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Am 5. Februar öffnet das Cafe Pütt

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Solche Idylle wie auf diesem Bild aus der Freiberger Silbermine (Foto: Stadtmarketing Freiberg) wird das Cafe Pütt in der Geschäftsstelle des Bergbaubauvereins leider nicht zu bieten haben, aber der offene Treff, der künftig als Cafe Pütt an jedem ersten Sonntag im Monat ab 10.30 Uhr in der Geschäftsstelle am Brunnenplatz stattfinden soll, hat auch ohne Kerzenschein im Streb seine Reize.

„Cafe Pütt“ ist ein Angebot an die Mitglieder des Bergbauvereins und interessierte Dorstener/innen, sich auch einmal ohne Tagesordnung zu treffen: zum Plaudern, zum Kartenspielen, um gemeinsam vom Brunnenplatz aus zu einem Spaziergang zu starten, um in alten Akten und Karten zu stöbern, um Kontakt aufzunehmen zu den verschiedenen Arbeitsgemeinschaften des Vereins – der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Wir freuen uns auf die Premiere am 5. Februar um 10.30 Uhr!


Lippetor hat 2012 Vorrang gegenüber Hervest

Damit die Stadt Dorsten ihren Anteil am Umbau des Lippetor-Centers finanzieren kann, werden rund eine Million Euro Städtebau-Fördermittel in diesem Jahr umgeschichtet. Projekte im Planbereich Soziale Stadt Hervest werden vertagt, weil jetzt das Lippetor zunächst einmal Vorrang hat. Betroffen sind Projekte der Grün- und Freiflächenplanung in Hervest, nicht betroffen sind die für die Maschinenhalle Fürst Leopold geplanten Investitionen.

Im Umwelt- und Planungsausschuss der Stadt betonte Stadtbaurat Holger Lohse, die Hervester Projekte seien nur aufgeschoben, aber keineswegs aufgehoben. Die Stadt habe aber angesichts der ultimativen Forderung der Bezirksregierung, klare Prioritäten für 2012 zu setzen, keine Möglichkeit gehabt, anders zu entscheiden, um nicht den Umbau des Lippetores zu gefährden.

Dazu schrieben  Logo_WAZ  und  Logo_Dorstener_Zeitung


Bergbauverein feiert 2012 zwei Jubiläen

2012 beschert dem Bergbauverein zwei Jubiläen: 1912 wurde in der Maschinenhalle Fürst Leopold die â€žschwarze Maschine“ aufgebaut und im gleichen Jahr begannen die Bauarbeiten für die Zechensiedlung. Am 21. Januar traf sich in der Geschäftsstelle des Vereins eine Arbeitsgruppe zur Vorbereitung der Jubiläen. Dabei ging es noch nicht darum, ein fertiges Programm zu Papier zu bringen, sondern erst einmal sollten Ideen gesammelt werden.

Die AG Dampfmaschine und die AG Siedlungsführung hatten sich bereits vorab getroffen; und nach ihren Überlegungen, die sich das Treffen in der Geschäftsstelle zu eigen machte, sollen die beiden Jubiläen vom 14. bis 16. September gefeiert werden.

Der Auftakt könnte danach ein offizieller Festakt am 14. September abends in der Maschinenhalle Fürst Leopold sein. Mit einem Vortrag - zum Beispiel von Manfred Wissing - mit Gesprächen, einer Podiumsdiskussion, Musik und Filmen. Auch am 15. September (Samstag) würde die Maschinenhalle ein wichtiger Schauplatz bleiben mit regelmäßigen Führungen und attraktiven Veranstaltungen in und an der Halle, zusätzlich würde an diesem Tag aber die Zechensiedlung Fürst Leopold in den Blickpunkt rücken.

Straßentheater, Malaktionen, Führungen, Volksfest auf dem Brunnenplatz, Tanz am Abend - bei all diesen Aktionen geht es dem Bergbauverein darum, nicht alleine das Programm zu bestreiten, sondern alle Vereine und Verbände, Initiativen und Gruppen sind eingeladen, sich mit besonderem Fokus auf die Bedeutung von Zeche und/oder Zechensiedlung für die eigene Geschichte zu beteiligen. Ein erstes Echo in diese Richtung kam bereits vom Dorstener Luftsportverein, der immer sehr enge Beziehungen zu Fürst Leopold hatte und sich gut vorstellen kann, in Kooperation mit dem Bergbauverein fünf Rundflüge für eine Tombola oder ein Gewinnspiel zur Verfügung zu stellen.

Am 16. September (Sonntag) schließlich steht eine Fahrt mit einem historischen Schienenbus auf dem Programm. Rund drei Stunden soll der Ausflug an der Zeche vorbei Richtung Kusenhorst dauern.

All das sind noch keine festen Programmpunkte, sondern Ideen, an denen jetzt weiter gearbeitet wird. Wer dabei mitmachen möchte, ist herzlich willkommen beim nächsten Treffen am 8. März um 18 Uhr in der Geschäftsstelle am Brunnenplatz.

