Maschinenhalle die Bauarbeiten für das so genannte Soziokulturelle Zentrum beginnen, wenn das Projekt entsprechend den Förder- richtlinien bis Ende 2013 realisiert und abgerechnet sein soll.

Keine leichte Aufgabe, zumal noch viel Klärungsbedarf über Finanzierung und Mittelverteilung besteht. Zum Beispiel beim Info- und Dokumentationszentrum, das natürlich beim Bergbau- verein besonders im Fokus steht. Für dieses Projekt ist ein Zuschuss von 700.000 € vorge- sehen. Da sich dieses Info- und Dokumentationszentrum in zwei Bereiche gliedert - Maschinenhalle und Räume im Soziokulturellen Zentrum - muss also zunächst einmal geklärt werden, wie die Mittel aufgeteilt werden.


TeDo will im Sommer Creativ-Quartier eröffnen

Schon im Sommer dieses Jahres will die TeDo GmbH das so genannte “Creativ-Quartier” im denkmalgeschützten Kernensemble auf der Fläche Fürst Leopold eröffnen. Die dazu erforderlichen Bauarbeiten sollen in wenigen Wochen beginnen. Wie TeDo-Architekt Norbert Großer erklärte, seien alle großen Probleme gelöst, es gehe nur noch um das Feintuning. Erfüllen sich die Wünsche von Investor Tempelmann, dann wird das Gelände Fürst Leopold zeitgleich mit der Eröffnung der Gastronomie Spielort der Extraschicht.

Berichte WAZ und Dorstener Zeitung


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Abbruch auf Fürst Leopold dauert noch bis Mitte Mai

Noch bis Mitte Mai werden nach aktuellem Stand der Dinge die Abbrucharbeiten auf der Zechenfläche Fürst Leopold dauern. Von ehemals 52 Gebäuden stehen nur noch neun - 43 Gebäude wurden in 35.000 Kubikmeter Schotter verwandelt.

Bericht: WAZ


Glück Auf! - Auf der Homepage des Bergbauvereins

(zum Abspielen auf das Bild klicken)

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Das Steigerlied
 

1. Glück Auf! Glück Auf,
der Steiger kommt,
|: und er hat sein helles Licht bei der Nacht, :|
|: Schon angezünd´t. :|
 

2. Schon angezünd’t,
das wirft ein Schein,
|: und damit so fahren wir bei der Nacht, :|
|: ins Bergwerk ein. :|
 

3. Ins Bergwerk ein,
wo die Bergleut´ sein,
|: die da graben das Silber und Gold bei der Nacht, :|
|: aus Felsenstein. :|
 

4. Und kehr’ ich heim,
 zum Liebchen mein,
|: dann erschallet des Bergmanns Gruß bei der Nacht,:|
|: Glück Auf! Glück Auf! :|
 

5. Wir Bergleut’ sein
kreuzbrave Leut‘,
|: denn wir tragen das Leder vor dem Arsch bei der Nacht :|
|: und saufen Schnaps :|
 

Steigerlied (Text)

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Bergbau Fördergeruest_freigestellt_200px

Im Jahre 1900 wurden die Teufarbeiten der Zeche Baldur aufgenommen. Ab 1913 för- derte die Nachbarzeche “Fürst Leopold” die erste Kohle. Nach Stilllegung von Baldur übernahm “Fürst Leopold” 1931 die Grubenfelder. Die dritte Schachtanlage in Dorsten errichtete die Matthias Stinnes AG 1960 in Wulfen. Seit 2001 wird keine Kohle mehr in Dorsten gefördert.


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Die ersten Industrieansied- lungen in Dorsten erfolgten Ende des 19. Jahrhunderts. Die größten Betriebe waren seiner- zeit eine Glashütte sowie eine Papierfabrik. In Hervest grün- dete sich 1873 die „Dorstener Eisengießerei und Maschinen- fabrik“. Eine Garnbleicherei und eine Teppichfabrik produzierten ebenfalls schon im 19. Jahrhun- dert auf industrielle Art und Weise.
Mehr zu diesem Thema:
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Wiki-Industriegeschichte


Sozialgeschichte sozialgeschichte1

Der Bau von Bergarbeitersied- lungen war ein geeignetes Mittel zur Anwerbung von Beschäftigten. Schon 1910 wurden in Holsterhausen und 1912 in Hervest die ersten Zechenhäuser errichtet. Mehr als die Hälfte der angeworbe- nen Arbeitskräfte stammten ursprünglich aus dem Osten. Schnell entwickelte sich trotz der unterschiedlichsten geo- grafischen Herkunft eine soziale Gemeinschaft, da die schweren Arbeits- und Lebensbedingungen den Zusammenhalt förderten.


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