Dazu schrieb die Logo_WAZ


Baubeginn an der Fürst Leopold-Allee

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Auf geht’s - jetzt haben die Bauarbeiten für die Fürst Leopold-Allee begonnen. An der Ecke Halterner Straße / Harsewinkel laufen die Vorarbeiten für die Errichtung des hier geplanten Kreisverkehrs auf Hochtouren. Verkehrsbehinderungen auf der Halterner Straße sind die Folge, aber die unvermeidlichen Staus und Wartezeiten halten sich noch in Grenzen, zumal Ortskundige die Baustelle auch umfahren können.
Die Fürst Leopold-Allee soll vom Harsewinkel aus nördlich der Kauengebäude und des Maschinenhauses parallel zur Halterner Straße über das Leopold-Gelände geführt werden und dann Höhe Freiligrathstraße wieder mit einem Kreisverkehr an die Halterner Straße angebunden werden. Nordöstlich des Maschinenhauses ist ebenfalls ein Kreisverkehr geplant - hier soll dann die neue Straße Richtung Wenge (Wulfen) angebunden werden.


Auch Dorsten ist ein “Starker Ort”

“Starke Orte” ist ein Netz lokaler Künstlerbünde. Dass auch Dorsten zu den “Starken Orten” zählt, ist vier Künstlern aus dem Bergbauverein zu danken.

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Hauptversammlung
mit Vorstandswahl

In den Räumen der Freien Christengemeinde Dorsten (Bahnhof Hervest, Am Holzplatz 4) veranstaltet der Bergbauverein am 6. März (19 Uhr) seine diesjährige Mitgliederver- sammlung. Entsprechend der Satzung stehen in diesem Jahr neben den Berichten von Vorstand und Kassierer auch Vorstandswahlen auf der Tagesordnung. Einladung und Tagesordnung werden rechtzeitig vor der öffentlichen Sitzung an die Mitglieder verschickt.
 

Vortrag über die
Steinkohlevergasung

Nicht nur die Mitglieder des Bergbauvereins, sondern alle interessierten Dorstener sind eingeladen zum Vortrag von Walter Schulte und Gerd Lapke über die Steinkohle-Druckvergasung in Hervest Dorsten – es war dies das einzige Werk dieser Art im Ruhrgebiet. Weil das Thema für einen Monats- treff zu komplex ist, wurde für den Vortrag ein besonderer Termin ge- wählt: Sonntag, 29. Januar, 11 Uhr im Begegnungs- zentrum Brunnenplatz.
 

Ausflug nach Frankfurt vom 3. auf den 17. Juni verschoben

„… leider haben wir aktuell erfahren, dass am 03.06.2012 nachmittags eine Sportveran- staltung in Frankfurt stattfinden wird, im Zuge dessen es zu Verkehrssperrungen im Innenstadtbereich kommen wird. Daher ist die gebuchte Rundfahrt…“ – nach dieser E-Mail aus Frankfurt hat Werner Markus schnell reagiert und eine gute Lösung gefunden: Soll Frankfurt doch am 3. Juni seinen Stadtlauf veranstalten, wir starten unseren Ausflug zum Geldmuseum dann eben zwei Wochen später, also am 17. Juni.

Alle Details zu diesem Auflug gibt es hier Symbol_PDF_download

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es muss nicht immer Schokolade sein...

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... bei den Führungen von Schulklassen durch die Zechensiedlung Fürst Leopold stehen jedenfalls Möhren und auch Ziegenkäse viel höher im Kurs.

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Maschinenhalle jetzt im Eigentum der Stiftung Industriedenkmalpflege

Der 30. November 2011 ist ein historischer Tag für die Maschinenhalle Fürst Leopold, denn genau an diesem Tag wurde die Eigentumsübertragung von der RAG auf die Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur vollzogen. Im Dezember 2010 hatte das Kuratorium der Stiftung einstimmig die Eigentumsübernahme beschlossen.

Ursula Mehrfeld, Geschäftsführerin der Stiftung, freut sich, “gemeinsam mit dem engagierten Bergbauverein ein wichtiges Objekt der Dorstener Bergbaugeschichte für die Nachwelt bewahren zu können”. Die Stiftung werde künftig die Kosten für die Instandhaltung an Dach und Fach tragen sowie den Bergbauverein im Hinblick auf den Betrieb des Hauses aktiv unterstützen.

Für den Bergbauverein begrüßte sein Vorsitzender, Dr. Hans-Udo Schneider, die formelle Eigentumsübernahme durch die Stiftung. Der Bergbauverein werde jetzt einen Miet- und Betreibervertrag mit der Stiftung abschließen und hoffe, dass dann mit den zugesagten Mitteln aus dem Etat Soziale Stadt (rd. 625.000 €) zügig die Sanierung sowie Um- und Ausbau der Maschinenhalle realisiert werden, damit die Maschinenhalle möglichst schnell für Veranstaltungen aller Art, das Projekt Außerschulischer Lernort und als Ausstellungsstätte genutzt werden kann. Schneider: “Dem Bergbauverein geht es nicht darum, Industrieromantik zu konservieren, sondern um eine zeitgemäße offene Nutzung, die dem Charakter des Industriedenkmals gerecht wird.”


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Die Mauer ist gefallen - Freier Blick auf die einst “verbotene Stadt”

Mauer_05_2011_11_(c)_gsVorarbeiten für den geplanten Kreisverkehr an der Ecke Halterner Straße / Im Harsewinkel machten es nötig: Ein Teil der Mauer ums Arteal der Zeche Fürst Leopold ist in diesen Tagen gefallen und gibt den Blick frei auf die einst “verbotene Stadt”. Neue Perspektiven nicht nur Hervest werden so eröffnet. Und was wird mit den anderen Teilen der Mauer? Es gibt Überlegungen, mindestens einen Teil der mächtigen Backsteinmauer schon aus historischen Gründen stehen zu lassen. Voraussetzung dafür: Die Mauer darf nicht etwa baufällig sein. Sehr kurzfristig will die Stand das jetzt im Detail untersuchen und dann auch schnell über Abriss oder Erhalt entscheiden.

 



Glühweinabend in der Maschinenhalle

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Zum bald schon traditionellen Glühweinabend hatte der Bergbauverein am 25. November in die Maschinenhalle Fürst Leopold eingeladen. “Dieser Abend ist”, so der Vereinsvorsitzende Dr. Hans-Udo Schneider, “der richtige Rahmen, um sich bei allen Mitgliedern für die geleistete Arbeit sowie bei allen Freunden und Gönnern für die Unterstützung in diesem Jahr zu bedanken”. Beim Glühweinabend wurden noch einmal die Bilder gezeigt, die gerade im Oktober erst beim Jugend-KunstProjekt in der Maschinenhalle entstanden sind. Nicht nur für Ursel Kipp und Wilhelm Müller (Bild), die das Kunstprojekt geleitet bzw. künstlerisch unterstützt hatten, war der Glühweinabend aber nicht nur wegen der Kunstausstellung “eine wunderschöne Veranstaltung”.

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Bergbauverein zeigte viel Kunst beim Lichterfest 2011

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Lichterfest05_2011_11_07_(c)_wmNicht nur Ursel Kipp und Martin Hagemann (Bild) hatten beim Lichterfest 2011 in der Dorstener Altstadt am Stand des Bergbauvereins beste Laune, aber sie hatten besonderen Grund dazu: Die Ausstellung der Arbeiten aus dem Jugend-KunstProjekt, das im Oktober unter der Federführung von Ursel Kipp und betreut von Martin Hagemann in Kooperation von Dorstener Kunstverein und Gesamtschule Wulfen in der Maschinenhalle Fürst Leopold gestaltet worden war, lockte viele Interessenten und sorgte für spannende Gespräche.

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Tolles KunstProjekt in der Maschinenhalle

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Außerschulischer Lernort - was sich im Nutzungskonzept des Bergbauvereins für die Zukunft der denkmalgeschützten Maschinenhalle Fürst Leopold etwas akademisch liest, erlebte in der letzten Schulwoche vor den Herbstferien eine mehr als lebendige Vorpremiere. Ein JugendKunstprojekt des Dorstener Kunstvereins mit elf Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Wulfen wurde für alle Beteiligten “zur vielleicht schönsten Woche dieses Jahres” und bewies objektiv: Die Maschinenhalle Fürst Leopold wartet nur darauf, für solche Nutzungen erobert zu werden. Das KunstProjekt unter dem Titel “Ein Industriedenkmal im Portrait” ist, so sagte es Hans-Udo Schneider als Vorsitzender des Bergbauvereins, ein Meilenstein auf dem Weg der Maschinenhalle in eine spannende Zukunft.

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Herbstempfang beim Bergbauverein

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Zum Herbstempfang hatte der Bergbauverein in seine Geschäftsstelle am Brunnenplatz eingeladen. Für die Gäste wurde es ein ereignisreicher Vormittag mit Spaziergang durch die Zechensiedlung Fürst Leopold und kleinem Konzert in der Maschinenhalle.

 

 

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Zurück zu den Wurzeln - in die Zechensiedlung

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Neustadt an der Weinstraße - keine Frage, da lebt man gut und gerne, aber Dirk Baxmeier (rechts mit Ehefrau Christiane) hat natürlich nicht vergessen, dass er in der Zechensiedlung Fürst Leopold aufgewachsen ist. “Schön war’s hier”, erinnert sich Dirk Baxmeier am Freitag (23. 9.) beim Besuch in der Geschäftsstelle des Bergbauvereins am Brunnenplatz.

Jedes Jahr startet Dirk Baxmeier in dieser Jahreszeit mit befreundeten Paaren zu einer längeren Radtour. In diesem Jahr ist die Reisegruppe nur ein Quartett, weil ein weiteres Paar aus gesundheitlichen Gründen absagen musste. Von Raesfeld aus, wo die Gruppe für fünf Tage ihr Quartier aufgeschlagen hat, werden Tagestouren ins Münsterland und ins nördliche Ruhrgebiet gemacht, am Freitag stand die Zechensiedlung Fürst Leopold auf dem Programm.

Eva und Andreas Bialek (links) hatten von Dirk Baxmeier schon sehr viel über “seine Kolonie” gehört, um so gespannter waren sie auf die fachkundige Führung durch die Siedlung mit Rainer Schöneweiß (Mitte). Am Ende des Spaziergangs waren die beiden Ehepaare begeistert- auch das “Siedlungskind” Dirk Baxmeier hatte viel gehört, “was ich vorher so nicht gewusst habe.”


Siedlungsführung mit der Albert-Schweitzer-Schule

ASS_09_2011_19_09_(c)_wazMit zwei Klassen der Albert-Schweitzer-Schule veranstaltete der Bergbauverein eine spannende Siedlungsführung - quasi der offizielle Einstieg in der Projekt “Außerschulischer Lernort”. Ergänzend zu der Siedlungsführung wird den Schulen unter dem Motto “Ein Bergmann erzählt” ein Unterrichtsbesuch angeboten und wenn die Maschinenhalle endgültig für die Öffentlichkeit freigegeben ist, soll natürlich auch das Industriedenkmal auf Fürst Leopold besucht werden.

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Bergbauverein freut sich über Sparkassen-Spende

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KSK_01_2011_09_19_(c)_gsWas sind die schönsten Momente im Leben eines Vereinskassierers? Wenn er eine Spende für seinen Verein entgegennehmen kann. Am Montag (19.9.) war es wieder so weit: Die Sparkasse Vest Recklinghausen hatte zur satzungsgemäßen Spendenaus- schüttung eingeladen. Und mit den Vertretern von 40 anderen Vereinen, Verbänden, Initiativen und anderen Organisationen durfte auch Gerd Lapke für den Bergbauverein einen Spendenumschlag abholen. 1500 € für die Kasse des Bergbauvereins - angesichts der vielen Aufgaben, die in den nächsten Monaten zu erledigen sind, ist das natürlich eine willkommene Unterstützung.

Bild: Gerd Lapke bekommt den Spendenscheck von Sparkassendirektor Matthias Feller.

Insgesamt unterstützt die Sparkasse Vest mit dieser Aktion 41 gemeinnützige Einrichtungen mit 116.000 €.

Dass der Empfang in der Stadtbücherei stattfand, war kein Zufall. Der Dorstener Bibliothek spendiert die Sparkasse gemütliche Sitzmöbel für den Lesegarten. Doch ob es die Bücherei noch lange geben wird, ist nach den Worten von Bürgermeister Lambert Lütkenhorst fraglich. Er sieht auch dieses Angebot durch die Finanznot der Stadt in Frage gestellt.


Nutzungskonzept für Maschinenhalle einstimmig verabschiedet

Einstimmig hat der Vorstand des Bergbauvereins in seiner jüngsten Vorstandssitzung (6. September) das in der AG Lenkungskreis erarbeitete Nutzungskonzept für die Maschinenhalle Fürst Leopold beschlossen. Dieses Nutzungskonzept ist Voraussetzung für Sanierung und Ausbau der denkmalgeschützten Maschinenhalle, die künftig als Informations- und Begegnungszentrum Fürst Leopold vom Bergbauverein betrieben werden soll.

Sanierung und Ausbau der Maschinenhalle sollen mit Mitteln von EU, Bund und Land sowie Eigenleistungen des Vereins mit einem Gesamtvolumen von rund 625.000 € aus Mitteln des Programms Soziale Stadt bis 2014 realisiert werden. Die “Initiative Startklar”, die den Bergbauverein ganz wesentlich bei der Erarbeitung des Nutzungskonzeptes unterstützt hat, ist sehr zuversichtlich, den am 5. Oktober auf Landesebene tagenden Beirat von den Förderungswürdigkeit des Projektes überzeugen zu können.

Ein ganz besonderes Dankeschön des Vorstandes ging an Bärbel Pötsch, stellvertretende Vorsitzende des Bergbauvereins und Leiterin der AG Lenkungskreis, für ihre engagierte Arbeit an dem jetzt beschlossenen Konzept. Bärbel Pötsch: “Aber es darf niemand glauben, dass damit die Arbeit erledigt ist. Realistisch betrachtet haben wir jetzt die erste Etappe eines langen Weges hinter uns gebracht.”

Ein weiteres Highlight der Sitzung war der Vortrag der Dorstener Eisenbahnfreunde “On Wheels”, die einen spannenden Blick auf die Industrialisierung von Dorsten warfen, die ohne Eisenbahn nicht möglich gewesen wäre.

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Fest der Kulturen auf dem Brunnenplatz - Nass, aber trotzdem toll

FdK_2011_17_(c)_gsMalaktion des Bergbauvereins beim Fest der Kulturen auf dem Brunnenplatz.
Unter der fachkundigen Anleitung der Kunsterzieherin Ursel Kipp stand “Malen mit Kohle” auf dem Programm.
Während die Kinder mit Eifer bei der Sache waren, sorgte im Hintergrund Volker Jenau dafür, dass das Zelt nicht davonflog.

 

 

 

 

So ist das eben bei Festen unter freiem Himmel: Du kannst ein tolles Programm planen, für ausreichend Essen und Trinken sorgen, Werbung für das Fest machen und dann am Tag der Veranstaltung alles rechtzeitig aufbauen, wenn Petrus nicht mitspielt, dann hat man Pech gehabt. Was dann tun? Trotzdem feiern! Und deshalb wurde das Fest der Kulturen auf dem Brunnenplatz mit dem öffentlichen Fastenbrechen am Abend trotz des miesen Wetters zum schönen Erlebnis.

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ExtraSchicht - Die spannende Nacht auf Fürst Leopold

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ExtraSchicht auf Fürst Leopold - die lange Nacht der Industriekultur am 9. Juli ließ erahnen, was möglich ist im denkmalgeschützten Ensemble der Zeche. Viel Musik, viele Kunstausstellungen, aktive Bildhauer vor Ort und viele viele viele Besucher, die die Chance nutzten, um die denkmalgeschützten Dampfmaschinen zu besichtigen.

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Siedlungsführung - Natürlich auch am Tag des Denkmals

Die nächsten Termine für die beliebten Siedlungsführungen stehen fest:
Sonntag, 11. September 2011 (Start 15 Uhr), also am Tag des Denkmals
Mittwoch, 19, Oktober 2011 (Start 11 Uhr), angelegt als Herbstspaziergang.

Die Führungen durch die historische Zechensiedlung Fürst Leopold dauern jeweils rund 90 Minuten, kosten 5 € je Person und Treffpunkt ist jeweils die Geschäftsstelle des Bergbauvereins am Brunnenplatz.

Weitere Infos und Anmeldungen unter Telefon 02369-248061 oder auch per E-mail unter der Adresse siedlung@bergbau-dorsten.de


ExtraSchicht, das Gewinnspiel: Die Gewinner stehen fest

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So sah es 2003 zur ExtraSchicht in der Kaue von Fürst Leopold aus. Die Kaue ist auch bei der ExtraSchicht 2011 ein wichtiger Spielort.

Wenn die Teilnahme am Gewinnspiel des Bergbauvereins ein Maßstab ist, dann wird es voll am Samstag (9. Juli) bei der ExtraSchicht auf Fürst Leopold. Knapp 200 Mitspieler bewarben sich darum, Ehrengast bei der ExtraSchicht sein zu dürfen, am Ende musste das Los entscheiden, denn die Fragen, über die man auf der Homepage des Bergbauvereins zur Lösungszahl kommen sollte, waren nicht zu schwer.

In welchem Jahr wurde auf Fürst Leopold die erste Kohle gefördert? – Antwort: 1913
In welchem Jahr wurde auf Fürst Leopold die letzte Kohle gefördert – Antwort: 2001
In welchem Jahr wurde mit dem Bau der Siedlung Fürst Leopold begonnen? – Antwort: 1912
Ergibt in der Addition 5826 – und das war die Lösungszahl.

Fortuna musste entscheiden und unter Ausschluss des Rechtsweges wurden folgende Gewinner gezogen: Dietrich Neubert (Richtersfeld 31, 46286 Dorsten), Elke Peter (Bestener Straße 210, 46282 Dorsten), Christoph van Doorn (Kapellenweg 28, 46514 Schermbeck), Christoph Brueggemann (Surick 95, 46286 Dorsten) und Klaus Klostermann (Auf dem Beerenkamp 8c, 46282 Dorsten.

Allen Gewinnern einen herzlichen Glückwunsch und allen anderen Mitspielern ein herzliches Dankeschön für die Teilnahme. Vielleicht klappt’s neim nächsten Mal...

Jeder Gewinner erhält zwei Spielort-Tickets für die ExtraSchicht auf Fürst Leopold. Zu Partybeginn um 18 Uhr werden die Paare am Torhaus mit Sekt und einem Ständchen des MGV Hervest begrüßt und dann als erste Gruppe zur Besichtigung der Maschinenhalle und der schwarzen Dampfmaschine geführt. Außerdem erhalten die Gewinner-Paare ein Armbändchen, das ihnen den Zutritt zum Backstage-Bereich im Trafogebäude öffnet, wo sie Gäste sind beim Catering für die an diesem Abend auftretenden Bands und Künstler.

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Vor der letzten Probe in der Lohnhalle von Fürst Leopold baute sich der MGV 1948 Hervest am Donnerstag vor den Fotografen auf. Erst vor dem Fotoreporter der WAZ...

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... und wenige Minuten später vor dem Fotoreporter der Dorstener Zeitung (Ruhr Nachrichten), erst dann ging es...

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... zur Probe und CD-Aufnahme in die Lohnhalle, wo Ralf Ehlert (ganz rechts) in ungewohnter Rolle agierte. Der Geschäftsführer der TeDo GmbH dirigierte den Chor. Gekonnt, schließlich ist Ehlert - er war mit 13 Jahren Deutschlands jüngster Cantor - gelernter Musiker und zudem stammen Text und Musik für das “Dorsten Lied”, das am Samtag bei der ExtraSchicht auf Fürst Leopold aufgeführt werden soll, aus seiner Feder.

Wer nicht abwarten kann bis zur Aufführung am Samstag und den Text sofort lesen möchte, hier gibt es ihn zum Download Symbol_PDF_download


ExtraSchicht jetzt auch wieder auf Fürst Leopold

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ExtraSchicht, das sind in der langen Nacht der Industriekultur ungewöhnliche Begegnungen an ungewöhnlichen Schauplätzen. Das ist Musik, Tanz, Schauspiel, Akrobatik - das ist ganz viel Kultur und vor allen Dingen ganz viel Lebensfreude an Spielorten, wo noch bis vor wenigen Jahren knochenhart gearbeitet wurde.

Besonders schön: In diesem Jahr (am 9. Juli) ist auch Fürst Leopold wieder Bühne der ExtraSchicht. Auf die Besucher warten ein tolles Programm und viele ungewöhnliche Begegnungen.

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Bergfest - Nur “Petrus” hatte schlechte Laune

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Verregnet und trotzdem schön - das Bergfest 2011 werden die Besucher trotz der zahlreichen Schauer an beiden Tagen in guter Erinnerung behalten. Das gilt nicht zuletzt auch für die Teilnehmer an der vom Bergbauverein veranstalteten Siedlungsführung am zweiten Tag des Bergfestes.

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Stiftungs-Geschäftsführerin referierte beim Bergbauverein

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Mit einem Bildgeschenk bedankte sich Hans-Udo Schneider bei Ursula Mehrfeld, Geschäftsführerin der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur, für ihren spannenden Vortrag beim Monatstreff des Bergbauvereins am 7. Juni.

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Prosper Haniel fördert aus der 7. Sohle

Der 27. Mai 2011 geht in doppelter Hinsicht in die Geschichte der Bottroper Zeche Prosper Haniel ein: In Berlin folgte der Bundesrat der Bundestagsentscheidung vom 14. April und strich die so genannte Revisionsklausel aus dem Bergbaufinanzierungsgesetz und in Bottrop eröffnete das Bergwerk die 7. Sohle in einer Tiefe von 1159 Metern, die das Fördern von Kohle bis zu einer Teufe von 1246 Metern ermöglicht.

Mit der Entscheidung von Berlin steht fest, dass die Bottroper Zeche (derzeit rund 4400 Mitarbeiter bei einer Jahresförderung von drei Millionen Tonnen Steinkohle) spätestens 2018 schließen muss, obschon mit der 7. Sohle Flöze erschlossen werden können, die eine Kohleförderung für weitere 20 Jahre denkbar machen könnte.

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StadtteilLeben - Messe in Duisburg und Fest auf dem Brunnenplatz

messe_dn_07_(c)_elschenbroich Pralles Leben auf dem Brunnenplatz in Hervest, dass live am 13. Mai auf einen Großbildschirm zur Messe StadtteilLeben in Duisburg übertragen wurde - der Beitrag des Bergbauvereins zum Messestand des Stadtteilbüros Hervest war eine runde Sache und ein schöner Erfolg.

Joachim Thiehoff, Leiter des Stadtteilbüros Hervest, durfte für “seinen” Stand viele Komplimente einheimsen, auch Bürgermeister Lambert Lütkenhorst und der SPD-Land- tagsabgeordnete Michael Hübner zeigten sich beim Besuch am Dorstener Stand im Industriedenkmal Land- schaftspark Nord beeindruckt. Wer nicht nach Duisburg gefahren war, sondern den Nachmittag auf dem Brunnenplatz verbrachte, musste einfach begeistert sein: Vom bunten Programm auf der kleinen Bühne - und vor allen Dingen von der ansteckenden Lebenslust auf einem Platz, der es verdienen würde, viel öfter bespielt zu werden.

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TeDo und Stadt einigen sich auf ein Konzept für Fürst Leopold

Am Ende zäher Verhandlungen - die WAZ spricht von “einjähriger Feilscherei” - haben sich die Stadtverwaltung und Investor Jürgen Tempelmann (TeDo GmbH) auf einen städtebaulichen Vertrag über die Zukunft von Fürst Leopold geeinigt. Mit breiter Mehrheit wurde dieser Vertragsentwurf im Planungsausschuss (17. Mai) zwar “abgesegnet”, aber aus den Fraktionen gab es auch Kritik und Zweifel an der Realisierbarkeit

Die Stadt will mit diesem Vertrag den Einzelhandel auf dem Areal begrenzen und vor allen Dingen den Erhalt der denkmalgeschützten Gebäude sichern, Investor Tempelmann hat natürlich ein Profit-Ziel mit der ausdrücklichen Zusage, Gewinne auch zu nutzen, um die Denkmalgebäude zu sanieren und zu erhalten.

Zwei wichtige “Details” aus dem Vertragsentwurf: Die in der Druckluftzentrale geplante Großdisco spielt in den Planungen keine Rolle mehr, aber dafür steht jetzt auf dem Papier ein Gebäude mit bis zu sechs Spielhallen.

Zum Plan mit allen Details


Inder kaufen Kokerei Prosper in Bottrop

Prosper in Bottrop, die letzte Kokerei der RAG, wechselt zum 1. Juni den Besitzer. Der indische Weltkonzern ArcelorMittal, der als weltgrößter Stahlkonzern auch in Duisburg, Bremen, Hamburg und Eisenhüttenstadt Hochöfen betreibt, hat den Kaufvertrag mit der RAG bereits unterschrieben. Inhalt dieses Vertrages ist auch eine Beschäftigungsgarantie für die knapp 500 Mitarbeiter der Kokerei bis zum Jahr 2021.

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Bundestag besiegelt Aus für Steinkohlebergbau

Ganze 81 Sekunden benötigte der Deutsche Bundestag, um das Aus für den deutschen Steinkohlebergbau zu besiegeln. Ohne Beratung strich er bei nur einer Gegenstimme (des CDU-Abgeordneten Dieter Jasper, in dessen Wahlkreis die Zeche Ibbenbüren liegt) die sogenannte Revisionsklausel, mit der das Parlament den Ausstiegsbeschluss aus dem Jahr 2007 noch einmal hätte überprüfen können.

Damit geht der traditionsreiche deutsche Steinkohlebergbau im Jahr 2018 endgültiog zu Ende. Nach dem Willen der EU sollten die Milliardensubventionen für die Steinkohleförderung eigentlich schon 2014 auslaufen. Brüssel lenkte jedoch im vergangenen Jahr ein, nachdem Deutschland die Streichung der Revisionsklausel zugesagt hatte und der Ausstieg zum Jahr 2018 damit unumkehrbar wird.

Damit steht fest, dass die Dorstener Bergleute, die nach dem Förderstopp auf Fürst Leopold und der Schließung des Bergwerks Lippe auf den Nachbarzechen Auguste Victoria (Marl) oder Prosper Haniel (Bottrop) einen neuen Arbeitsplatz gefunden hatten, bis spätestens 2018 ihren Arbeitsplatz verlieren werden. Nach den Vereinbarungen soll es aber auf keiner Zeche zu betriebsbedingten Kündigungen kommen.

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Aufbruchstimmung im Bergbauverein

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Nachdem in den letzten Wochen wiederholt hinter vorgehaltener Hand zu hören war, die „grüne Maschine“ im Maschinenhaus von Fürst Leopold solle demontiert werden, stellte jetzt Hans-Udo Schneider als Vorsitzender des Bergbauvereins nach Rücksprache mit der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur in der Mitgliederversammlung des Vereins klar: „Das Thema ist vom Tisch. Für die Stiftung ist zweifelsfrei, dass beide Maschinen unter Denkmalschutz stehen und an ihrem Standort erhalten bleiben.“

Aufbruchstimmung im Bergbauverein, das war die Tonlage bei der Mitgliederversammlung 2011. Zwar musste die als Gastrednerin eingeladene Geschäftsführerin der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur, Ursula Mehrfeld, kurzfristig absagen, aber auch der Jahresbericht des Vereinsvorsitzenden Hans-Udo Schneider (Bild) hatte es in sich.
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Natürlich hörten es die Mitglieder gerne, dass nicht zuletzt die Vorarbeit des Vereins den Stiftungsbeschluss zur Eigentumsübernahme von Maschinenhalle und Dampfmaschinen ermöglicht hat. Dass daraus nun folgt, dass der Bergbauverein in Kooperation mit der Stiftung Industriedenkmalpflege Träger des Denkmalschutzes vor Ort ist, sei, so Hans-Udo Schneider, einerseits eine Auszeichnung für den Verein, aber auch eine gewaltige Herausforderung.

Sehr zügig muss jetzt vom Bergbauverein ein detailliertes Konzept für die künftige Nutzung der Maschinenhalle und auch für das Informations- und Dokumentationszentrum erarbeitet werden – dieses Konzept und auch ein Wirtschaftsplan sind die Voraussetzungen für die Förderung mit öffentlichen Geldern.

Ein wichtiger Baustein für die künftige Arbeit des Bergbauvereins sei, so Hans-Udo Schneider, der Bau des Soziokulturellen Zentrums auf Fürst Leopold, in dem auch der Bergbauverein Räume erhallten soll. Die Stadtverwaltung habe inzwischen akzeptiert, dass wohl nur der kleinere Teil der für das Informations- und Dokumentationszentrum vorgesehenen Fördergelder (700.000 €) in das Soziokulturelle Zentrum fließen werde, der größere Teil sei für die Maschinenhalle reserviert.

Die der Mitgliederversammlung vom Vorstand vorgeschlagene und vom Kassierer Gerd Lapke ausführlich begründete Beitragserhöhung - der Jahresbeitrag steigt von 12 auf jetzt 18 € - wurde von der Mitgliederversammlung einstimmig beschlossen.

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Rollende Bank an der Maschinenhalle

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Eine Sparda-Filiale an der Maschinenhalle? Der Eindruck täuscht natürlich, denn die rollende Sparda-Bank West aus Essen, die den Dorstenern bestens bekannt ist durch ihre wöchentliche (mittwochs) Präsenz am Bahnhof in der Innenstadt, parkte nur kurz auf Fürst Leopold, um dem Verein eine Spende zu übergeben. Mit 500 € will die Sparda-Bank die Arbeit des Dorstener Vereins für Bergbau-, Industrie- und Sozialgeschichte unterstützen. Natürlich nutzte Wolfgang Adolf von der Sparda-Bank die Gelegenheit, die denkmalgeschützte Dampfmaschine zu besichtigen – und versprach, im nächsten Jahr mit weiteren 500 € als Spende seinen Besuch zu wiederholen, „weil es wichtig ist, ehrenamtliche Vereine bei ihrem Engagement für Industriekultur zu unterstützen.“
Auf dem Bild von links: Axel Steinau, Dr. Hans-Udo Schneider, Wolfgang Adolf von der Essener Sparda-Bank mit dem Spendenscheck, Volker Jenau, Ernst Koch, Dr. Gerhard Lapke und Rainer Poppek, dessen Kontakten zur Sparda der Verein diese Spende zu verdanken hat.


Eine strahlende Preisträgerin

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Joanna Schulte aus Hannover ist die fünfte Preisträgerin der Tisa von der Schulenburg-Stiftung und sie ist eine strahlende Preisträgerin. Am Dienstag erhielt sie in den Räumen der ViVi an der Wiesenstraße vom Kuratoriums-Vorsitzenden Bernd Tönjes und Bürgermeister Lambert Lütkenhorst den mit 5000 € dotierten Förderpreis für Nachwuchskünstler.

Der in Dorsten geborene RAG-Vorstandsvorsitzende Tönjes erinnerte bei der Preisverleihung an Tisa vcn der Schulenburg, die Dorstener Ehrenbürgerin Schwester Paula, an ihr künstlerisches Wirken, aber auch an ihren Einsatz für die Dorstener Bergleute, zum Beispiel bei der Mahnwache auf Fürst Leopold im Winter 1997. Die Preisverleihung fand nicht zufällig am zehnten Todestag von Schwester Paula statt.




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Was jetzt noch steht, das wird auch bleiben

Abgesehen von den Zweckbauten der Wasserhaltung (links neben dem Fördergerüst) stehen jetzt nur noch denkmalgeschützte Gebäude auf dem Gelände Fürst Leopold. Aber schon bis zum Sommer dieses Jahres will Investor TeDo GmbH das “Creativ-Quartier” eröffnet haben, im Spätherbst soll bereits ein Discounter auf der Fläche angesiedelt sein und noch in diesem Jahr müssen auch wohl auf der Fläche rechts von der Maschinenhalle die Bauarbeiten für das so genannte Soziokulturelle Zentrum beginnen, wenn das Projekt entsprechend den Förder- richtlinien bis Ende 2013 realisiert und abgerechnet sein soll.

Keine leichte Aufgabe, zumal noch viel Klärungsbedarf über Finanzierung und Mittelverteilung besteht. Zum Beispiel beim Info- und Dokumentationszentrum, das natürlich beim Bergbau- verein besonders im Fokus steht. Für dieses Projekt ist ein Zuschuss von 700.000 € vorge- sehen. Da sich dieses Info- und Dokumentationszentrum in zwei Bereiche gliedert - Maschinenhalle und Räume im Soziokulturellen Zentrum - muss also zunächst einmal geklärt werden, wie die Mittel aufgeteilt werden.


TeDo will im Sommer Creativ-Quartier eröffnen

Schon im Sommer dieses Jahres will die TeDo GmbH das so genannte “Creativ-Quartier” im denkmalgeschützten Kernensemble auf der Fläche Fürst Leopold eröffnen. Die dazu erforderlichen Bauarbeiten sollen in wenigen Wochen beginnen. Wie TeDo-Architekt Norbert Großer erklärte, seien alle großen Probleme gelöst, es gehe nur noch um das Feintuning. Erfüllen sich die Wünsche von Investor Tempelmann, dann wird das Gelände Fürst Leopold zeitgleich mit der Eröffnung der Gastronomie Spielort der Extraschicht.

Berichte WAZ und Dorstener Zeitung


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Abbruch auf Fürst Leopold dauert noch bis Mitte Mai

Noch bis Mitte Mai werden nach aktuellem Stand der Dinge die Abbrucharbeiten auf der Zechenfläche Fürst Leopold dauern. Von ehemals 52 Gebäuden stehen nur noch neun - 43 Gebäude wurden in 35.000 Kubikmeter Schotter verwandelt.

Bericht: WAZ


Glück Auf! - Auf der Homepage des Bergbauvereins

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Das Steigerlied
 

1. Glück Auf! Glück Auf,
der Steiger kommt,
|: und er hat sein helles Licht bei der Nacht, :|
|: Schon angezünd´t. :|
 

2. Schon angezünd’t,
das wirft ein Schein,
|: und damit so fahren wir bei der Nacht, :|
|: ins Bergwerk ein. :|
 

3. Ins Bergwerk ein,
wo die Bergleut´ sein,
|: die da graben das Silber und Gold bei der Nacht, :|
|: aus Felsenstein. :|
 

4. Und kehr’ ich heim,
 zum Liebchen mein,
|: dann erschallet des Bergmanns Gruß bei der Nacht,:|
|: Glück Auf! Glück Auf! :|
 

5. Wir Bergleut’ sein
kreuzbrave Leut‘,
|: denn wir tragen das Leder vor dem Arsch bei der Nacht :|
|: und saufen Schnaps :|
 

Steigerlied (Text)

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Bergbau Fördergeruest_freigestellt_200px

Im Jahre 1900 wurden die Teufarbeiten der Zeche Baldur aufgenommen. Ab 1913 för- derte die Nachbarzeche “Fürst Leopold” die erste Kohle. Nach Stilllegung von Baldur übernahm “Fürst Leopold” 1931 die Grubenfelder. Die dritte Schachtanlage in Dorsten errichtete die Matthias Stinnes AG 1960 in Wulfen. Seit 2001 wird keine Kohle mehr in Dorsten gefördert.


Industrie industrie_mueller_klein_2

Die ersten Industrieansied- lungen in Dorsten erfolgten Ende des 19. Jahrhunderts. Die größten Betriebe waren seiner- zeit eine Glashütte sowie eine Papierfabrik. In Hervest grün- dete sich 1873 die „Dorstener Eisengießerei und Maschinen- fabrik“. Eine Garnbleicherei und eine Teppichfabrik produzierten ebenfalls schon im 19. Jahrhun- dert auf industrielle Art und Weise.
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Wiki-Industriegeschichte


Sozialgeschichte sozialgeschichte1

Der Bau von Bergarbeitersied- lungen war ein geeignetes Mittel zur Anwerbung von Beschäftigten. Schon 1910 wurden in Holsterhausen und 1912 in Hervest die ersten Zechenhäuser errichtet. Mehr als die Hälfte der angeworbe- nen Arbeitskräfte stammten ursprünglich aus dem Osten. Schnell entwickelte sich trotz der unterschiedlichsten geo- grafischen Herkunft eine soziale Gemeinschaft, da die schweren Arbeits- und Lebensbedingungen den Zusammenhalt förderten.


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